
Die SVG Weissenberg ging als Tabellensechste in die Winterpause und ist somit punktgleich mit dem 1. FC Grevenbroich-Süd die beste Bezirksliga-Mannschaft aus dem Rhein-Kreis Neuss. Mit bereits 27 Zählern istdie SVG auf einem guten Weg, sich auch im dritten Jahr in Folge zu verbessern.
Saisonverlauf Die Neusser starteten mit fünf Auswärtsspielen in die Saison, da der neue Kunstrasenplatz im Hubert-Schäfer-Sportpark nicht rechtzeitig fertiggestellt werden konnte. Zu einem Nachteil wurden die fünf Gastauftritte jedoch nicht, da die SVG mit zwei Siegen und drei Unentschieden ungeschlagen in das erste Heimspiel ging. Ausgerechnet bei der ersten Partie auf dem neuen Rasen kassierte die SVG gegen den Wintermeister MSV Düsseldorf die erste Saisonniederlage. Eine Woche später, erneut auswärts, gelang es den Neussern als erstes Team in dieser Spielzeit, den TSV Eller zu besiegen.
Auch im weiteren Saisonverlauf zeigte die SVG, dass sie mit den Top 5 der Liga mithalten kann. Aus diesen fünf Duellen gab Weißenberg nur zwei ab. Insgesamt verloren nur Sparta Bilk (4.) und die Teams an der Tabellenspitze, MSV Düsseldorf und SG Benrath/Hassels, seltener als die Mannschaft von Trainer Dirk Schneider. Mit sieben Siegen, sechs Unentschieden und nur vier Niederlagen gingen die Weißenberger mit einer positiven Bilanz in die Winterpause.
Eine so gute Hinserie haben der SVG nicht viele zugetraut. „Vor der Saison habe ich von mehreren Leuten gehört, dass wir zu den Abstiegskandidaten gehören. Dass wir über drei Jahre konstante Leistungen bringen, ist nicht selbstverständlich. Das zeigt jedoch auch, wie gut die Mannschaft wirklich ist“ sagt Schneider.
Das lief gut 27 Punkte in einer Halbserie gelang dem SVG als Bezirksligist nur in der vergangenen Rückrunde, als das Team in der Gladbacher Gruppe die Saison als Siebter beendete. Der angestrebte Klassenerhalt sollte daher nur noch Formsache sein.
„Wir haben unser Punkteziel in der Hinrunde übertreffen können, darauf können wir stolz sein. Aber viel wichtiger ist es, dass die Art und Weise wie wir Fußball spielen stimmt. In fast jedem Spiel konnte ich mit der Leistung der Jungs sehr zufrieden sein“, sagt Schneider. Sein Team stellt die fünftbeste Offensive der Liga und das ohne einen klassischen Torjäger. Für den Trainer ist das jedoch eine Stärke und kein Nachteil: „Dadurch sind wir gezwungen, variabel zu sein. Unsere Treffer und Torchancen sind gleichmäßig verteilt, wir sind von niemanden abhängig. Das zeigt die Entwicklung, die diese junge Mannschaft hingelegt hat. Insgesamt sind wir offensiv stärker geworden.“
Das lief schlecht Bei der besten Hinrunde der Weißenberger Bezirksliga-Geschichte gibt es nicht viel zu kritisieren. Der Abstand auf die Abstiegsränge liegt bereits bei 13 Zählern. Dennoch sieht Schneider noch Verbesserungspotenzial: „Wir kassieren noch zu viele Gegentore. Das liegt zum einen an unserer Spielweise, aber auch an der mangelnden Erfahrung. Wir haben einen jungen Kader, daher ist es ganz normal, dass in manchen Situationen die Cleverness fehlt.“
Zum Personal Bereits im Sommer ging es in Weissenberg auf dem Transfermarkt ruhig zu, auch im Winter gibt es nicht viel Bedarf. Zum neuen Jahr kommt im 23-jährigen Marius Over nur ein neuer Spieler dazu. Der Verteidiger wechselt vom Bezirksligisten TuS Wickrath nach Weissenberg. „Der erste Kontakt mit ihm hatten wir schon im Sommer“, verrät Schneider. „Jetzt hat es sich ergeben, dass ein Wechsel möglich ist. Er ist flexibel einsetzbar und passt gut zu unserer Mannschaft, deswegen sind wir froh, dass er uns für die Rückrunde verstärkt.“
Ausblick Beim Tabellensechsten ist die Vorbereitung schon in vollem Gange. „Wir kennen die Platzverhältnisse im Winter, weshalb noch genug Einheiten ausfallen könnten. Deswegen müssen wir früh anfangen“, erklärt Schneider. Das erste Testspiel gegen Oberligist 1. FC Monheim am Mittwoch (19.30 Uhr) steht auf der Kippe, während das Spiel gegen den 1. FC Viersen bereits abgesagt wurde. Nach der Hallenkreismeisterschaft hat die SVG jedoch noch vier weitere Testspiele, bevor sie am 30. Januar (Freitag, 20 Uhr) zu Hause gegen Hochdahl die Rückrunde eröffnet.
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