2025-04-02T15:12:16.030Z 1743677279099

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Budberg arbeitet hart.
Budberg arbeitet hart. – Foto: David Zimmer

So lief das Budberger Trainingslager

23 Spieler und Trainer des Landesligisten verbrachten drei Tage auf der Anlage von Eintracht Rheine Ein Protokoll.

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Müde, aber hochzufrieden ist Landesliga-Spitzenreiter SV Budberg am Sonntag nach drei intensiven Tagen vom Trainingslager aus Rheine zurückgekehrt. Wo der Mannschaftsabend verbracht wurde und wie Trainer Tim Wilke die Bedingungen im Münsterland bewertet. Ein Protokoll.

Freitag, 20 Uhr Nach der Ankunft in der Jugendherberge hatte Wilke seine Spieler zur ersten von insgesamt sieben Einheiten auf dem Kunstrasenplatz neben dem Jahnstadion in Rheine gebeten. Von der Dusche ging‘s für den Mannschaftsabend bis in die Nacht ins knapp 50 Kilometer entfernte Münster. „Die Jungs waren vernünftig, haben aus den Vorjahren dazugelernt und nicht bis in die Puppen gefeiert. Ein großes Lob, keiner war nach zu wenig Schlaf morgens Game over“, sagte Wilke.

Samstag 7.30 Uhr Mit einer lockeren Laufrunde starteten die Budberger noch vor dem Frühstück um 8.30 Uhr zu früher Stunde in den Haupttag. Trainiert wurde um 9.30, 14 und 18.30 Uhr für je zwei Stunden. „Der Tag lief extrem gut. Wir konnten an den Spielprinzipien arbeiten und die Jungs weiter auf Spur bringen“, so der Coach.

Wie geht es weiter?

Samstag, 12 Uhr Die Einzelgespräche standen auf dem Programm. 20 Spieler, darunter auch die individuell arbeitenden und lange verletzten Devin Warnke sowie Lennart Severith, Wilke und seine Co-Trainer Matthias Prinz sowie André Schulte gehörten zur 23-köpfigen Reisegruppe. Weitere Vertragsverlängerungen gab’s nicht, da der Sportliche Leiter Henrik Lerch am Wochenende aus beruflichen Gründen fehlte.


Besseres Kennenlernen Für Neuzugang Tim Ulrich war die Zeit mit seinen neuen Kollegen zur Eingewöhnung besonders wichtig, obwohl der frühere Homberger einen Großteil der Mannschaft, vor allem die Gleichaltrigen, schon aus der Vergangenheit in der Jugend kannte.

Samstag, 21 Uhr Schick gekleidet und auf Empfehlung von Florian Mordt ging’s es für die Mannschaft nach der dritten Einheit zum gemütlichen Abendessen in die Stadt. Ein Großteil des Teams fiel danach um 23 Uhr erschöpft ins Bett, einige Akteure zogen noch ein paar Stunden weiter.

Sonntag, 8 Uhr Da das Zeitfenster nicht so eng getaktet war wie erwartet, konnten die Budberg am Abreisetag eine halbe Stunde länger schlafen. Bei Minusgraden beschränkte sich Wilke zur Sicherheit auf abgespeckte Übungen ohne Zweikämpfe mit den Schwerpunkten Bewegung, Passspiel und Koordination.

Alle sind fit

Keine Verletzten Spätestens mit der Ankunft am Sonntagmittag in Budberg um 14 Uhr konnte der Trainer einmal tief durchatmen. Alle Spieler machten Fortschritte, niemand hat sich in Rheine verletzt. „Das ist natürlich mega, zumal wir zuletzt ein paar muskuläre Geschichten hatten. Man kann es nicht immer steuern, aber wir sind nach jedem Übungsstrang zur Prophylaxe in Gymnastik- und Dehnprogramme übergegangen, um so viel wie möglich auszuschließen. Das hat zum Glück gut geklappt.“

Positives Fazit Nach drei Sommer-Trainingslagern lernte der SV Budberg bei Eiseskälte neue Voraussetzung während der Vorbereitung in der Fremde kennen. „Das war bei anderen Vor- und Nachteilen als bei 28 Grad sehr kräftezehrend. Aber es waren die mit Abstand besten Bedingungen, die wir bisher hatten. Wir konnten alles Geplante abarbeiten und können jetzt in die Feinheiten gehen“, schwärmte Wilke von der „überragenden Infrastruktur“ vor Ort.

Der Kunstrasen, die Kabine, das Flutlicht sowie das komplette Equipment des Oberligisten Eintracht Rheine konnte vollumfänglich genutzt werden. Am Ende waren sich alle einig: Im Sommer soll es wieder dorthin gehen. Dann könnten auch das Schwimmbad und die Beachvolleyballanlage mit in die Planungen eingebaut werden.

Aufrufe: 021.1.2025, 21:00 Uhr
Fabian Kleintges-TopollAutor