
Der ETB Schwarz-Weiß Essen bleibt ein tolles Sprungbrett - diesmal vollzieht Felix Geisler den nächsten Karriereschritt, denn der 21-Jährige wechselt vom Uhlenkrug in die U21-Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern.
Geisler absolvierte nur eine Spielzeit in Essen, in der er aber durchaus zu überzeugen wusste. Der 1,93 Meter große Stürmer schoss sechs Tore und legte zwei weitere Treffer auf, kam aber insgesamt auch zehnmal von der Bank als Joker. Diese Rolle kannte Geisler bereits aus seiner Zeit beim SV Sonsbeck, denn für den Oberliga-Rivalen kam er in der Saison 2023/24 gleich 13-mal von der Bank und erzielte insgesamt neun Tore und assistierte bei drei Treffern.
Der Transfer nach Kaiserslautern mag auf den ersten Blick überraschen, auf den zweiten Blick gibt es durchaus eine geographische Verbindung. Denn vor seiner Jugendzeit bei Rot-Weiß Oberhausen (2022/23) durchlief Geisler die Jugendabteilung des 1. FC Saarbrücken - nun trägt er das Trikot des anderen Parts des Saar-Pfalz-Derbys. Der junge Angreifer empfahl sich in der bisherigen Vorbereitung für einen Wechsel zu den Roten Teufeln, die ihn nun fest verpflichtet haben. Einen Ligensprung macht Geisler jedoch nicht, denn der 1. FC Kaiserslautern spielt mit seiner U21 in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.
Dass der ETB Schwarz-Weiß Essen ein attraktives Sprungbrett sein kann, zeigt ein Blick in die jüngere Vergangenheit. Noel Futkeu wechselte nach 30 Oberliga-Toren 2022/23 zunächst zu Eintracht Frankfurt und etablierte sich in der abgelaufenen Saison mit elf Toren zum Stammspieler bei Greuther Fürth in der 2. Bundesliga. Auch dessen Nachfolger Timur Mehmet Kesim ist durchgestartet: Auf 14 Tore in Essen folgten 15 Regionalliga-Treffer für Rot-Weiß Oberhausen, nun spielt der 21-Jährige für die U23 von Hertha BSC.
Geisler hat es zwar zu einem Bundesliga-Klub geschafft, der Sprung in die Regionalliga fehlt noch in seiner Vita. Ein Klub der Größenordnung von Kaiserslautern wird in der Oberliga aber sicherlich zum Anwärterkreis auf die Meisterschaft zählen.