
Wenn nicht jetzt, wann dann? Diese Frage dürften sich viele der Schaldinger Anhänger stellen. Der SVS steht im Kampf um den direkten Klassenerhalt in der Regionalliga Bayern mit dem Rücken zur Wand. Nur weil die Konkurrenz aus Ansbach auch nicht vom Fleck kommt, ist die Lage noch nicht aussichtslos. Bei Türkgücü München soll, ja muss, jetzt am Freitagabend ganz einfach ein Sieg her. Nach dem personellen Beben im Winter und dem Abgang einer ganzen Mannschaft kommt Türkgücü fast wie erwartet in der Frühjahrsrunde überhaupt nicht auf Touren. Noch immer warten die Münchner auf den ersten Sieg 2024. Luft raus, das war zuletzt der Eindruck bei der 0:4-Pleite in Bayreuth.
Wenn nicht jetzt, wann dann? Das werden sie sich aber auch bei Türkgücü sagen. Ein Gegner aus dem Tabellenkeller, der dreimal in Folge verloren hat. Gegen wen, wenn nicht gegen Schalding, soll ansonsten noch ein Sieg her? Die Partie wird am Freitagabend um 18:30 Uhr im Grünwalder Stadion angepfiffen.

Das sagt Türkgücüs Trainer Alper Kayabunar: "Die Art und Weise, wie wir uns beim 0:4 in Bayreuth präsentiert haben, das geht so nicht. Deshalb will ich gegen Schalding von der Mannschaft eine Reaktion sehen. Wir wollen zeigen, dass wir es würdig sind, in der Regionalliga zu spielen. Zudem geht es natürlich für die Jungs auch darum, sich für die kommende Saison zu empfehlen. Die abschließenden Spiele sind natürlich auch eine Plattform. Und klar, wir wollen endlich den ersten Sieg 2024 einfahren."
Personalien Türkgücü München: Einige angeschlagene oder zuletzt verletzte Spieler kehren in den Kader zurück und dürften so für einen Qualitätsschub sorgen. Emre Tunc und Mehmet Sahin sind wieder mit an Bord. Daniel Jelisic hat vergangene Woche in Bayreuth sein Debüt gegeben und wird auch dieses Mal sicher weiterhelfen können.