2025-04-02T15:12:16.030Z 1743670750033

Allgemeines
Die SG Germania hat sich nach durchwachsenem Saisonstart gefangen. Nun stehen zwei Spiele gegen den SV Frauenstein auf dem Programm.
Die SG Germania hat sich nach durchwachsenem Saisonstart gefangen. Nun stehen zwei Spiele gegen den SV Frauenstein auf dem Programm. – Foto: RSCP Photo - Archiv

SG Germania und ihr Game-Changer

Nach schwachem Saisonstart läuft es jetzt für den Absteiger in der Kreisoberliga Wiesbaden

WIESBADEN. Bei den Fußballern der SG Germania läuft es in der Kreisoberliga Wiesbaden aktuell wie am Schnürchen. Seit sieben Spielen ist die offensivstarke Mannschaft um das Trainerduo Michel Badal und Edis Sikiric ungeschlagen, spielte nur einmal Remis. Der Gruppenliga-Absteiger arbeitete sich im Tableau bis auf Rang vier vor.

Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt vom Wiesbadener Kurier.

SG Germania überwindet Schwächephase

Doch das sah in den ersten sechs Saisonspielen noch ganz anders aus. Da gelangen dem Waldstraßenteam nur ganze vier Pünktchen. „Wir hatten einen Umbruch mit 15 neuen Spielern zu verkraften und mussten uns noch finden“, erläutert Germania-Boss Vassily Anagnostakis. „Wir haben bedingt durch Urlaub, Hochzeiten und Taufen sechs verschiedene Kader aufbieten müssen“, zeigt sich der Vorsitzende nur bedingt überrascht ob der Schwächephase. „Nach dem Unentschieden bei der Spvgg. Sonnenberg, wo wir eigentlich alle Punkte hätten mitnehmen müssen, gab es eine große Spielersitzung“, erklärt Coach Sikiric. „Das hat gefruchtet und der Sieg beim FC Naurod war der Game-Changer.“ Dem schließlich noch drei Siege folgen sollten.

„Wir haben uns vor allem in der Defensive gefangen“, betont wiederum Anagnostakis. Von der Abteilung Attacke mit den vielen Torgaranten um Ivan Rebic (14 Tore) und Adnan Kizilgöz (11) ganz zu schweigen. Dass seine Mannschaft abgestiegen ist – nach in 72 (!) unbesiegten Spielen von der B-Klasse bis eben hinauf in die Gruppenliga – führt er auf die nach Abgängen zweier Innenverteidiger und einen nur 18 Mann umfassenden Kader zurück. „Nun haben wir aber 25 Mann.“ Natürlich wolle man wieder oben an die Gruppenliga anknüpfen und einen Aufstieg auch annehmen, betont er: „Wir nehmen den Kampf an.“

Zwei Mal geht es nun gegen den Rangzweiten SV Frauenstein: Am Donnerstag (20 Uhr) in Runde zwei des Kreispokals und am Sonntag (15 Uhr) im Ligaspiel auswärts auf der Bodenwaage. „Germania hat einen Flow“, weiß auch SVF-Trainer Michael Klinkhammer. „Natürlich wollen auch wir gewinnen. Aber es bricht uns keinen Zacken aus der Krone, wenn nicht.“ Immerhin: In der Vorsaison schaffte es die Klinkhammer-Elf bis ins Halbfinale.



Aufrufe: 023.10.2024, 16:00 Uhr
Martin GebhardAutor