
Die Trainersuche bei den Bezirksliga-Fußballern der TSG Planig hat ein Ende. Im Sommer wird der 38 Jahre alte Bad Kreuznacher Glody Kuba die Nachfolge von Erfolgscoach Christoph Schenk antreten, der (wie berichtet) wie auch die beiden spielenden Co-Trainer Dennis Mastel und Dogukan Tasyürek seine Zelte beim Tabellenvierten abbrechen wird.
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Kuba, aktuell unter Ercan Ürün spielender Co-Trainer beim TuS Winzenheim, ist in der Region gar kein Unbekannter. Als Innenverteidiger und Sechser in der Oberliga und Verbandsliga trug er das Trikot von Eintracht Bad Kreuznach, Hassia Bingen, SC Idar-Oberstein, FC Fortuna Mombach und Spvgg. Ingelheim. „Kurzzeitig war Glody auch einmal in der Regionalliga für den SV Darmstadt 98 am Ball“, berichtet Ulrich Gaul, Sportlicher Leiter der TSG. Damals stieg der Defensivmann mit den „Lilien“ in die Dritte Liga auf, kam unter Coach Kosta Runjaic aber nur einmal als Einwechselspieler zum Zug – vor 10.000 Zuschauern im Kasseler Aue-Stadion. Als Übungsleiter sammelte der gebürtige Kongolese Erfahrungen als Co-Trainer in Ingelheim, Hüffelsheim und Winzenheim. Chefcoach war er in der Serie 22/23 bei Karadeniz Bad Kreuznach. Mit den Türken schaffte er den Klassenverbleib in der A-Klasse.
"Erfolgreiche Arbeit fortführen"
„Bei uns möchte Glody als Spielertrainer arbeiten“, sagt Gaul über den 1,86 Meter großen und 95 Kilo schweren Kuba. Nach drei Jahren mit zwei Meistertiteln bei den Winzenheimern wolle er „die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre in Planig fortführen und weitere junge Talente auf- und einbauen ins Team. Seine Ruhe, sein freundliches Auftreten und seine Idee vom erfolgreichen Fußball spielen haben uns die Entscheidung für Ihn leicht gemacht“. Auf die Frage, welche konkreten Ziele man mit Glody Kuba anpeile, erklärt Gaul: „Wir möchten weiterhin erfolgreich spielen, geben aber keine Vorgaben. Der Verein wird den Trainer und das ganze Team bestmöglich unterstützen um sich wohl zu fühlen und Spaß und Erfolg am Spiel zu haben.“
"Spielen den Fußball, den ich auch spielen möchte"
Glody Kuba selbst sagt: „Keine Ahnung, woher die Planiger das genau mitbekommen haben, dass ich in Winzenheim aufhöre. Aber sie haben sich gemeldet und das Gespräch lief relativ gut. Ich weiß, dass Planig eine sehr gute Mannschaft hat und dass sie den Fußball spielt, den ich auch spielen möchte – und den ich versuchen werde, noch einmal zu verbessern.“ Am Dienstag hat der gelernte Außenverteidiger bereits mit der Kaderplanung begonnen. Wer sein neuer Co-Trainer wird, soll schon bald feststehen. Kuba verriet, dass er hier einen Wunschkandidaten hat.