
In der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte der Regionalliga Südwest arbeitet die SG Sonnenhof Großaspach weiter hart. Nach dem Ausrufezeichen im Test gegen Schachter Donezk unterlag der Regionalligist am heutigen Sonntag gegen Oberligist 1. CfR Pforzheim knapp mit 2:3.
Die SG Sonnenhof Großaspach hat im vorletzten Test der Wintervorbereitung einen Dämpfer hinnehmen müssen. Gegen den Oberligisten 1. CfR Pforzheim unterlag der Regionalligist nach einem wechselhaften Spielverlauf mit 2:3. Schiedsrichter Lauritz-Philipe Hafner leitete die Partie, die für Großaspach zugleich der erste Auftritt nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei war.
Dort hatte die SG unter der Woche noch für Aufmerksamkeit gesorgt – mit einem überraschenden Testspielsieg gegen das ukrainische Topteam Schachtar Donezk. Gegen Pforzheim fehlte diesmal jedoch über weite Strecken die letzte Konsequenz in den entscheidenden Momenten. Die Gäste nutzten ihre Möglichkeiten effizienter und gingen in der 26. Minute durch Denis Gudzevic in Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Marcel Bahm in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit auf 0:2 (45.+4) – ein Treffer, der Großaspach zur Unzeit traf.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die SG aber genau das, was man in Testspielen sehen will: Reaktion, Tempo und den Willen, das Spiel zu drehen. Arbnor Nuraj brachte Großaspach zurück ins Spiel und verkürzte auf 1:2. Wenig später fiel auch der Ausgleich zum 2:2. Für einen Moment hatte die SG die Partie wieder in der Hand, doch Pforzheim schlug erneut zu und erzielte das 2:3 – auch hier blieb der Torschütze offen. Ex-Aspacher Dominik Salz traf in der 80. Minute, doch am Ausgang änderte das nichts: Großaspach blieb trotz Aufholjagd ohne Erfolgserlebnis.
Die Niederlage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Feinschliff zählt – und genau darin liegt auch der Nutzen dieses Tests. Am kommenden Samstag steht die Generalprobe an: Dann gastiert Großaspach beim FC Augsburg II aus der Regionalliga Bayern. Eine Woche später beginnt wieder der Alltag in der Regionalliga Südwest: Am 22. Februar empfängt die SG den SC Freiburg II. Bis dahin bleibt noch Zeit, die Lehren aus dem Pforzheim-Spiel in die letzten Details umzusetzen.