2024-02-23T08:22:50.674Z

Spielbericht

SG Adlhausen/Langquaid fordert SV Wörth, aber unterliegt 0:2

Auch wenn die Witterungsvoraussetzungen nicht unbedingt zum Verfolgen eines Fußballspiels im Freien einluden, bekamen fast 100 Zuschauer auf dem Flutlichtplatz im Waldstadion eine ansehnliche Nachhol-Partie zweier Kellerkinder der A-Klasse Mallersdorf geboten. Die Hausherren, die mit Filip Cvetkovic und Lukas Meinzer auf zwei Kaderspieler des Bezirksligisten TSV Langquaid zurückgreifen konnten, zeigten auch in dieser letzten Begegnung des Kalenderjahres eine verbesserte Vorstellung. Die Anfangsviertelstunde ließ einen Kampf der beiden Teams auf Augenhöhe erwarten. Nach 25 Minuten hätten die Wörther durch Moritz Stahl einen weiten Ausflug von Schlussmann Maxim Dialler beinahe zum ersten Treffer genutzt. Dominik Stempfhuber traf nach einer halben Stunde nur die Querlatte des von Thomas Wimmer gehüteten Wörther Tores und sieben Minuten später wurde Peter Auhubers Kopfball von der Linie gekratzt. Der stärkste SV-Akteur, Stefan Schützmeier, wurde in der 42. Minute knapp innerhalb der Strafraumgrenze durch den nachsetzenden Dennis Dialler von den Beinen geholt, so dass der souveräne Schiedsrichter Harald Heckl (SC Thaldorf) auf den Elfmeterpunkt deutete. Der Gefoulte selbst lochte zur etwas glücklichen 0:1-Führung ein.

Mitte der zweiten Hälfte - Lukas Meinzer ließ seine Elf nach einer Stempfhuber-Flanke am Ausgleich schnuppern - erspielten sich die SVler ein Übergewicht und kamen in der 67. Minute durch Benjamin Bondank nach Vorarbeit von Moritz Stahl zu ihrem zweiten Treffer. In der 72. / 73. standen die Gäste zweimal vor der endgültigen Entscheidung, aber die Latte hielt die SGler im Spiel. Die Schuster-/Meister-Schützlinge steckten zu keiner Zeit auf und hatten bei einem Querbalken-Treffer durch Lukas Meinzer in der 83. Minute auch nicht das nötige Quäntchen Glück, um zumindest den verdienten Ehrentreffer zu erzielen.

Rainer Schuster (Trainer der SG): "Wir haben heute eine brauchbare Leistung geboten, so dass ich mit dem Gebotenen zufrieden bin. Bei einigen guten Möglichkeiten hätten wir auch selbst ein Tor schießen können, aber es sollte uns heute nicht vergönnt sein. Der Knackpunkt war dann der zweite Gegentreffer, auch wenn wir danach noch unsere Chance suchten. Mit der Weiterentwicklung vor der Winterpause sind wir auf dem richtigen, aber auch steinigen Weg und wollen den Anschluss an das Mittelfeld nciht verlieren."

Aufrufe: 06.11.2023, 14:23 Uhr
Martin ZeilhoferAutor