
Die Hallenstadtmeisterschaften Kleve haben auch im vierten Jahr nach der Corona-Pause ihre Rolle als Top-Event im Hallenfußball am Niederrhein bestätigt. In der Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums verfolgten erneut Hunderte Zuschauer das traditionsreiche Fußballturnier. Für den SV Donsbrüggen, der als Ausrichter der Stadtmeisterschaften auftrat, verlief der Tag sportlich eher unscheinbar – doch die besondere Atmosphäre und die Spannung rund um das Turnier machten das Event erneut zu einem Highlight.
Gibt es dennoch Kritikpunkte? Was sagen der Ausrichter und die Trainer zum Turnier?
Klubchef Yorck Fritzsche zog am Ende des langen Tages ein positives Fazit. „Unser sportliches Abschneiden war nicht so wichtig. Wir sind als Ausrichter sehr zufrieden mit dem Turnierverlauf. Alle haben sich wohlgefühlt. Und auch sportlich ging es sehr fair zu. Soweit ich weiß, gab es keine schwerwiegenden Verletzungen. Am Ende haben die Favoriten den Titel unter sich ausgemacht“, sagte der Vorsitzende des SVD.
Die Stadt Kleve hatte den Ausrichter in diesem Jahr ausdrücklich dazu angehalten, sicherzustellen, dass die maximale Zuschauerkapazität der Halle nicht überschritten wird. „Wir haben die Einlassgrenze beachtet und exakt 319 Tickets verkauft. Am Ende waren wohl um die 400 Leute da“, sagte Yorck Fritzsche, der allen ehrenamtlichen Helfern dankte. „Wir sind ein Sportverein für die ganze Familie. Die Leute, die mitangepackt haben, waren zwischen 20 und 65 Jahren alt.“
So zufrieden man beim SV Donsbrüggen mit der Organisation war, so positiv fiel auch das sportliche Fazit der übrigen Trainer aus. Michael Loefs, Co-Trainer des 1. FC Kleve, der den verreisten Christian Klunder vertrat, lenkte den Blick nach der Final-Niederlage schnell wieder auf das Positive: „Wir sind mit unserer Leistung sehr zufrieden. Die Mannschaft hat ein super Turnier gespielt. Im nächsten Jahr wollen wir wieder angreifen.“
Auch beim B-Ligisten BV DJK Kellen, der in den vergangenen beiden Endspielen jeweils am 1. FC Kleve gescheitert war, hielt sich die Enttäuschung über die knapp verpasste dritte Finalteilnahme in Serie in Grenzen. Der vermeintliche Außenseiter stellte auch in diesem Jahr erneut seine Hallen-Qualitäten unter Beweis. „Die Jungs haben sich den Allerwertesten aufgerissen und sind verdientermaßen erneut auf dem Treppchen gelandet. Es hat uns super viel Spaß gemacht“, sagte Trainer Okan Güden.
Bei Siegfried Materborn kreisen die Gedanken bereits um die Rückrunde in der Kreisliga A. Das Team von Sebastian Eul ist Favorit auf den Aufstieg in die Bezirksliga. „Wir haben ein vernünftiges Turnier gespielt. Auch im Halbfinale gegen Kleve war ein Sieg drin. Die Hauptsache ist, dass sich keiner verletzt hat. Wir haben in dieser Saison noch andere Ziele“, sagte der Materborner Trainer.
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