2026-01-20T07:14:11.657Z

Allgemeines
– Foto: Carsten Trebuth

SGV Freiberg setzt sich beim VfR Aalen durch und schärft das Profil

Regionalligist besteht den Test und richtet den Blick auf das Match beim FC Bayern München II

Die SGV Freiberg bestätigt ihre Rolle als Maßstab. Im heutigen Testspiel beim Oberliga-Zweiten VfR Aalen zeigt die Mannschaft von Trainer Kushtrim Lushtaku Geduld, Effizienz und mentale Stabilität. Der 3:1-Erfolg ist das Resultat einer reifen zweiten Halbzeit – und zugleich der Auftakt zu einer Vorbereitungsphase, die mit dem nächsten hochkarätigen Vergleich nahtlos weitergeht.

Das heutige Testspiel beim VfR Aalen ist für die SGV Freiberg ein bewusst gewählter Prüfstein. Der Oberliga-Zweite fordert Tempo, Physis und Aufmerksamkeit, genau jene Elemente, die in der Wintervorbereitung überprüft werden sollen. In der ersten Halbzeit bleibt die Partie torlos, geprägt von Ordnung, intensiven Zweikämpfen und dem Bemühen beider Mannschaften, ihre Strukturen nicht zu verlieren. Freiberg agiert konzentriert, ohne früh Risiken einzugehen.

Nach dem Seitenwechsel gewinnt das Spiel aus Freiburger Sicht an Klarheit. In der 54. Minute bringt Tino Bradara die SGV mit 1:0 in Führung. Der Treffer ist das Resultat einer Phase, in der Freiberg geduldig bleibt und den richtigen Moment nutzt. Mit der Führung im Rücken gewinnt das Spiel an Ruhe und Kontrolle. Aalen ist nun gefordert, Freiberg kann seine Abläufe konsequenter durchziehen.

In der 67. Minute folgt der nächste Schritt. Matt-Brahan Zié erhöht auf 2:0 und verleiht dem Auftritt zusätzliche Stabilität. Der Regionalligist zeigt in dieser Phase, wie eng Struktur und Effizienz miteinander verbunden sind. Aalen bleibt bemüht und findet in der 74. Minute durch Steffen Kienle den Anschlusstreffer zum 1:2. Kurzzeitig entsteht neue Spannung, das Spiel kippt jedoch nicht.

Freiberg reagiert gefasst und bleibt im eigenen Rhythmus. In der 85. Minute sorgt Leon Petö per Foulelfmeter für die Entscheidung und stellt den 3:1-Endstand her. Der Sieg ist aus Freiburger Sicht das Ergebnis einer kontrollierten Leistungssteigerung nach der Pause und unterstreicht die Reife im Spiel mit wechselnden Situationen.

Der Blick richtet sich unmittelbar nach vorn. Die Vorbereitung bleibt anspruchsvoll, der nächste Gegner wartet bereits. Am Donnerstag, 29. Januar 2026, trifft die SGV Freiberg um 14 Uhr auswärts auf den FC Bayern München II aus der Regionalliga Bayern. Der Vergleich bringt ein anderes Tempo, eine andere Spielidee und neue Anforderungen.

Das Spiel gegen Bayern II ist der nächste Härtetest innerhalb einer bewusst fordernden Testspielserie. Für Freiberg geht es darum, die im Spiel gegen Aalen gezeigte Balance erneut auf den Platz zu bringen und sich gegen einen ligainternen Konkurrenten zu behaupten. Die Abläufe sollen weiter gefestigt, die Intensität hochgehalten werden. Jeder Test ist Teil eines größeren Zusammenhangs.

Die SGV Freiberg bewegt sich damit zielgerichtet durch die Wintervorbereitung. Der Erfolg gegen den Oberliga-Zweiten bestätigt die Substanz, das Duell mit Bayern II verspricht neue Erkenntnisse. Freiberg bleibt im Takt – mit Struktur, Geduld und dem Anspruch, auch im nächsten Test Maßstäbe zu setzen.


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Aufrufe: 024.1.2026, 19:05 Uhr
redAutor