
Nach der Auftaktpleite droht der Verlust von Platz zwei. Beim TSV Aubstadt fehlen zudem zwei gesperrte Leistungsträger.
Die SpVgg Unterhaching steht gleich zu Beginn der Restrunde bereits unter Zugzwang. Nach dem schwachen Auftritt zum Jahresauftakt am Dienstagabend beim 0:1 (0:1) gegen den FC Bayern II müssen die Hachinger an diesem Samstag (14 Uhr) beim TSV Aubstadt nachlegen, um nicht auch noch Platz zwei in der Regionalliga Bayern zu verlieren. „Die Erkenntnis aus dem letzten Spiel ist, dass wir so ein Gesicht nicht nochmal zeigen wollen“, meint SpVgg-Cheftrainer Sven Bender mit Blick auf die Partie gegen die Bayern-Amateure.
Der zweite Platz in der Liga ist aktuell wichtiger denn je. Denn nachdem Spitzenreiter 1. FC Nürnberg II zuletzt verkündet hatte, beim Zulassungsverfahren der 3. Liga nicht teilzunehmen und somit auf einen potenziellen Aufstieg zu verzichten, würde der Verfolger-Rang derzeit zur Teilnahme an den Aufstiegs-Relegationsspielen gegen den Meister der Regionalliga Nordost berechtigen. Ebenso für eine Qualifikation für die erste DFB-Pokal-Hauptrunde der kommenden Saison. Nach der jüngsten Niederlage ist der Hachinger Vorsprung auf Verfolger Würzburger Kickers gleichgeblieben. Die Unterfranken sind punktgleich und liegen nur wegen des schwächeren Torverhältnisses hinter den Hachingern.
Mit Aubstadt wartet auf Benders Mannschaft eine weitere unterfränkische Spitzenmannschaft. Die Grabfelder sind Sechster und haben Haching als eine von bisher vier Mannschaften geschlagen. Am 12. September hatte es beim 0:1 für die Hachinger damals im heimischen Uhlsport-Park die erste Saisonniederlage gesetzt. „Es wird schwer, Aubstadt war die erste Mannschaft, die uns bezwungen hat, und das auch verdient“, weiß Bender um die Schwere der Aufgabe.
Erschwerend für das Auswärtsspiel kommen zwei Sperren hinzu. Sowohl Offensivmotor und Freistoßspezialist Simon Skarlatidis als auch der defensive Mittelfeldspieler Nils Ortel fehlen nach ihrer jeweils fünften Gelben Karte aus dem jüngsten Spiel bei den kleinen Bayern diesmal aufgrund einer Sperre. „Es ist wie es ist und es ist die Zeit für andere, um zu performen“, setzt Bender den nicht gerade idealen Vorzeichen vor dem Spiel selbstbewusst entgegen.