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Top-Talent bleibt: »Hat Fähigkeiten, die man nur schwer erlernen kann«

Die SpVgg Unterhaching bindet Wesley Krattenmacher (17) bis Sommer 2028

von PM/mwi · 16.09.2025, 14:45 Uhr · 0 Leser
Markus Schwabl (li.) freut sich über die Vertragsverlängerung von Wesley Krattenmacher.
Markus Schwabl (li.) freut sich über die Vertragsverlängerung von Wesley Krattenmacher. – Foto: SpVgg Unterhaching

Die SpVgg Unterhaching hat ein Top-Talent aus den eigenen Reihen langfristig an sich gebunden. Wesley Krattenmacher, vor Kurzem 17 Jahre alt geworden, hat einen Vertrag bis zum Sommer 2028 bei den "Vorstädtern" unterschrieben.

Seit der laufenden Saison ist Wesley Krattenmacher Teil des Hachinger Profikaders. Cheftrainer Sven Bender hat den Youngster bereits viermal in der Regionalliga Bayern eingesetzt. Zuletzt gegen Aubstadt stand er eine Halbzeit lang auf dem Platz. Beim Totopokal-Gastspiel der SpVgg in Jetzendorf stand er in der Starelf und ließ prompt mit einem sehenswerten Treffer sein Potential aufblitzen.

Der gebürtige Bad Aiblinger, dessen Bruder Maurice beim FC Bayern unter Vertrag steht und aktuell an den Zweitligisten Hertha BSC ausgeliehen ist, kam 2017 nach Unterhaching und durchlief anschließend alle Nachwuchsmannschaften der Rot-Blauen.


Die Reaktionen zur Vertragsverlängerung:

Markus Schwabl, Sportdirektor: "Wesleys fußballerischen Qualitäten stehen absolut außer Frage, das sieht man jeden Tag auf dem Trainingsplatz. Er hat Fähigkeiten, die man nur schwer erlernen kann. Jetzt geht es darum, ihn gezielt und mit Bedacht an den Herrenfußball heranzuführen, das Spieltempo und vor allem die körperliche Härte zu adaptieren. Seine Entwicklung ist lange noch nicht abgeschlossen. Wir freuen uns sehr, dass sich Wesley und die gesamte Familie Krattenmacher langfristig für Haching als optimalen Schritt in Richtung Profifußball entschieden hat."

Manfred Schwabl, Präsident: "Als vor acht Jahren beide Krattenmachers zu uns nach Haching wechselten, war uns schon klar, dass da zwei Ausnahmetalente zu uns stoßen. Ich glaube fest daran, dass er sich mit seiner top professionellen Einstellung sehr schnell im Männerfußball zurechtfinden wird. Fußballerisch gibt es da ohnehin keine zwei Meinungen. Sein familiäres Umfeld hat stets dem gemeinsamen Weg vertraut, es gibt immer eine offene Umgangsform. Das ist eben auch ein ganz wichtiger Faktor, wenn sich ein talentierter Nachwuchsspieler langfristig durchsetzen soll."