2025-04-02T15:12:16.030Z 1743742636453

Der Spieltag
Geballtes Spektakel: Zwischen Seefeld und dem FC Schaffhausen 2 fielen alle drei Tore innert zwölf Minuten.
Geballtes Spektakel: Zwischen Seefeld und dem FC Schaffhausen 2 fielen alle drei Tore innert zwölf Minuten. – Foto: Ramon Fritschi

Seefeld siegt im Aufsteiger-Duell - Lachen korrigiert 0:3-Rückstand

2. Liga interregional, Gruppen 3/4: 4. Runde

Im Duell der beiden Aufsteiger Seefeld und Schaffhausen 2 behalten die Stadtzürcher das glücklichere Ende für sich und drehen einen 0:1-Rückstand innert drei Minuten in einen 2:1-Sieg. Uster darf sich gegen Red Star über den ersten Dreier freuen. Der FC Dübendorf hingegen verliert äusserst unglücklich mit 3:4. Und bei Lachen/Altendorfs 3:3 gegen Cham 2 war ganz viel los.

Gedreht: Seefeld macht Rückstand wett
In der Interregio-Gruppe 4 empfing Seefeld auf der Lengg den FC Schaffhausen 2 zum Duell der Aufsteiger. Die Stadtzürcher behielten an diesem heissen Samstagabend den kühleren Kopf und siegten mit 2:1.

Vor dem Anpfiff waren die beiden Teams noch gleichauf gelegen, mit je vier Punkten und einem Torverhältnis von 1:1 bzw. 6:6. Entsprechend ausgeglichen verlief auch die Begegnung über lange Strecken. In der 57. Minute sollte sich dies ändern: Ardhurim Rrustemi, der in der vergangenen Saison acht Kurzeinsätze mit dem Schaffhauser Fanionteam in der Challenge League bestritten hat, traf zum 1:0 für die Gäste.

– Foto: Ramon Fritschi

Seefeld hatte darauf aber rasch eine Antwort parat: In der 66. Minute glich Neuzugang Iwan Seglias (von Wiedikon) aus und nur drei Zeigerumdrehungen später gelang Marc Fischer mit dem 2:1 die Wende.

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Gejubelt: Uster holt gegen Red Star den ersten Dreier
Auch Uster konnte endlich jubeln; zu Hause gewannen die Zürcher Oberländer 1:0 gegen Red Star und holten den ersten Saisonsieg.

Der Sieg hätte auch höher ausfallen können, belagerten die Ustermer doch zeitenweise den Stadtzürcher Sechzehner richtiggehend. Das einzige Tor gelang jedoch Blazenko Klaric, der den Ball in der 27. Minute nach einer Einzelleistung mit einem sehenswerten Schlenzer in den Winkel zirkelte. Die weitere Chancenauswertung liess - einmal mehr - zu wünschen übrig, wie auch FCU-Trainer Etienne Scholz gegenüber «zueriost.ch» bemängelte: «Wir haben den Moment verpasst, schon vor der Pause den Sack zuzumachen.» So wurde es in der zweiten Halbzeit nochmals spannend, umso grösser fiel der Jubel nach dem Schlusspfiff aus.

Getroffen: Gjukajs Hattrick verhilft Bülach zum Sieg
Zittern musste auch der FC Bülach in der Schlussphase beim 3:2-Sieg über Altstätten. Dabei hatten die Gäste aus dem Zürcher Unterland lange Zeit wie der sichere Sieger ausgesehen.

Erlind Gjukaj hatte seine Farben mit einem Hattrick in Front gebracht. In der 24. Minute traf er vom Penaltypunkt, elf Minuten später aus dem Spiel heraus. Nach dem Seitenwechsel setzte er mit dem 3:0 noch einen obendrauf (69.).

Doch wer nun meinte, Altstätten würde ob des vernichtenden Resultats aufgeben, hatte sich getäuscht. Die St. Galler hielten tapfer dagegen - mit Erfolg in Form von zwei Toren durch Egzon Shabani in der 80. und in der 92. Minute.

Gepatzt: Bittere Pille für den FC Dübendorf
Das bis dahin noch punktelose Dübendorf lag zu Hause gegen Frauenfeld dreimal in Führung, musste sich aber letztlich 3:4 geschlagen geben - auch wegen zweier unglücklicher Eigentore.

Victor De la Rosa hatte den Torreigen für den FCD in der 9. Minute eröffnet. Weitere Treffer waren in der ersten Halbzeit keine mehr zu sehen. Nach dem Seitenwechsel fiel durch ein Eigentor der Ausgleich (52.), ehe Shahid Malhis den Ein-Tore-Abstand wieder herstellte (68.). Doch auch darauf hatten die Thurgauer eine Antwort - in Form von
Nick Erne und seinem neuerlichen Ausgleich zum zwischenzeitlichen 2:2 eine Viertelstunde vor Schluss.

In den letzten Spielminuten ging es Schlag auf Schlag. Zuerst traf Eldin Omerovic in der 86. Minute zum 3:2 für die Dübendorfer. Drei Minuten später unterlief den Dübendorfern nochmals ein Eigentor - und als wäre das noch nicht Strafe genug gewesen, erzielte Diogo Vaz Vieira Lopes nach einem Ballverlust in der 91. Minute auch noch das 4:3 für Frauenfeld.

«Es ist brutal und tut sehr weh», sagte FCD-Trainer Shaip Krasniqi gegenüber «zueriost.ch». Dennoch sah er auch das Positive in dieser bitteren Niederlage: Ihn habe beeindruckt, wie seine Spieler nach den Ausgleichstreffern jeweils nicht wie in der Vergangenheit die Köpfe hängen liessen, sondern jederzeit dagegenhielten.

Erfolglos: Thalwil verliert erneut
Leer ging auch der FC Thalwil aus - zum zweiten Mal in Folge. Er musste gegen Sursee eine 1:2-Niederlage einstecken.

Die Gäste ging kurz vor der Pause durch einen Freistoss von Ndue Daka in Führung (42.). Die Reaktion des FCT liess aber nicht lange auf sich warten. Und Male Tolaj konnte noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte ausgleichen.

Der zweite Abschnitt wurde zu einem offenen Schlagabtausch. Mit dem besseren Ende für Sursee. Rinor Elshani schloss nämlich in der 80. Minute einen Konter erfolgreich ab. Mehr Tore sollten nicht mehr fallen. Dafür musste Sedat Nuiji noch mit Gelb-Rot vom Feld.

Reagiert: Lachen korrigiert Drei-Tore-Rückstand
Gar nicht gut sah es für Lachen/Altendorf nach 52 Minuten aus. Florian Schuler hatte eben für den SC Cham II das 3:0 geschossen. Und dies, obwohl die Zuger schon früh nach einer Ampelkarte in Unterzahl hatten agieren müssen.

Doch die Schwyzer zeigten Moral. Der kurz zuvor eingewechselte Zef Gojani brachte mit zwei schnellen Toren wieder Leben in die Bude (67./72.). Bis zum Ausgleich zum 3:3 dauerte es dann aber trotzdem bis zur 90. Minute. Aleandro Norelli liess die Gastgeber ein weiteres Mal jubeln. Cham agierte zu diesem Zeitpunkt allerdings nach einem weiteren Platzverweis nur noch zu Neunt.

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Aufrufe: 09.9.2024, 21:44 Uhr
Sandra TrupoAutor