2026-05-06T12:44:31.715Z

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Trainerbeben nach Regionalliga-Aufstieg: TSV Landsberg trennt sich von Chris Rech

„Es ist sehr schade“

von Michel Guddat · Heute, 11:08 Uhr · 0 Leser
Chris Rech wird den TSV Landsberg zum Saisonende verlassen.
Chris Rech wird den TSV Landsberg zum Saisonende verlassen. – Foto: Sven Leifer/FuPa

Umbruch beim TSV Landsberg: Der Regionalliga-Aufsteiger und Erfolgstrainer Christoph Rech gehen zum Saisonende getrennte Wege.

Paukenschlag beim TSV Landsberg! Der frisch gebackene Regionalliga-Aufsteiger geht nach dem Saisonende getrennte Wege mit Trainer Christoph Rech. Dies teilte der Verein in einer Pressemitteilung mit. Beide Seiten hätten sich nach einem Gespräch am Wochenende einvernehmlich auf diesen Schritt geeinigt.

TSV Landsberg trennt sich von Aufstiegstrainer Christoph Rech

Der Grund „sind unterschiedliche Vorstellungen über die Ausgestaltung der Zusammenarbeit in der kommenden Regionalliga-Saison.“ Zudem benötigt Rech für die kommende Spielzeit in der Regionalliga Bayern die A-Lizenz – ein Lehrgang, den er parallel zum laufenden Trainerbetrieb absolvieren müsste. Die damit verbundenen zeitlichen und finanziellen Anforderungen ließen sich beim TSV Landsberg schlicht nicht stemmen.

Dabei hinterlässt Rech beim TSV Landsberg eine beachtliche Visitenkarte. Er übernahm das Team in einer unruhigen Phase und führte die Mannschaft schließlich als Aufstiegstrainer in die Regionalliga Bayern. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte. Seit Jahresbeginn 2026 ging das Team in keiner einzigen Pflichtpartie als Verlierer vom Platz. Insgesamt sind es mittlerweile 18 Spiele in Serie ohne Niederlage.

„Es ist sehr schade, dass wir keinen gemeinsamen Weg gefunden haben“

Abteilungsleiter Werner Seemüller findet lobende Worte für den scheidenden Coach: „Chris hat in einer schwierigen Situation Verantwortung übernommen und der Mannschaft Struktur, Stabilität und Selbstvertrauen gegeben.“ Den Anteil Rechs am Aufstiegserfolg betont Seemüller ausdrücklich: „Für seinen Einsatz, seine Loyalität und seine Arbeit sind wir ihm außerordentlich dankbar.“

Rech selbst zeigt sich trotz der Enttäuschung versöhnlich: „Es ist sehr schade, dass wir keinen gemeinsamen Weg gefunden haben, wie es weitergehen kann. Ich blicke dennoch dankbar auf die gemeinsame Zeit zurück und werde den Weg der Mannschaft und des Vereins in der Regionalliga mit großem Interesse verfolgen.“ Wer Rech auf der Trainerbank beerbt, ist derzeit noch offen. Der Verein kündigte an, die Nachfolge sorgfältig und ohne Zeitdruck zu regeln.

Klar ist jedoch, dass in Landsberg ein großer Umbruch im Sommer stattfinden wird. Denn nicht nur auf dem Trainerposten muss die Mannschaft vom Lech einen Nachfolger finden. Auch Leistungsträger Maxi Berwein verlässt den Verein und wechselt zum FC Penzberg in die Heimat. (mg)