
Beim Auswärtsspiel gegen die heimstarken „Dorfbuam“ in Leiblfing will der Tabellenführer seine Siegesserie in der Regionalliga ausbauen.
Die SpVgg Unterhaching ist nach zuletzt drei Siegen in Serie endgültig wieder fest in der Erfolgsspur angekommen. Das Selbstbewusstsein beim Spitzenreiter der Regionalliga Bayern, der zuletzt beim 5:2 gegen Fürth II überzeugte, ist derzeit dementsprechend groß. „Es tut gut, dass wir uns wieder ans Siegen gewöhnt haben und Spiele auch überzeugend gewinnen“, so Hachings Cheftrainer Sven Bender.
Mit dem Auswärtsspiel am heutigen Freitag (19 Uhr) bei der SpVgg Hankofen-Hailing lauert für den Ligakrösus allerdings ein nicht zu unterschätzender Gegner. In diese Stolperfalle tapten in der laufenden Saison bereits andere Mannschaften. Bei den selbsternannten „Dorfbuam“ aus der Gemeinde Leiblfing im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen verlor der FC Bayern II und auch Wacker Burghausen kam gegen den aktuellen 15. der Regionalliga Bayern nicht über ein 0:0 hinaus. „Wir gehen mit großem Respekt an die Aufgabe heran“, so Bender, der vor allem die Heimstärke und mannschaftliche Geschlossenheit der Niederbayern hervorhebt. „Den Dorfbuam-Charakter haben die alle drin, das werden wir auch beim Spiel sehen“, sagt Bender.
Die Rollenverteilung und die damit verbundene Pflichtaufgabe ist dem ehemaligen Bundesligaprofi indes auf der anderen Seite bewusst. „Wir wissen, dass wir der Favorit sind und dass wir das Spiel gewinnen müssen, um weiter im Flow zu bleiben.“
Zuletzt bestach Haching insbesondere in der Offensive. Jorden Aigboje erzielte gegen Fürth drei Treffer und auch der auf der offensiven Außenbahn spielende Moritz Müller traf einmal. In der Abwehr leistete sich die SpVgg hingegen nach Unkonzentriertheiten gegen Fürth zwei unnötige Gegentore. Derartige Fehler sollten dem Spitzenreiter gegen die heimstarken Niederbayern nicht mehr unterlaufen. In der Hachinger Abwehr stehen diesmal die gleichen Spieler wie in der Vorwoche zur Verfügung. Von einer Rückkehr des zuletzt wegen eines Bruchs am Handgelenk fehlenden Manuel Stiefler war bei den Hachingern bei der Abschluss-Pressekonferenz keine Rede. Der zweikampf- und kopfballstarke Defensivspezialist dürfte den Hachingern noch so lange fehlen, bis der Routinier möglicherweise mit einer Bandage oder Schiene wieder ins Geschehen angreifen kann.