Der TSV Ebersberg - Spitzenreiter der Kreisliga 3 München - erwartet den ärgsten Verfolger TSV Oberpframmern. Das Topspiel findet am Donnerstagabend statt.
Ebersberg - Der Tabellenführer empfängt am heutigen Donnerstag den Zweiten der Fußball-Kreisliga 3 (München), will heißen: der TSV Ebersberg spielt gegen Verfolger TSV Oberpframmern. Anstoß im Waldsportpark ist um 20 Uhr.
Sicher noch keine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft, aber es ist das absolute Topspiel. Zwei Mannschaften, die bereits zum eigentlich angesetzten Termin die Spitze bildeten. „Das spricht für die beiden Teams, dass sie schon vor einigen Wochen ganz oben standen“, freut sich Eber-Übungsleiter Michael Hieber auf den Schlagabtausch.
Allerdings hätte er sich dafür einen anderen Zeitpunkt gewünscht. Am Donnerstagabend werde sicherlich nicht der Rahmen gegeben sein, „den diese Partie verdient hätte“, so Hieber. „Aber viele, die sich dafür interessieren würden, haben selber Training. Andere scheuen vielleicht das Wetter.“ Dabei sei ein Spiel unter Flutlicht schon per se etwas Besonderes.
Hieber hofft auf einen regenfreien Tag, „nicht, dass die Stadt das Stadion sperrt und wir auf den Kunstrasen ausweichen müssen. Das wollen weder wir noch die Pframmerner.“ Auch eine erneut Verlegung komme nicht in Frage. Dass auf Ebersberger Seite nur ein reduzierter Kader einsatzbereit ist, sei dafür kein Grund. „Wir bekommen eine gute Elf auf den Platz“, versichert der Eber-Coach: „Und egal, wer spielt, er wird sein Bestes geben.“
Glücklich über die personelle Situation ist auch Florian Lechner nicht – wie schon so häufig in den vergangenen Monaten. „Ich will schon gar nicht mehr drüber reden und schon gar nicht als Entschuldigung sehen.“ Der Pframmerner Coach hat bei seiner Mannschaft eine „große Vorfreude auf das Spiel“ ausgemacht, bei dem keinerlei Druck zu verspüren sei. „Für uns ist das ein Bonusspiel, bei dem wir unserem Ziel, oben dran zu bleiben, näher kommen können.“
Wobei Florian Lechner bereits ein Auge auf die nächsten Partien gerichtet hat: „Nach Ebersberg gegen Phönix und Baldham. Ein hammerhartes Programm.“ Wie sein Ebersberger Kollege hofft auch der Pframmerner, dass das Kreisliga-Topspiel heute auf Stadionrasen ausgetragen werden kann. „Denn der Ebersberger Kunstrasen ist eine Körperverletzung“, so TSVO-Coach Florian Lechner.