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Allgemeines
– Foto: Stuttgarter Kickers

Stuttgarter Kickers: Koordinatoren Julian Schieber und Thomas Christ

Das Nachwuchsleistungszentrum professionalisiert sich weiter und weitet die Koordinatorenstellen im NLZ aus.

Mit der neuen Saison im Nachwuchsbereich werden zwei Positionen neugestaltet. Mit Julian Schieber und Thomas Christ hat das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) der Stuttgarter Kickers zwei neue Koordinatoren für die Jugend. Diese Funktionen sind eine wichtige Schnittstelle zwischen Trainern, Spielern, Eltern, der Leitung des NLZ bis hin zur 1. Mannschaft.

Mit Julian Schieber wird der Übergangskoordinator zwischen NLZ und 1. Mannschaft neu besetzt. Hierbei soll eine Verbesserung der Schnittstelle zwischen den beiden Bereichen geschaffen werden und dadurch die Kommunikationsprozesse fest implementiert werden. „Mit Julian haben wir nun jemanden, der die individuelle Betreuung unserer Top-Talente in der Jugend hauptamtlich übernehmen wird“, erklärt Marc Stein, Sportdirektor der Stuttgarter Kickers. „Wir wollen diesen Spielern den bestmöglichen Übergang von der Jugend in den Herrenbereich ermöglichen. Dabei wird Julian mit seiner Erfahrung als Profi und Trainer eine wichtige Rolle spielen“ Damit dies auch in der Praxis erfolgen kann, wird der Koordinator Schieber den Trainings- und Spielbetrieb begleiten und sich so einen detaillierten Überblick über alle Bereiche und Spieler bilden. Auch wird er in der Kaderplanung des Leistungsbereiches eingebunden sein und hier die Entwicklung der Spieler besonders im Blick behalten.

Schieber war nach seiner aktiven Fußballkarriere als Trainer tätig, zuletzt bei der SG Sonnenhof Großaspach. „Ich habe mich bewusst dazu entschieden, eine andere Perspektive auf den Fußball zu bekommen. Und wie es der Zufall wollte, haben die Kickers gerade die Stelle als Übergangskoordinator neu besetzt. Das passt ideal. Sowohl inhaltlich als auch vom Timing“, so der 35-Jährige.

Als Profi absolvierte Schieber für den VfB Stuttgart, den 1. FC Nürnberg, Borussia Dortmund, Hertha BSC Berlin und den FC Augsburg insgesamt 167 Bundeligaspiele. Mit Borussia Dortmund stand er 2013 auch im Londoner Wembley-Stadion im Champions-League-Finale (1:2 gegen Bayern München).

Die Aufwertung der beiden Position im Nachwuchsbereich wird vom Deutschen Fußballbund (DFB) unterstützt und subventioniert, wenn der Verein die Kriterien im NLZ erfüllt. Schieber sagt: „Die Gespräche mit Marc Stein und Norbert Stippel, dem sportlichen Leiter des NLZ, haben mich überzeugt.“ Der 35-Jährige arbeitete In den letzten zwei Jahren nicht nur als Trainer-Assistent der Oberligamannschaft, sondern auch als Coach der U17- und später der U19-Mannschaft. „Er sagt: „Ich fühle mich mit der jungen Generation sehr wohl.“

Christ, wird die Aufgabe des Koordinators zum 1. September im Aufbaubereich übernehmen. Das bedeutet, dass er für die Abläufe in der U12 bis U15 verantwortlich ist und daher ebenfalls eine sehr wichtige Rolle im NLZ einnimmt. In Zusammenarbeit mit den Trainern soll der hauptamtliche Angestellte die Entwicklung der Teams vorantreiben und wird dafür ebenfalls regelmäßig die Spiele und Trainingseinheiten des Altersbereichs begleiten. Zudem wird Christ auch den Feedbackprozess und die Kaderplanung in diesem Altersbereich federführend übernehmen. Der 30-Jährige bringt für diese Position die notwendige Erfahrung mit. „Ich bin seit vielen Jahren mit Thomas in Kontakt und will ihn schon länger zu den Kickers holen“, sagt Stippel.

Möglich wurde das nun auch dank der Subventionen durch den DFB. „Er hat bereits exzellente Arbeit in der Vergangenheit geleistet. Unter anderem war er DFB-Stützpunkttrainer und Co-Trainer der württembergischen Junioren-Auswahlteams und zuletzt hauptamtlich beim Württembergischen Fußballverband (wfv). Sein erworbenes Wissen in diesen Stationen soll er nun bei den Kickers einbringen“, ergänzt Stippel. In den kommenden Wochen wird Christ noch beim wfv seiner Tätigkeit nachkommen und seinen Nachfolger einarbeiten.

Für den Start in die neue Tätigkeit konnten der wfv und die Stuttgarter Kickers einen guten Übergang vereinbaren. Für die entgegengebrachte Unterstützung und die Flexibilität möchten sich die Kickers beim wfv bedanken. Auch Christ selbst zeigt sich sehr zufrieden mit der neuen Stelle bei den Blauen. „Ich freue mich, dass ich nun diese Aufgabe übernehmen kann. Als Koordinator bin ich ganz nah an den Spielern und den Trainern und habe die Möglichkeit, Talente für die Kickers zu entdecken und deren Weg für die weitere Karriere zu ebnen.“

Aufrufe: 011.7.2024, 19:18 Uhr
redAutor