Nach dem Rücktritt von Ludwig Begerl im Oktober 2024 als Trainer der SG Lohberg I /Lam II stand die neuformierte sportliche Leitung um Andreas Kaml, Tobias Aschenbrenner und Markus Riedl vor ihrer ersten großen Bewährungsprobe. Bis zur Winterpause übernahmen als Interimslösung Georg Huber und Andreas Kaml die Betreuung der Kreisliga-Mannschaft. Parallel arbeitete die Verantwortlichen mit Hochdruck daran, einen Nachfolger zu finden. Im Rahmen eines Teamabends wurde nun der 41-jährige Andreas Kussinger als neuer Trainer vorgestellt, der bei seiner letzten Station recht erfolgreich den SV Hohenwarth betreute.
"Die Trainersuche gestaltete sich anfangs als sehr schwierig. Zuerst hätten wir nach einem Spielertrainer gesucht, sind da aber nicht fündig geworden. Von Andreas Kussinger wussten wir, dass er frei ist und in Hohenwarth erfolgreiche Arbeit geleistet. Nach dem ersten Treffen sind wir uns alle schnell einig gewesen, dass es passen wird. Wir sind Andreas und seiner Herangehensweise komplett überzeugt", berichtet Andreas Kaml.
Wie er im Gespräch betont, hat Andreas Kussinger besonders das Konzept der neuen Abteilungsführung beeindruckt: "Da wollte ich gern dazuhelfen." Anfragen habe er mehr bekommen, "aber Lohberg hat mich am meisten gereizt. Vor allem hat mich beeindruckt, wie sehr sich die sportliche Führung um mich bemüht hat. Mir wurde sofort das Gefühl gegeben, dass man sich die Zusammenarbeit mit mir sehr gut vorstellen kann." Sein Ziel ist klar: "Der Klassenerhalt. Da haben wir einiges an Arbeit vor uns. Es sind noch 27 Punkte zu vergeben. Dafür müssen wir zusammenhalten und miteinander arbeiten." Die Vorbereitung für die Mannschaft startet am 8. Februar. "Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe", sagt Kussinger.
Auch Tobias Aschenbrenner appelliert an die Mannschaft: "Wir möchten die Liga unbedingt halten. Dafür wollen wir in der Vorbereitung hart arbeiten und in den letzten neun Spielen alles geben.“ Er sei sehr froh, dass mit Andreas Kussinger eine sehr gute Lösung gefunden wurde. "Die Zeit vor der Winterpause ohne Trainer war für uns sehr schwierig." Ein Lob richtet Aschenbrenner vor allem auch an die Mannschaft: "Alle haben gut mitgezogen und hart gearbeitet, dafür wurden wir auch mit ein paar Punkten in den letzten Spielen belohnt."
Mit zehn Zählern rangiert die Truppe um Spielführer Georg Huber in der Kreisliga Ost zwar auf den letzten Tabellenplatz, der Rückstand zur Relegationszone beträgt aber lediglich zwei Punkte. Utopisch erscheint der direkte Klassenerhalt, denn das rettende Ufer ist - bei nur noch neun ausstehenden Partien - bereits neun Zähler entfernt.