
Der SV Heimstetten musste gegen den VfB Eichstätt mit nur 15 Feldspielern antreten. Zwei weitere Regionalligisten warten bereits auf den Bayernligisten.
Es ist ein hohe Hürde, die der SV Heimstetten quasi aus dem Stand hat nehmen müssen. Und bei diesem Sprung habe sich der Bayernligist „ganz ordentlich“ aus der Affäre gezogen, sagt Co-Spielertrainer Lukas Riglewski nach dem 0:2 im Vorbereitungsmatch beim eine Klasse höher antretenden VfB Eichstätt. „Schließlich hatten wir fast null komma null Spielpraxis.“
Riglewski bezieht sich damit auf drei Testspiele, die der Club zuletzt absagen musste – mal witterungsbedingt, mal aus Personalmangel. Angesichts dieser Ausgangslage habe seine Elf gegen den Tabellenfünften der Regionalliga trotz der Niederlage eine gute Leistung gezeigt, zumal der Kader beim SVH weiterhin schmal ist.
So stehen den Gästen infolge der Ausfälle unter anderem von Ikenna Ezeala, Yannick Günzel, Daniel Steimel und Yamin H-Wold bloß 15 Feldspieler zur Verfügung. Und die letzten Minuten muss Heimstetten sogar in Unterzahl bestreiten, nachdem Vitus Vochatzer umgeknickt ist und nicht mehr weiterspielen kann. Zu dem Zeitpunkt liegt sein Team bereits mit 0:2 hinten, wobei beide Tore in der ersten Hälfte gefallen sind – durch Andac Ginyol (24.) und Pascal Schittler (40.).
Insgesamt sei die Defensive des SVH aber gut gestanden, urteilt Lukas Riglewski. „Darauf haben wir die Woche über im Training auch den Fokus gelegt.“ Offensiv habe seine Mannschaft gegen die drittbeste Abwehr der Regionalliga jedoch nur wenig zustande gebracht. „Wir hatten gute Ansätze, die wir aber oft nicht konsequent zu Ende gespielt haben.“
Nach dem Auftritt in Eichstätt warten auf Heimstetten nun zwei weitere Regionalligisten: Am Mittwoch um 19.30 Uhr empfängt der SVH die SpVgg Unterhaching; drei Tage später gastiert dann der SV Wacker Burghausen um 15 Uhr im ATS-Sportpark.