
Nach der Niederlage gegen Tabellenschlusslicht München-Solln trennt sich Kreisligist 1860 München III von Trainer Lulzim Kuqi.
München – Dass das Trainerdasein beim TSV 1860 München kein Zuckerschlecken ist, hat jetzt auch Lulzim Kuqi erfahren. Die Löwen reagieren auf die anhaltende Ergebniskrise (vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen) und trennen sich mit sofortiger Wirkung vom Trainer ihrer dritten Mannschaft.
„Für die Zukunft wünschen wir Lulzim alles erdenklich Gute und sind uns sicher, dass er dem TSV 1860 München im Herzen verbunden bleibt.“
Dominik Kilpatrick vom TSV 1860 München über das Aus von Lulzim Kuqi.
Kuqi wurde zu Beginn der Saison 2021/22 vom Co-Trainer der Vierten zum Cheftrainer der Dritten befördert und führte die Löwen in seinem zweiten Jahr von der Kreisklasse in die Kreisliga. Als Aufsteiger etablierte sich 1860 III in der letzten Spielzeit im Mittelfeld der Liga (Platz sechs).
„Wir bedanken uns bei unserem Aufstiegstrainer für unvergessliche Momente und sein großes Engagement in all den Jahren, ob als Co-Trainer oder Cheftrainer“, wird Herren-Spielleiter Dominik Kilpatrick in einer Pressemitteilung zitiert. „Für die Zukunft wünschen wir Lulzim alles erdenklich Gute und sind uns sicher, dass er dem TSV 1860 München im Herzen verbunden bleibt. Er wird uns immer willkommen sein.“
Ergebnistechnisch war in dieser Saison aber keine Entwicklung festzustellen. Mit 14 Punkten aus zwölf Spielen ist 1860 III Tabellenachter und hat auf den Aufstiegsrelegationsplatz (SV München West) bereits neun Punkte Rückstand. Zwei krachende Niederlagen in den letzten beiden Spielen, 2:8 bei der DJK Pasing und 3:4 im Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht TSV München-Solln, besiegelten nun das Aus von Kuqi – auch wenn sich die Tabellensituation aufgrund eines möglichen laufenden Sportgerichtsurteils noch verändern könnte.
Einen Nachfolger für Kuqi gibt es noch nicht. Im Hinblick auf die dreimonatige Winterpause können sich die Löwen bei ihrer Suche aber auch noch ein bisschen Zeit lassen. „Lulzim verlässt die Amateur-Löwen in allen Ehren. Seine menschliche Art und seine sportfachliche Expertise haben hier Spuren hinterlassen“, so sein Stellvertreter Philipp Schmitz.
Ebenfalls getrennte Wege gehen fortan Ligakonkurrent Alte Haide und DSC-Cheftrainer Max Rabe.