Besonders positiv verlief die Entwicklung bislang bei Tobias Duxner, der aktuell an den SV Erlbach ausgeliehen ist. Dort zeigte der junge Offensivspieler von Beginn an sein großes Potenzial und entwickelte sich im Laufe der Saison zu einem Spieler aus dem erweiterten Stammpersonal. Beim SV Wacker Burghausen ist man überzeugt, dass ihm ein weiteres Jahr in Erlbach mit Blick auf Einsatzzeiten und Entwicklung im Herrenbereich sehr guttun wird. Geplant ist derzeit eine Rückkehr von Duxner im Sommer 2027, wobei ein vorzeitiges Leihende im Winter ebenso möglich ist.
Auch bei den beiden 19-Jährigen Jaroud Kanze und Sebastian Dengel ist man mit dem eingeschlagenen Weg grundsätzlich zufrieden. Beide brauchten zunächst etwas Zeit, um sich bei ihren Vereinen zurechtzufinden und sich gegen die Konkurrenz im Herrenbereich zu behaupten. Diese Anlaufphase war eingeplant – und sie hat gezeigt, dass Geduld in ihrer Situation der richtige Ansatz ist. Sebastian Dengel, der aktuell für den SV Kirchanschöring aufläuft, kam in der laufenden Bayernligasaison auf 20 Einsätze, erzielte ein Tor und bereitete zwei weitere Treffer vor. Darüber hinaus darf er mit seiner Mannschaft noch vom Aufstieg träumen: Kirchanschöring hat sich am vergangenen Wochenende für die Aufstiegsrelegation zur Regionalliga Bayern qualifiziert. Für Dengel ist das eine wertvolle Erfahrung in einer Phase, in der jeder Einsatz im Herrenbereich für seine weitere Entwicklung zählt.
Ähnlich stellt sich die Situation bei Jaroud Kanze dar, der derzeit an den FC Pipinsried ausgeliehen ist. Auch er tat sich in der Vorrunde zunächst noch schwer, sich gegen die etablierten Kräfte in seinem Team durchzusetzen. Im weiteren Saisonverlauf arbeitete sich der Offensivspieler aber zunehmend hinein und sammelte wichtige Minuten. In bislang 23 Bayernliga-Partien stehen für ihn fünf Tore und zwei Assists zu Buche.
"Wir sind überzeugt, dass dieser Weg für Tobias Duxner, Jaroud Kanze und Sebastian Dengel im Moment der richtige ist. Alle drei haben in dieser Saison wichtige Schritte im Herrenbereich gemacht und gezeigt, dass viel Potenzial in ihnen steckt. Gleichzeitig sehen wir, dass ihnen regelmäßige Spielpraxis in ihrem aktuellen Umfeld sehr guttut. Unser Ziel ist es, junge Spieler nicht zu früh unter Druck zu setzen, sondern sie so zu entwickeln, dass sie mittelfristig beim SV Wacker Burghausen wirklich eine tragende Rolle übernehmen können", erklärt SVW-Geschäftsführer Andreas Huber.