
Es ist kein Spiel, wie jedes andere. Es ist ein Derby. Am Freitagnachmittag empfängt der SV Scherpenberg den 1. FC Lintfort. Neben der nachbarschaftlichen Rivalität hat die Begegnung auch aus sportlicher Sicht einen hohen Stellenwert, immerhin geht es für die Gastgeber noch um die Meisterschaft in der Landesliga, Gruppe 2, und dem damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga Niederrhein. Was SVS-Coach Sven Schützek zur anstehenden Partie sagt.
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"Ich erwarte den 1. FC Lintfort unglaublich kampfbereit. Es klingt blöd, aber im Derby kann immer alles passieren. Ich glaube schon, dass sie mit einer hohen Bereitschaft kommen, gegen uns ihr Bestes zu geben", lautet die erste Einschätzung von Schützek vor dem Derby am Freitagnachmittag (16 Uhr, FuPa-Liveticker). Dabei wird der Gegner wohl mit einem etwas dezimierten Kader anreisen, doch das wird den FCL nicht daran hindern, mit voller Kraft gegen Scherpenberg zu spielen. "Es gibt ja nichts Schöneres, als dem Nachbarn im Derby das entscheidende Bein zu stellen, damit ein Ziel nicht erreicht wird", sagt er.
Zu den ohnehin im Derby vorhandenen Emotionen kommen nun auch noch gemeinsame Erlebnisse hinzu. "Wir haben ein paar Spieler, die in Lintfort gespielt haben, ich selbst war dort viereinhalb Jahre Trainer und ein paar Spieler von uns spielen inzwischen für Scherpenberg", ordnet der Trainer ein. "Da ist immer eine gewisse Emotion drin, das macht das Derby aus. Wir freuen uns darauf, dieses Spiel spielen zu dürfen", betont er.
Was die Konkurrenz macht - der SV Budberg ist bereits am Donnerstagabend gefordert -, wird Schützek nur am Rande verfolgen. "Wir haben da unser Abschlusstraining", erklärt er. Der Fokus liegt auf dem letzten Feinschliff, im Nachgang wird er nach Hause fahren. Ein Spielbesuch in Budberg ist für ihn keine Option. "Ich habe mir noch kein Budberg-Spiel live angesehen, das werde ich auch nicht tun. Ich konzentriere mich nur auf unser Training", ergänzt er.
Ob es ein Vorteil ist, zu wissen, wie die Konkurrenz gespielt hat, kann Schützek nur schwer bewerten. "Wir hatten die Situation ein paar Mal, dass erst der eine vorgelegt hat und der andere nachlegen musste. Ich weiß nicht, ob das was mit den Spielern macht. Ob das für mehr Druck sorgt oder vielleicht sogar dafür, dass man einen Tacken weniger geht, weil man ja weiß, dass der Gegner verloren hat." Druck empfindet er jedenfalls nicht. "Es sind noch drei Spieltage mit spannenden Aufgaben. Am Ende werden wir sehen, wer am konstantesten spielt. Wir müssen konzentriert in die Spiele gehen und dann werden wir sehen, ob es am Ende für den Aufstieg reicht", sagt er abschließend.
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