
Die Liga ist in dieser Phase spannender denn je. Letzte Woche übernahmen die Stäfner die Spitze der Tabelle, aber weiterhin dicht gefolgt von Veltheim und Herrliberg. Auch der Abstiegskampf verspricht Spannung und Drama, zwischen Rang 7 und 12 liegen nun lediglich vier Punkte. Am Mittwoch schalten sich dann auch Wiesendangen und Brüttisellen-Dietlikon in die Abstiegsentscheidung ein.
FC Küsnacht 0:0 FC Gossau
SC Veltheim 4:2 FC Beringen
FC Greifensee 0:0 FC Glattbrugg
FC Phönix Seen 0:3 FC Herrliberg
FC Wald 3:3 FC Bassersdorf
FC Embrach 0:4 FC Stäfa
FC Wiesendangen - FC Brüttisellen-Dietlikon

In der Hinrunde verlor Küsnacht gegen Gossau mit 0:4 und zeigte damit, wie aus dem Vereinsumfeld zu vernehmen war, die schlechteste Saisonleistung. Trotz der misslichen Tabellensituation wollte sich der FCK gegen den stärksten Zweitligisten des Zürcher Oberlandes unbedingt rehabilitieren.
Die erste Halbzeit gehörte dem FCG. Die Gäste liessen den Ball gut zirkulieren, konnten trotz Feldüberlegenheit jedoch kaum Grosschancen kreieren. Kurz vor dem Pausenpfiff rächte sich das beinahe: Küsnacht kombinierte sich über die linke Seite elegant durch, worauf Lytovchenko abzog und seinen Schuss von Fankhauser in extremis pariert sah.
Nach der Pause wurde Küsnacht druckvoller. Nach einem Chipball von links in die Tiefe verpasste zunächst Stürmer Frei, kurz darauf Doswald freistehend aus sieben Metern vor dem verwaisten Tor die Führung. Die Abschlüsse waren entweder zu schwach oder zu hoch angesetzt. Beinahe wäre das starke Küsnacht danach kalt geduscht worden: Nach einem Strafraumgewühl im Anschluss an einen Eckball wurde ein Treffer Gossaus aus fadenscheinigen Gründen aberkannt.
Der letzte Aufreger folgte zehn Minuten vor Schluss mit einer Gelb-Roten Karte der kleinlichen Sorte gegen Gossaus Alain Morgenthaler. Bis dahin noch unverwarnt, reklamierte er zunächst und sah Gelb, worauf er anschliessend den Daumen nach oben zeigte. Die Konsequenz, dafür unter die Dusche geschickt zu werden, erscheint angesichts teilweise harter Tacklings als völlig unverhältnismässig und zeugt nicht gerade von arbiträrem Fingerspitzengefühl.
Ein 0:0 der spannenderen Sorte hilft letztlich dennoch keiner der beiden Mannschaften weiter.
Gegen Beringen bekundeten die Winterthurer bereits in der Hinrunde grosse Mühe. Es kam sogar soweit, dass der Aufsteiger gegen Veltheim gewann. Dies sollte in der Rückrunde aus Sicht der Hausherren dringend vermieden werden. Und entsprechend gestaltete sich die Partie.
Von Beginn weg machten die Gastgeber Druck auf die zweitschwächste Abwehr der Saison. Die vielen Spielanteile und die Dominanz auf dem Platz konnte man schliesslich nutzen, um zunächst durch Fidan Surlici nach einer halben Stunde 1:0 in Führung zu gehen, ehe ebendieser mit seinem zweiten Treffer kurz vor Halbzeit für den 2:0-Pausenstand sorgte.
Nach der Pause dann dasselbe Bild: Veltheim drückte und erzielte in der 57. Minute durch Raoul Miraglia das vermeintlich vorentscheidende 3:0 zu Gunsten des SCV. Die Gäste aus Schaffhausen liessen gegen Ende der Partie nicht locker und erzielten zu Beginn der wilden Nachspielzeit das 1:3 durch Bohdan Riabets. Daraufhin witterten die Gäste ihre Chance und kamen eine Minute später dank Simon Burmeister gar noch zum 2:3. Letztendlich waren es dann aber doch die Gastgeber, die die Schmach noch abwenden konnten - dank eines Penaltys in der 95. Minute zum 4:2-Endresultat, verwandelt durch Marco Barreira Assuncao.
Die Vorzeichen der Partie zwischen Greifensee und Glattbrugg versprachen eine spannende Affiche. Greifensee befindet sich mitten im Abstiegskampf und ist dringend auf Punkte angewiesen. Auf der anderen Seite steht der FC Glattbrugg, der mit einem Sieg weiterhin an der Spitze dranbleiben könnte.
