
Die SpVgg Bayreuth muss im Hinblick auf die kommende Saison einen schwerwiegenden Abgang hinnehmen: Thomas Winklbauer wird sich nach nur einem Jahr in der Wagnerstadt wieder aus Oberfranken verabschieden. Den 27-Jährigen zieht es Richtung Heimat. Der Offensivmann, der in der laufenden Spielzeit verletzungsbedingt erst 14 Einsätze (4 Tore) absolvieren konnte, heuert beim Süd-Bayernligisten SV Erlbach an. Beim aufstrebenden Verein aus dem Landkreis Altötting, der in den vergangenen Jahren immer wieder ans Tor zur Regionalliga klopfte, soll Winklbauer eine tragende Rolle einnehmen.
"Mit Thomas Winklbauer verstärkt künftig ein Offensivspieler mit Drittliga- und Regionalliga-Erfahrung die Mannschaft von Trainer Lukas Lechner und sorgt für zusätzliche Qualität im Sturm. Der gebürtige Burghauser, der beim SV Wacker die Jugendabteilung durchlief und in 80 Regionalligaspielen 24 Tore erzielte, kommt von der SpVgg Bayreuth nach Erlbach und kann zudem auf Stationen beim TSV Buchbach und der SpVgg Unterhaching zurückblicken. Zudem spielte er in der U17 des 1. FC Nürnberg in der Junioren-Bundesliga", verkündet der SV Erlbach über seinen Instagram-Kanal.
Dass Winklbauer im Holzland aufschlägt, kommt nicht ganz zufällig. Bekanntlich heuert auch sein guter Kumpel Christoph Schulz nach vielen Jahren beim SV Wacker in Erlbach an. Zudem steht Winklbauer privat wie beruflich vor einschneidenden Veränderungen. Seine Frau erwartet das zweite Kind, beruflich will er den Weg in die Selbstständigkeit wagen. Im Sommer 2024 hatte Winklbauer nach zwei starken Spielzeiten beim SV Wacker den Sprung zur SpVgg Unterhaching in den Profibereich gewagt. Der Durchbruch in der 3. Liga blieb ihm allerdings verwehrt. Nach einer enttäuschenden Saison 2024/25 wechselte er zur SpVgg Bayreuth. Trotz seines guten Verhältnis zu Altstadt-Coach Lukas Kling geht es nun nach einem Jahr wieder zurück nach Oberbayern.