2024-06-19T10:33:50.932Z

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Die Forsternerinnen gewannen mit 4:1 bei Amicitia München.
Die Forsternerinnen gewannen mit 4:1 bei Amicitia München. – Foto: Peter Solek

„Tore zum richtigen Zeitpunkt“: FC Forstern fährt Auswärtssieg bei Amicitia ein

Ab durch die Mitte

Ein „Abklatsch zur Vorwoche“ sei das Duell gegen die um den Klassenerhalt kämpfenden Mädels vom SC Amicitia München gewesen. Dementsprechend ließen die Forsternerinnen auch in der Ferne nichts anbrennen und nahmen beim 4:1 (1:0)-Sieg drei Punkte mit nach Hause.

München/Forstern – In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeberinnen lediglich eine wirkliche Möglichkeit – und die hatte es in sich: Der Tabellenvorletzte zimmerte einen Freistoß an die Latte. Ansonsten sei von Amicitia aus Sicht von FCF-Coach Sebastian Wiese spielerisch gar nichts nach vorne gegangen: „Sie waren super offen in der Mitte, sodass wir schönen Fußball spielen konnten.“ Und noch vor der Pause belohnten sich die favorisierten Gäste mit dem 1:0. Im Anschluss an einen doppelten Doppelpass mit Julia Engstler schob Veronika Auer zur Führung ein (42.).

Zuvor war die Partie allerdings länger unterbrochen gewesen: Ohne Fremdeinwirkung kam eine SC-Kickerin zu Fall und musste verletzungsbedingt behandelt werden. „Das sah nicht gut aus“, fasst der FCF-Übungsleiter zusammen und wünscht zudem gute Besserung.

Durchaus ungewohnt war dann der frühe, zweite Forsterner Treffer: Anders als zuletzt waren die FCF-Kickerinnen mit dem Wiederanpfiff hellwach, und Vanessa Meingaßner verwandelte nach einem Freistoß von der Mittellinie im Nachsetzen (48.).

Ab der 70. Minute schwanden aber auch bei den Gästen die Kräfte, und es fehlte kurzfristig an der Zuordnung. So landete ein Ball über die linke Seite bei Lisa Greiner, die auf 1:2 verkürzen konnte (81.).

„Das Tor hat uns nicht beeindruckt“, erklärt Trainer Wiese. Denn kurz darauf brachte erst Julia Ruckdeschel eine Ecke von Julia Deißenböck im Kasten unter (84.), ehe Deißenböck erneut als Vorlagengeberin in Erscheinung trat. Sie platzierte eine Flanke hinter die Abwehrkette, und Hannah Baumann köpfte zum 4:1-Endstand ein (89.).

„Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht“, bestätigt der Teamchef, der trotzdem noch Verbesserungspotenzial sieht: „Im letzten Drittel hätten wir es bisschen schlauer ausspielen können.“

Aufrufe: 028.5.2024, 09:12 Uhr
Franziska KuglerAutor