2026-05-15T09:36:57.455Z

Allgemeines

Sussek überragt: Die Spielernoten zum Niederrheinpokalfinale

Der MSV Duisburg gewinnt das Finale des Niederrheinpokals gegen den SC St. Tönis mit 4:1. Vor allem Patrick Sussek drückt der Partie mit zwei Treffern und zwei Vorlagen seinen Stempel auf.

von Markus Becker · Heute, 20:15 Uhr · 0 Leser
Ungefährdeter Finalsieg für den MSV.
Ungefährdeter Finalsieg für den MSV. – Foto: Markus Verwimp

Der MSV Duisburg hat sich mit einem souveränen 4:1-Erfolg gegen den SC St. Tönis den Niederrheinpokal gesichert. Während Patrick Sussek an sämtlichen Treffern beteiligt war, zeigte auch der Oberligist phasenweise eine couragierte Vorstellung. Die Einzelkritik beider Teams im Überblick.

MSV Duisburg

Maximilian Braune: Über weite Strecken erlebte der MSV-Keeper einen ruhigen Nachmittag, weil die gefährlicheren Abschlüsse der Töniser entweder zu zentral gerieten oder ihr Ziel verfehlten. Umso bitterer aus Duisburger Sicht sein folgenschwerer Fehlgriff nach einer Flanke, der den Ehrentreffer ermöglichte.
Note: 4-

Can Coskun: In der Offensive diesmal deutlich zurückhaltender als gewohnt, defensiv dafür äußerst stabil. Über seine linke Seite ließ der MSV kaum etwas zu, nach knapp einer Stunde war Schluss.
Note: 3-

Tobias Fleckstein: Führte intensive Duelle mit Heffungs und präsentierte sich dabei robust und aufmerksam. Defensiv nahezu fehlerfrei.
Note: 3+

Niklas Jessen: Musste bereits früh mit einer augenscheinlichen Schulterverletzung ausgewechselt werden.
Note: -

Ben Schlicke: Ergänzte Fleckstein gut, spielte sicher aus der Abwehr heraus und leistete sich kaum Unsicherheiten. Wurde nach der Pause stärker gefordert als zunächst erwartet.
Note: 3

Rasim Bulic: Lenkte das Duisburger Spiel im Zentrum unaufgeregt und souverän. Zwar ohne direkte Torbeteiligung, dafür über die gesamte Spielzeit äußerst zuverlässig.
Note: 2-

Aljaz Casar: Behielt beim Elfmeter die Nerven und überzeugte auch darüber hinaus mit einer fehlerfreien Vorstellung im zentralen Mittelfeld.
Note: 2-

Conor Noß: Stand offensiv weniger im Mittelpunkt als einige Mitspieler und geriet vor allem neben Sussek und Symalla etwas in den Hintergrund.
Note: 3

Florian Krüger: Bereitete das 3:0 mit einer punktgenauen Flanke stark vor und war auch im Kombinationsspiel der ersten Halbzeit ein wichtiger Faktor.
Note: 3+

Patrick Sussek: Der überragende Mann auf dem Platz. Zwei Tore, zwei Vorlagen und ständig brandgefährlich, sobald er Tempo aufnehmen konnte. Mit etwas konsequenterer Chancenverwertung wäre sogar noch mehr möglich gewesen.
Note: 1

Jan-Simon Symalla: Leitete den Führungstreffer mit einem starken Sprint über die rechte Seite ein und sorgte mit seinem Tempo immer wieder für Probleme in der Defensive des Sportclubs. Krönte seine Leistung mit dem Treffer zum 4:0.
Note: 2+

Mert Göckan: Kam früh für den verletzten Jessen, blieb anschließend jedoch weitgehend unauffällig.
Note: 3-

Steffen Meuer: Konnte dem Spiel nach seiner Einwechslung kaum noch Impulse geben und blieb wie viele Joker blass.
Note: 4

Jakob Bookjans: Erster Pflichtspieleinsatz seit über zwei Monaten. Trat offensiv kaum in Erscheinung.
Note: 4