In der kampfbetonten Partie gelang es keiner der beiden Mannschaften, ein Tor zu erzielen, was schlussendlich zum 0:0-Unentschieden führte. Eine typische Nullnummer war das Spiel dennoch nicht. Beide Teams waren darum bemüht, sich in der Offensive zu zeigen und erspielten sich reichlich Chancen.
Die Greifenseemer konnten sich insbesondere nach der Pause eine Vielzahl an Chancen herausspielen, die Treffsicherheit liess aber zu wünschen übrig. Kurz vor Schluss trafen die abstiegsbedrohten Hausherren dann tatsächlich noch, der Schiedsrichter hatte aber zuvor ein Handspiel geahndet. Auch die Glattbrugger wurden bis zuletzt immer wieder gefährlich, was zu einem doch verdienten Unentschieden führte.
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Die favorisierten Gäste aus Herrliberg liessen gegen das formschwache Phönix Seen keinen Zweifel am Sieg aufkommen. Von Beginn an nahm man das Spielgeschehen in die eigene Hand und kontrollierte die erste Halbzeit. Schon nach zehn gespielten Minuten trafen die Gäste dank Elias Farah zum 1:0. Und in der Nachspielzeit war es dann auch er, der seine Farben 2:0 in Führung brachte.
In der 53. Minute traf schliesslich der im Winter aus Küsnacht dazugestossene Abdulah Al Abbadie zum 3:0 für die Seebuben. Dabei blieb es dann auch bis zum Schluss, die Herrliberger bleiben somit an der Spitze dran.
Seit zwei Jahren ist der FCW am Sonntagmorgen auf dem heimischen Sportplatz an der Laupenstrasse ungeschlagen. Im Strichkampf gegen den FC Bassersdorf sollte dies unbedingt so bleiben.
Wald begann druckvoll: In der 11. Minute brachte Patrik Juric den FCW mit einem verwandelten Foulpenalty 1:0 in Führung. Kurz vor der Pause schockte Bassersdorf die Hausherren jedoch mit einem Doppelschlag: Zunächst traf Agon Asani mit seinem neunten Saisontor, anschliessend drehte Mittelfeldmann Sandro Correia die Partie mit dem 2:1 zugunsten der Gäste.
Nach dem Pausentee drückte Wald auf den Ausgleich. Dieser gelang dem 16-jährigen Jungspund Leonardo Szega in der 72. Minute mit seinem ersten Tor in der 2. Liga. Doch Bassersdorf wusste zu antworten: Die zähen Gäste gingen nur fünf Minuten später durch Francesco Maggio erneut in Führung.
Als bereits viele mit einem Auswärtserfolg rechneten, traf Stürmer Alexander Jetzer nach einem Corner doch noch zum Ausgleich für die Oberländer Frühaufsteher. Für Abstiegsaspirant Bassersdorf fühlte sich der Punktgewinn eher wie eine Niederlage an, während Wald diesen mit Blick auf den Strichkampf gerne mitnimmt.
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Nach dem Patzer Veltheims am vergangenen Wochenende reiste der FC Stäfa als Leader zum FC Embrach. Die Hausherren steckten ihrerseits in einer Resultatbaisse, womit die Favoritenrolle klar den Seebuben zufiel.
Stäfa begann kontrolliert und hatte von Anfang an mehr vom Spiel. Bis zum ersten Treffer dauerte es jedoch. Fünf Minuten vor der Pause – zum oft zitierten perfekten Zeitpunkt – erzielte Jens Saethre mit einem Distanzschuss das Führungstor für die Gäste. Mit der knappstmöglichen Führung ging der FCS auch in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel trat Stäfa sehr abgeklärt und dominant auf. In der 59. Minute traf Topstürmer Marco Ruckstuhl zum 2:0; nur fünf Minuten später legte der Offensivmann mit seinem zwölften Saisontor das 3:0 nach. Die Messe war gelesen: Zu stark präsentierte sich Stäfa, zu harmlos Embrach. In der 66. Minute war es Mittelfeldmann Elia Schmitt, der mit dem 4:0 die letzten Zweifel am Stäfner Sieg beseitigte.
Durch den klaren Auswärtserfolg bleibt Stäfa zwei Punkte vor Veltheim Leader. Embrach dümpelt als Sechster weiterhin im Niemandsland der Tabelle herum.
"Wisi" und der FCB duellieren sich am Mittwoch, dem 20. Mai.
Freitag, 29.05.
FC Beringen - FC Phönix Seen
Samstag, 30.05.
FC Gossau - FC Greifensee
FC Bassersdorf - FC Küsnacht
FC Glattbrugg - FC Embrach
FC Herrliberg - FC Wald
Sonntag, 31.05
FC Brüttisellen-Dietlikon - SC Veltheim
FC Stäfa - FC Wiesendangen
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