
„Weißer Rauch“ steigt bei der SG Chambtal auf. Die Fußballabteilung des Bezirksligisten, der tief im Abstiegskampf der Bezirksliga Nord steckt, präsentiert mit Roland Koszora den neuen Trainer der Schwarz-Weißen ab der Saison 2026/27. Der 44-jährige Ungar tritt die Nachfolge von Tobias Berger an. Dieser hatte dem Verein zum Start der Wintervorbereitung mitgeteilt, dass er seinen Posten am Ende dieser Saison räumen werde.
Für die Verantwortlichen der SG Chambtal sei es nicht leicht gewesen, einen geeigneten Nachfolger für Berger zu finden, berichten sie. Mit Roland Koszora übernehme ab der neuen Saison ein Mann die Geschicke bei den Schwarz-Weißen, welcher im Trainingsgeschäft bereits einiges an Erfahrung sammeln hätte können, jedoch noch „vollkommen unverbraucht“ sei und „voller Tatendrang“ stecke. Koszora blickt auf Trainerstationen in Chamerau, Rimbach, Grafenwiesen und Pemfling/Katzbach zurück. Als Aktiver spielte er viele Jahre für die DJK Vilzing bis hoch in die Landesliga. In der aktuellen Spielzeit legte er eine kleine Schaffenspause ein. Die Maxime des 44-jährigen Familienvaters ist „Laufen und Kämpfen“ sowie Kameradschaft und Zusammenhalt.
„Nach mehreren internen Gesprächen kristallisierte sich heraus, dass Koszora zur Vereinsphilosophie der Schwarz-Weißen passt“, teilen die Entscheidungsträger um Sportlicher Leiter Daniel Schinabeck und Abteilungsleiter Andreas Serve mit. Der neue Coach übernimmt das Traineramt unabhängig davon, mit welchem Ergebnis die laufende Saison für die SG endet. Auf dem vorletzten Tabellenplatz liegend, kann es für die SG in den restlichen fünf Spielen nur noch darum gehen, sich in die Relegation zu retten. Koszora übernimmt sicher kein leichtes Amt, befindet sich die SG Chambtal doch seit gut einem Jahr in einem rapiden personellen Umbruch. So ist die primäre Zielsetzung des neuen Trainers auch in erster Linie, eine intakte und schlagkräftige Einheit zu formen.