Thilo Töpken: In seinen wenigen Aktionen fehlte die letzte Präzision. Bekam allerdings auch nur wenig Unterstützung im Offensivspiel.
Note: 4

Leon Müller: Hätte kurz vor Schluss beinahe noch getroffen, erwischte den Ball bei seiner Direktabnahme aber überhaupt nicht richtig. Darüber hinaus ohne größere Akzente.
Note: -

SC St. Tönis

Tim Leon Schrick: Trotz vier Gegentoren einer der besseren Töniser. Chancenlos bei allen Treffern, biss nach längerer Behandlung früh im Spiel auf die Zähne und ahnte beim Elfmeter immerhin die richtige Ecke.
Note: 3+

Luca Esposito: Hatte besonders in der Anfangsphase große Probleme mit Sussek und wurde vor dem frühen 0:1 recht einfach überlaufen.
Note: 5

Maximilian Pohlig: Verursachte mit einem überhasteten Einsteigen den Strafstoß zum zwischenzeitlichen 0:2.
Note: 4-

Niklas Withofs: Lief wie viele seiner Mitspieler häufig hinterher und konnte dem Duisburger Tempo nur selten etwas entgegensetzen.
Note: 4-

Dominik Dohmen: Am Ball ordentlich, insgesamt aber vor allem damit beschäftigt, Räume im Mittelfeld zu schließen.
Note: 4+

Maksym Lufarenko: Blieb über die ersten 45 Minuten ohne wesentliche Akzente und wurde zur Halbzeit ausgewechselt.
Note: 5

Jannis Nikolaou: An den Gegentreffern im ersten Durchgang schuldlos, der ehemalige Zweitligaspieler konnte dem Oberligisten während der Duisburger Druckphase aber auch nicht die erforderliche Stabilität verleihen.
Note: 4-

Julian Suaterna Florez: Auffälligster Offensivspieler des Außenseiters. Suchte immer wieder den Abschluss, ließ allerdings die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen. Defensiv ungewohnt stark eingebunden und beim 0:4 zu spät gegen Symalla.
Note: 2-

Julio Torrens: Traf in Umschaltsituationen häufig die richtigen Entscheidungen und band sich engagiert ins Offensivspiel ein.
Note: 3

Morten Heffungs: Tolle Einzelaktion nach fast einer halben Stunde. Ließ einen Gegenspieler aussteigen und feuerte durchaus gefährlich aus über 20 Metern Richtung Tor, verfehlte selbiges allerdings knapp. Häufig als Wandspieler gesucht, hatte es körperlich allerdings häufig mit den robusten Fleckstein und Schlicke zu tun.
Note: 3-

Tyler Nkamanyi: Sehr bemüht, im letzten Drittel jedoch oft zu hektisch oder ungenau. Vergab die Riesenchance freistehend vor Braune und setzte auch den Nachschuss über das Tor.
Note: 4+

Kohei Nakano: Bekam nach seiner Einwechslung zunächst die Duisburger Druckphase zu spüren, konnte später aber zumindest vereinzelt offensive Akzente setzen.
Note: 4

Luis Montenegro: War offenbar nicht mit besonders rutschfestem Schuhwerk ausgestattet, bereitete eine vielversprechende Torchance von Knops dennoch mit vollem Körpereinsatz vor. Nahm in der Schlussphase Braunes Geschenk für den Ehrentreffer an.
Note: 3+

Mario Knops: Vergab eine gute Möglichkeit knapp neben dem Tor und blieb ansonsten eher unauffällig.
Note: 4-

Fumito Okihara: Profitierte davon, dass der MSV nach dem vierten Treffer deutlich Tempo herausnahm. Dadurch ohne allzu großen Druck in seiner Spielphase.
Note: 4+

Eghosa Ogbeide: Der Youngster kam in der Schlussphase rein und durfte noch einmal Endspiel-Luft schnuppern.

Note: -

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