
Die Generalprobe für den Ligastart am kommenden Wochenende hatte sich Daniel Beine ein Stück weit anders vorgestellt. Zwar konnte der Übergangstrainer des Landesligisten mit dem 2:2 gegen den in der Parallelgruppe 2 angesiedelten VfB Speldorf grundsätzlich leben. Doch die Verletzung von Christian Bus warf einen Schatten auf das dritte und letzte Testspiel der SGU. Der schnelle Offensivmann, der auch unter Beine im Normalfall in der Startelf gesetzt sein dürfte, musste nach rund einer Stunde vom Feld.
„Wir wissen noch nicht genau, was er hat. Womöglich hat er sich aber schwerer verletzt. Für das Spiel gegen TSV Solingen am Sonntag ist er definitiv keine Option“, schildert Beine. Bus ist somit schon die zweite Stammkraft, auf die der 38-Jährige am Sonntag verzichten muss. Denn auch für Kapitän und Abwehrchef Michael Blum fällt die pflichtspielfreie Zeit etwas länger aus. Der Ex-Profi sitzt am Sonntag eine Sperre (5. Gelbe Karte) ab.
Leichter wird die Aufgabe gegen den Tabellenvierten dadurch zweifelsfrei nicht. „Sie sind unangenehm zu spielen und haben in der Liga schon lange kein Spiel mehr verloren. Da wartet ein schweres Stück Arbeit auf uns“, weiß Beine über den Aufsteiger zu berichten. Zuletzt gelang es dem FC Kosova Mitte Oktober des vergangenen Jahres, Solingen in einem Ligaspiel zu bezwingen. Es folgte eine Serie mit sechs Siegen und zwei Unentschieden für die Überraschungsmannschaft der Hinrunde, deren Gesicht sich im Winter allerdings auch verändert hat. Vor allem der Wechsel von Tom Gray zum Ligarivalen Union Nettetal dürfte das Gefüge des TSV ins Wanken bringen. Der Offensivmann war nicht nur in der Aufstiegssaison die überragende Figur, sondern auch in der Hinserie ein Schlüsselspieler.
Wie sich die Gäste am Franz-Rennefeld-Weg ohne ihren torgefährlichen Akteur präsentieren werden, wird spannend zu beobachten sein. Ebenso spannend zu sehen sein wird, wie die SGU unter Daniel Beine performt. Der neue Coach, der bis zum Saisonende die Verantwortung tragen wird, zeigt sich schon einmal angetan von seiner Mannschaft. „Die Jungs sind sehr hungrig. Die Trainingsbeteiligung ist hoch, alle ziehen gut mit“, lobt der Trainer. Und auch die Integration der beiden Neuen scheint geklappt zu haben. Jan Herrmann und Noah Cain konnten in den Tests schon ihr Potenzial aufblitzen lassen. Beide könnten am Sonntag daher auch schon Kandidaten für die Startformation sein.
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