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Der Spieltag

Stäfa patzt bei Töss - Veltheim und Herrliberg ziehen vorbei

2. Liga, Gruppe 2: 14. Runde

von Christian Mathea · 21.03.2025, 10:38 Uhr · 0 Leser
Wiesendangen gewinnt 2:1 gegen Brüttisellen und festigen den 5. Zwischenrang.
Wiesendangen gewinnt 2:1 gegen Brüttisellen und festigen den 5. Zwischenrang. – Foto: Ramon Fritschi

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Endlich rollt der Ball wieder. Bei herrlichen Bedingungen startet die 2. Liga, Gruppe 2 ihre Rückrunde. Dabei siegt Herrliberg gegen Embrach deutlich mit 8:0, Greifensee unterliegt Bassersdorf mit 0:2, Töss überrascht Stäfa und gewinnt 1:0, Thayngen verliert gegen Gossau ZH knapp mit 1:2, Wiesendangen dreht die Partie gegen Brüttisellen und gewinnt 2:1, Seuzach kommt ohne Mühe gegen Glattbrugg zu einem 3:0 und Veltheim demontiert Seen mit 7:1.

Machtdemonstration des Heimteams
Während der FC Herrliberg um den Aufstieg mitspielt, kämpft der FC Embrach um wichtige Punkte am Strich. Der Hinspiel gewann der FCH mit 1:0 in Embrach.

Beim Rückspiel gab sich das Heimteam nun keine Blösse und eröffnete die Partie mit einem Paukenschlag. Bereits nach 40 Sekunden zimmerte Winterpausen-Neuzugang Carlo Gamboni das Leder mittels Weitschuss zur Führung in die Maschen. Der Herrliberg-Express legte kurz darauf nach und Noel Lauener erhöhte mit einem sehenswerten Treffer unter die Latte auf 2:0.

Embrach fand keine Zeit, sich zu sammeln, und kassierte in der 16. Minute bereits den dritten Gegentreffer. Carlo Gamboni durfte sich als Doppeltorschütze feiern lassen. Im Eishockey wäre an dieser Stelle wohl ein Time-out ratsam gewesen, um den Spielfluss der Gastgeber ein wenig zu brechen. Da diese Regel aber den Herren auf dem kühlen Nass vorbehalten ist, powerten die Herrliberger munter weiter und stellten noch vor der Pause auf 7:0. Nachdem Lou Brauchli das 4:0 erzielte, legte Elias Alexander Farah mit einem Hattrick nach und sorgte für das halbe Dutzend plus eins.

Nach der Pause verlegte der FCH sein Hauptaugenmerk auf sein Wechselkontigent und nutzte dieses komplett aus. Für den Schlusspunkt sorgten die eingewechselten Enea Scot und Armando Cavaliere. Scot bediente Cavaliere mittels Eckball und der Abwehrspieler traf zum 8:0-Endstand. Herrliberg spielte seine Heimstärke brutal effizient aus und setzte ein deutliches Zeichen im Kampf um den Aufstieg. Embrach dürften nebst der Niederlage die vielen Gegentreffer schmerzen, welche den Kampf am Strich ein wenig ungemütlicher gemacht haben.

Herrliberg enteilt dem Gegner und siegt am Ende diskussionslos mit 8:0.
Herrliberg enteilt dem Gegner und siegt am Ende diskussionslos mit 8:0. – Foto: Marcel von Allmen
Im frisch renovierten Klubhaus des FC Herrliberg wurde nach dem Spiel ausgiebig gefeiert.
Im frisch renovierten Klubhaus des FC Herrliberg wurde nach dem Spiel ausgiebig gefeiert. – Foto: Marcel von Allmen

Big Points im Strichkampf
Mit einem Sieg gegen den unter dem Strich platzierten FC Bassersdorf könnte sich der FC Greifensee im oberen Mittelfeld etablieren. Das Duell im vergangenen August endete mit einem 2:2-Unentschieden. Für Bassersdorf zählen aufgrund der ungemütlichen Situation unter dem Strich aktuell nur Siege.

