
Der TSV 1860 Rosenheim hat die Nachfolge von Wolfgang Schellenberg geklärt. Ab sofort übernimmt Helmut Lucksch beim Landesligisten.
Rosenheim – Am Donnerstag gab es in der Regionalliga Bayern den großen Personalhammer: Lars Bender und Wolfgang Schellenberg übernehmen bei Wacker Burghausen. Nur etwa 80 Kilometer entfernt beim TSV 1860 Rosenheim hinterlässt Schellenberg eine Lücke auf dem Cheftrainerposten, die nun intern besetzt wird. Auf den langjährigen Leiter der Nachwuchsabteilung des TSV 1860 München folgt Helmut Lucksch, den Schellenberg selbst als seinen Co-Trainer zum Landesligisten lockte.
„Wir haben extrem gut zusammengearbeitet“, sagt Lucksch, der schon zuvor für viele Trainingsinhalte verantwortlich war. „Ich bin extrem dankbar für die Chance und bin mir sicher, dass wir die gemeinsamen Ziele erreichen werden.“
Zuletzt in der Cheftrainerverantwortung war Lucksch beim FC Moosinning. Im Anschluss folgte eine fast vierjährige Fußballpause. Zuvor war der 55-Jährige unter anderem bei der SpVgg Unterhaching, beim FC Deisenhofen und beim TSV 1860 München in verschiedenen Positionen im Jugendbereich tätig. Aus der gemeinsamen Zeit bei den Löwen besteht auch die gute Beziehung zu Schellenberg.
Lucksch will den Fokus in Rosenheim weiter auf den Nachwuchs legen – auch, wenn der einstige Regionalligist zuletzt etwas ins Straucheln geriet. Nach dem furiosen Saisonstart, nur eine Niederlage aus den ersten zehn Spielen, blieb 1860 in den letzten zehn Spielen sieglos.
„Ich werde trotzdem nicht viel verändern und bin voll überzeugt von unserem Konzept“, so Lucksch. Einen großen Angriff auf dem Transfermarkt schließt der neue Sechzger-Trainer aus. Stattdessen wollen die Verantwortlichen weiter von den hauseigenen Talenten profitieren und langfristig aus der seit Sommer bestehenden Kooperation mit dem Deutschen Fußball Internat in Bad Aibling. (btfm)