2026-05-15T09:36:57.455Z

Allgemeines

SV Rosellen rüstet kräftig auf: Kultscher, Rückkehrer und viel Klasse

Der SV Rosellen hat in der Kreisliga A Grevenbroich-Neuss lange zur Spitzengruppe gehört, spielte in dieser Saison aber nicht um den Aufstieg mit. Nun rüstet der Klub deutlich auf - mit viel Erfahrung, Rückkehrern und einem Oberliga-Stammtorhüter.

von André Nückel · Heute, 17:00 Uhr · 0 Leser
Ein Königstransfer: Johannes Kultscher.
Ein Königstransfer: Johannes Kultscher. – Foto: Hubert Wilschrey

Der SV Rosellen setzt auf dem Transfermarkt ein deutliches Zeichen. Nach einer Saison, in der der Klub in der Kreisliga A Grevenbroich-Neuss nicht in den Aufstiegskampf eingreifen konnte, obwohl gleich drei Mannschaften den Sprung in die Bezirksliga schaffen, stellt Rosellen die Weichen für einen neuen Anlauf. Aktuell steht die Mannschaft auf Rang sieben, nachdem sie in den Jahren zuvor regelmäßig weiter oben zu finden war und mehrfach als Zweiter, Dritter oder Vierter in der Spitzengruppe mitgespielt hatte. Der kommende Sommer deutet nun klar darauf hin, dass der Verein wieder näher an die Spitze heranrücken will.

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Der prominenteste Zugang ist Johannes Kultscher. Der Torhüter kommt von der Holzheimer SG, wo er als Stammtorhüter in der Oberliga Niederrhein zwischen den Pfosten stand. Für Rosellen ist dieser Transfer deshalb ein echtes Ausrufezeichen, weil Kultscher nicht nur höherklassige Erfahrung mitbringt, sondern auf einer Schlüsselposition sofort für zusätzliche Stabilität sorgen kann. Entsprechend lässt sich der Wechsel als Königstransfer einordnen.

Auch in der Offensive gibt es eine Rückkehr. Jean-Claude Mangangula schließt sich Rosellen nach zwei Jahren wieder an. Der Stürmer spielte zuletzt für die zweite Mannschaft der SVG Neuss-Weissenberg und kam dort in 26 Einsätzen auf elf Tore und fünf Vorlagen. Damit bringt er genau jene Torgefahr mit, die in einem möglichen Spitzenkampf entscheidend werden kann.

Viel Scorerqualität und Rosellener Vergangenheit

Neben Mangangula kehrt auch Marvin Meirich an seine frühere Wirkungsstätte zurück. Der Mittelfeldspieler hatte seine ersten Seniorenjahre beim SV Rosellen verbracht und sich später in der Bezirksliga als Schlüsselspieler gezeigt. Dort sammelte er 18 Scorerpunkte, in der Landesliga kam er für die SVG Neuss-Gnadental bislang auf fünf Vorlagen. Meirich verbindet damit Rosellener Vergangenheit mit höherklassiger Erfahrung.

Ein weiterer Zugang aus Gnadental ist Maximilian Fells. Der Defensivspieler bringt langjährige Bezirksliga-Erfahrung mit und dürfte vor allem in der Stabilität gegen den Ball eine Rolle spielen. Ebenfalls aus der Gnadentaler Vergangenheit bekannt ist Marco Czempik, der zuletzt in der Saison 2023/24 für die SVG aktiv war. Laut FuPa-Datenbank stehen für ihn in der Bezirksliga starke Werte von 44 Toren und 45 Vorlagen in 251 Einsätzen. Zudem war Czempik auch in der Oberliga für den 1. FC Mönchengladbach und den SC Kapellen-Erft aktiv.

Dazu wird Leon Arnold Strube nach einer Pause reaktiviert. Das Rosellener Eigengewächs hat für den Klub beeindruckende Zahlen vorzuweisen: 75 Tore und 34 Vorlagen in 100 Spielen zeigen, welchen Wert Strube für den Verein schon hatte. Insgesamt entsteht damit ein Kaderbild, das klar auf Ambition schließen lässt. Rosellen holt Erfahrung, Torgefahr, Vereinsbindung und Qualität auf mehreren Positionen dazu. Nach einer Saison abseits des ganz großen Aufstiegsrennens dürfte der Anspruch für die kommende Spielzeit deutlich höher liegen.

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