Die Gäste waren gewillt, die Punkte aus Greifensee mitzunehmen, und sie gingen in der 12. Minuten nach einem Treffer von Liam Bachmann in Führung. Der 18-jährige Stürmer erzielte damit sein 6. Saisontor. Im zweiten Durchgang gelang Bachmann in der 79. Minute gar der Doppelpack. Der Youngster mutierte damit zum Matchwinner.

Dem FCB gelingt ein erster Befreiungsschlag im Strichkampf. Er profitiert dabei auch von den Kanterniederlagen der Konkurrenz aus Embrach und Seen. Bassersdorf rückt nach Punkten auf. Für Greifensee bleibt die Tabellensituation wie gehabt und man verbleibt vorerst im Mittelfeld der Liga.

Bassersdorf holt drei wichtige Zähler im Strichkampf.
Bassersdorf holt drei wichtige Zähler im Strichkampf. – Foto: Doris Studer

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Schlusslicht düpiert den Leader
Ungleiches Duell in Töss: Der Leader FC Stäfa trifft auf das Schlusslicht FC Töss. In der Hinrunde liess der Tabellenführer mit einem 3:1-Erfolg nichts anbrennen.

Aber der Fussball schreibt ja bekanntlich seine eigenen Geschichten und birgt die eine oder andere Überraschung. Das der erste Saisonsieg allerdings gegen den bisher souveränen Leader passieren sollte, war beim Tabellenletzten wohl so nicht einkalkuliert. Die Winterthurer bezwingen Stäfa nach einer starken Teamleistung mit 1:0. Matchwinner mit dem goldenen Siegtreffer war Neuzugang Marko Gasic.

Damit ist der erste kleine Schritt hin zum angekündigten Wunder getan und die Tössemer geben die Rote Laterne an Thayngen ab. Stäfa bleibt trotz Niederlage im Aufstiegsrennen, wird aber nach den Siegen der direkten Konkurrenz auf den 3. Zwischenrang zurückgebunden.

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Gossau dreht Partie in den Schlussminuten
Blickt man auf das erste Aufeinandertreffer des FC Thayngen und des FC Gossau ZH in dieser Saison, ist die Rollenverteilung noch klarer, als es die Tabellensitution auch schon vermuten lässt. Der Tabellen-Vorletzte aus Thayngen kassierte eine 1:6-Packung beim aktuellen Achten der Liga. Doch in Schaffhausen schaut man nicht zurück, sondern nur noch nach vorne.

Die Gastgeber starteten schwungvoll in die Partie und gingen in der 10. Minute in Führung. Denis Braun nahm Mass und traf aus gut 30 Metern ins Glück. Damit war das Spiel lanciert und es entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seite. Während die Gäste dem Ausgleich mittels Lattenschuss nahe kamen, wurde dem Heimteam ein weiterer Treffer aufgrund einer Abseitsposition aberkannt.

In der 63. Minute gelang den Gästen das 1:1 durch Jari Fankhauser. Der Ausgleich schien Gossau zu beflügeln und fortan drückte man vehement auf den Führungstreffer. Dieser gelang den Zürcher Oberländern in der 86. Minute durch Fabio De Nunzio. In der Nachspielzeit liess Riley Christen (17. Saisontor) gar noch das 3:1 folgen. Ein Arbeitssieg für den FCG, der damit auf den 6. Zwischenrang vorrückt. Für Thayngen bleibt am Ende eine weitere Niederlage und der Platz im Tabellenkeller.

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Wer sie nicht macht ...

Duell um den 5. Zwischenrang: Dieser wird aktuell vom FC Wiesendangen belegt, mit einem Zähler Vorsprung auf den heutigen Gegner FC Brüttisellen-Dietlikon. Bereits das Hinspiel bot Spektakel und endete mit einem knappen 3:2-Sieg für den FCB.

Brüttisellen gelang auch in diesem Spiel der bessere Start und in der 23. Minute die Führung durch Toptorjäger Joâo Miguel Pereira Almeida mit seinem 12. Saisontreffer. Robin Oehninger verpasste in der 31. Minute den Ausgleich fürs Heimteam. Der Routinier verschoss dabei einen Foulpenalty. Kurz vor Ablauf der ersten Halbzeit gelang dem FCW dennoch der Ausgleich. Stürmer Tobias Meli traf mit seinem persönlichen 9. Saisontor zum 1:1-Unentschieden.

