2026-04-02T18:01:11.048Z

Allgemeines

So will der MSV Duisburg die RWE-Defensive knacken

Mit Personalsorgen geht der MSV Duisburg in das Derby gegen Rot-Weiss Essen. Trotzdem sind die Zebras selbstbewusst vor dem Topspiel in der 3. Liga.

von Marcel Eichholz · Heute, 11:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: red

Es ist das Spiel des Wochenendes in der 3. Liga. Im Revierderby treffen Rot-Weiss Essen und der MSV Duisburg aufeinander. Ist es per se schon ein brisantes Duell, ist dieses Mal auch die sportliche Ausgangslage spannend. RWE, mit 55 Punkten auf Platz zwei, empfängt die Duisburger, die mit nur einem Zähler weniger auf Rang vier stehen. Obwohl die Zebras auf wichtige Spieler verzichten müssen, rechnet sich Cheftrainer Dietmar Hirsch gute Chancen auf etwas Zählbares aus.

Gleich vier potenzielle Stammspieler werden dem MSV Duisburg am Karsamstag im Derby gegen Rot-Weiss Essen fehlen (16.30 Uhr, FuPa-Liveticker). Die Ausgangslage ist vor dem Anpfiff denkbar spannend. Beide Mannschaften sind voll im Aufstiegsrennen, beide Teams haben gute Chancen, in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga zu spielen. Gab es im Hinspiel noch ein durchaus leistungsgerechtes Unentschieden, dürfte nun eine Punkteteilung für beide Seiten zu wenig sein.

Derby und Spitzenspiel

"Die Tabelle lügt nicht", betont Duisburgs Trainer. "Es spielt der Zweite gegen den Vierten. Natürlich wollen wir erfolgreich sein und daher wäre es schon gut, wenn wir in Essen gewinnen. Wir freuen uns auf das Spiel. Der Ablauf ist für uns fast so, wie bei einem normalen Heimspiel", führt er weiter aus. Nachdem es zuletzt zweimal in Topspielen auf fremden Geläuf ordentlich auf die Mütze gab, will sich der MSV im Derby von einer anderen Seite präsentieren. Dass haben sie im Pokal gezeigt und auch ihre "Widerstandsfähigkeit" unter Beweis gestellt.

Was die Zebras an der Hafenstraße erwartet, ist derweil noch die große Unbekannte. Bei RWE sind in dieser Woche einige Spieler nach überstandenen Verletzungen ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, inwiefern sie aber schon am Samstag einsatzbereit sind, wird wohl erst auf dem Spielberichtsbogen ersichtlich werden. Entsprechend will Hirsch den Fokus auf das eigene Spiel legen. "Wir wollen dem Gegner unseren Fußball aufzwängen und durch unsere Spielweise das Stadion zum Schweigen bringen", betont der 54-Jährige. Ob der Plan aufgeht, erfahrt ihr am Samstag ab 16.30 Uhr im ausführlichen Ticker von FuPa Niederrhein. Das Spiel ist übrigens seit Wochen ausverkauft. 19.300 Zuschauer werden anwesend sein, davon 2.500 aus Duisburg.

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