2025-04-02T15:12:16.030Z 1743683323772

Allgemeines
Der TSV Schott Mainz empfängt am Samstag den Aufsteiger SF Eisbachtal.
Der TSV Schott Mainz empfängt am Samstag den Aufsteiger SF Eisbachtal. – Foto: Pfeifer (Archiv)

Stolpergefahr für Mainzer Oberligisten

Schott Mainz und SV Gonsenheim treffen auf Aufsteiger

Mainz . Mit zwei Aufsteigern, die über dem Strich stehen, bekommen es die Mainzer Oberliga-Fußballer am Samstag zu tun – der TSV Schott daheim gegen die Sportfreunde Eisbachtal (14 Uhr), der SV Gonsenheim bei Viktoria Herxheim (15.30 Uhr).

Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt von der Allgemeinen Zeitung und Wormser Zeitung.

Beim TSV guckt man nur auf sich selbst. Diesen Kurs fährt Trainer Samuel Horozovic seit einigen Wochen, im Training, in der Videoanalyse. Die Fortschritte mit und gegen den Ball sind offenkundig, gipfelnd im überzeugenden 5:1-Sieg bei RW Koblenz. „Wir wollen unser Spiel durchziehen, unsere Entwicklung vorantreiben. Das soll der Weg sein in der Oberliga“, sagt der 27-Jährige, der sich bei aktuell nur drei Ausfällen auf den meisten Positionen über den tobenden Konkurrenzkampf freut – außer im Zentrum.

Da hat sich das Trio Etienne Portmann, Jost Mairose und Daniel Bohl als so unverzichtbar erwiesen, wie man es erwarten durfte. Je elf von 13 möglichen Startelf-Einsätzen sind verbucht. Portmann, der Spielmacher, ist mit neun Treffern auch bester Torschütze, Kapitän Mairose kurbelt unermüdlich an, und Neuzugang Bohl bringt als „Holding Six“ das Maß an Routine und Abgebrühtheit ein, das in der Regionalliga vermisst wurde.

„Sie sind eingespielt, sichern sich gegenseitig ab“, blickt Horozovic auf das Prunkstück seiner Elf, „die Chemie zwischen den Dreien passt einfach. Bei diesem Mittelfeld kann man schlecht rotieren.“ Wobei Elia Kukanda und der wiedergenesene Johannes Gansmann wahrlich keine schlechten Alternativen wären. Vielleicht bietet ja die anstehende Englische Woche mit dem Pokalspiel bei Landesligist Kandel (Mittwoch) und dem Derby in Gonsenheim (Samstag) Anlass zur Rotation.

Gonsenheim sehnt sich nach „Normalität“

Aus dem stetigen Wechsel von Sieg und Klatsche ausbrechen will der SVG – und am liebsten gar nicht mehr darüber reden. „Wir haben uns geschworen, nicht mehr zurückzublicken“, sagt Trainer Anouar Ddaou. Und zwar schon vor dem rauschenden 7:0 gegen Engers. Die Englischen Wochen sind für’s Erste vorüber, die besonders kniffligen Fahrten nach Pirmasens (0:5) und Kaiserslautern (0:6) (Ddaou: „Zwei Gegner der Extraklasse“) abgehakt, Trainingsplatz und Kader füllen sich wieder. Diffizil ist die Lage bei Samba Baldé, der nach überstandenem Infekt eine Ausbildung angefangen hat, die ihn zeitlich stark einschränkt, mit Blick auf das Training und manchmal auch die Spiele.



Aufrufe: 024.10.2024, 17:00 Uhr
Torben SchröderAutor