In der zweiten Halbzeit drückten die Gäste mehrfach mit guten Chancen auf den erneuten Führungstreffer. Das Heimteam hielt dagegen, hätte sich zu diesem Zeitpunkt aber nicht über einen Rückstand beklagen dürfen. Aber wie besagt es die alte Fussballer-Weisheit: "Wer sie nicht macht - bekommt sie." Tatsächlich gelingt dem FCW der Lucky Punch und kurz vor Spielende der 2:1-Siegtreffer durch Joshua Toma. Die Gäste werden für ihren Aufwand schlecht entlöhnt und rutschen auf den 7. Zwischenrang zurück, während die Gastgeber den 5. Rang festigen und oben dranbleiben.

Wiesendangen siegt gegen Brüttisellen zum Auftakt der Rückrunde mit 2:1.
Wiesendangen siegt gegen Brüttisellen zum Auftakt der Rückrunde mit 2:1. – Foto: Ramon Fritschi



Heimteam souverän

Die Partie FC Seuzach gegen den FC Glattbrugg ist tabellerarisch eine klare Angelegenheit für die Gastgeber, die um den Aufstieg spielen, während Glattbrugg im Strichkampf involviert ist. Die letzten beiden Begegnungen könnten nicht unterschiedlicher sein. In der Meisterschaft trennte man sich 2:2 unentschieden und im Cup gab es eine krachende 9:1-Abreibung für die Gäste aus Glattbrugg.

Obschon die Gäste in der Anfangsphase Druck aufbauten und die Führung suchten, entwickelte sich das Aufeinandertreffen wie erwartet und das Heimteam übernahm das Spieldiktat. Daraus resultieren bis zum Pausentee zwei Treffer. Loris de Donno und Patrice Eigenheer sorgten für ein beruhigendes 2:0. Nach dem Seitenwechsel verwaltete Seuzach seinen Vorsprung, ehe Captain David Lötscher, nach einer guten Stunde das vorentscheidene 3:0 gelang.

Dabei blieb es, Seuzach erfüllt seine Pflicht und bleibt im Aufstiegsrennen. Glattbrugg hat nur noch einen Zähler Vorsprung auf den Strich und ist damit wieder voll in den Abstiegskampf verwickelt.

Duske zurück und gleich neuer Leader
Der SC Veltheim möchte gegen den FC Phönix Seen seine Serie von 12 Spielen der Ungeschlagenheit ausbauen. Ausgerechnet der heutige Gegner sorgte für die bisher einzige Niederlage (1:2) zum Saisonauftakt. Im Cup revanchierten sich die Veltemer eindrücklich und gewannen souverän mit 4:0.

Der Favorit liess sich die Butter aber nicht vom Brot nehmen und sorgte früh für klare Verhältnisse. In der 10. Minute traf Nicolas Zuffi zum 1:0 und weitere zehn Minuten später erhöhte Raoul Miraglia auf 2:0. Damit ging es in die Kabinen. Der gereichte Pause-Tee schien auf die Seemer Gäste eine lähmende Wirkung zu haben. Keine acht Minuten in der zweiten Hälfte waren gespielt und schon stand es 5:0 für Veltheim. Ramon Cecchini, Simon Kutej und Raoul Miraglia mit seinem zweiten Treffer sorgten früh für die endgültige Entscheidung.

Die 70. Minute war ein typisches "Geschichten, die der Fussball schreibt"-Kapitel. Dem Veltheim-Rückkehrer und Routinier Jonas Duske war das 6:0 vergönnt. Kurze Zeit später erhöhte Zuffi mit seinem zweiten Tor auf 7:0. Der Ehrentreffer von Seen war lediglich Resultatkosmetik. Die Gäste rutschen nach dem Debakel tief in den Strichkampf rein, während sich das Heimteam als neuer Leader feiern lassen darf.

Seens neuer Trainer Ardian Laski war selbstredend nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, trotzdem gibt es für ihn noch keinen Grund zur Panik, wie er gegenüber dem «Landboten» sagte: «Das Resultat ist, wie es ist. Wir haben viele Eigenfehler gemacht. Doch es ist in der Rückrunde erst ein Spiel gespielt. Die Mannschaft hat Potenzial. Aber es gibt viel zu tun.»

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