
Wer sind die Aufstiegsfavoriten? Welche Mannschaften spielen gegen den Abstieg? FuPa Zürich hat die sechs Drittliga-Gruppen analysiert.
Irgendwann muss es der SC Siebnen doch endlich schaffen. Wiederholt haben die Märchler den Aufstieg und damit die ersehnte Rückkehr in die 2. Liga vergeigt. Nun nimmt Siebnen den nächsten Anlauf.
Die Hauptkonkurrenten sind die Reserven des FC Freienbach, die Reserven von Wettswil-Bonstetten und Kilchberg-Rüschlikon. Dazu kommt der FC Affoltern am Albis, der die Gruppe gewechselt hat und auch ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden will.
Gefährdet sind insbesondere Wollerau, Lachen/Altendorf II und Buttikon. Alle diese Mannschaften waren schon letzte Saison in der unteren Tabellenhälfte und schlossen die Saison nur mit wenig Vorsprung auf den Strich ab.
Hinter dem souveränen Aufsteiger Wollishofen klassierte sich Blue Stars. Der vormalige Absteiger aus der 2. Liga ist Mitfavorit um den Aufstieg. Die grössten Herausforderer dürften Schlieren und der BC Albisrieden sein.
Wiederum knapp werden dürfte es für Dietikon II. Die Limmattaler retteten sich letzte Saison mit einem Punkt Vorsprung, sodass Engstringen runter musste.
Auch Wettswil-Bonstetten III zählt zu den Abstiegskandidaten. Dasselbe gilt für die beiden Aufsteiger Albania und den SV Höngg III, die zuerst noch in der neuen Liga ankommen müssen.

Nach dem Aufstieg des FC Küsnacht und dem Gruppenwechsel von Volketswil, dem Zweiten der letzten Saison, heisst der grosse Favorit Witikon.
Ebenfalls auf der Rechnung haben muss man Seefeld II und Schwamendingen. Es könnte wieder lange Zeit spannend bleiben in dieser Gruppe, ehe sich ein Team (oder auch zwei oder drei) vorne absetzen.
Letzte Saison entging G.S.I. Rümlang dem Abstieg noch, diese Saison dürfte es enger werden. Für die Aufsteiger Regensdorf II, Altstetten II und Republika Srpska lautet die Mission verständlicherweise Ligaerhalt. Gut möglich, dass zwei aus diesem Trio wieder relegiert werden.
Der grosse Favorit für den Aufstieg in die 2. Liga ist in der Gruppe 4 der FC Kloten. Die Zürcher Unterländer hatten im Fernduell mit dem SV Rümlang letzte Saison am Schluss aber deutlich das Nachsehen.
Bei Absteiger Töss stellt sich die Frage, wie gut die Winterthurer die Relegation verkraftet haben. Vielleicht braucht es etwas Akklimatisation. Generell muss man Töss aber in der Spitzengruppe ansiedeln. Ob es für den Wiederaufstieg reicht, wird sich weisen.
Zur erweiterten Spitzengruppe gehören Niederweningen, Glattfelden und Rafzerfeld. Einem dieser drei wäre der Coup durchaus zuzutrauen, wenn alles zusammenpasst.
Gespannt sein darf man vor allem auf Winterthur United, den ehemaligen Eisenbahner SV. Nach dem Aufstieg könnten die Winterthurer die grosse Überraschung dieser Gruppe werden. In den Abstiegskampf verwickelt sein dürften aber wohl eher die anderen Aufsteiger Dübendorf II und Seuzach II dürften in den Strichkampf. Dasselbe gilt für Veltheim II.
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Der Aufstieg wird im Dreikampf zwischen Oberwinterthur, Diessenhofen und Thayngen entschieden. Bei 2.-Liga-Absteiger Thayngen ist jedoch fraglich, wie schnell die Schaffhauser in die Spur finden. Diessenhofen und Oberwinterthur waren in der letzten Saison hinter Aufsteiger Beringen klar die beiden stärksten und konstantesten Mannschaften.
Im Tabellenkeller anzutreffen sein dürften Ramsen, Sporting Club Schaffhausen und Aufsteiger Cholfirst United.
Der FC Pfäffikon spielt seit Jahren an der 3.-Liga-Spitze. Mit Kurt Kobel haben die Pfäffiker einen Trainer, der weiss, wie man aufsteigt. Ausserdem verfügt der FCP nach der Rückkehr von Timôn Marques nun über einen Stürmer mit Knipser-Potenzial. Dieses Mal reicht es für den Aufstieg.
Der grösste Kontrahent könnte Volketswil sein. Die Glattaler zogen letzte Saison gegen Küsnacht den Kürzeren. Nun haben sie die Gruppe gewechselt. Ein grosser Vorteil der Volketswiler ist auch das Publikum, das für packende Stimmung sorgt.
Ein Wort um den Aufstieg mitreden könnte auch Wetzikon, das sich reorganisiert hat. Ausserdem gehören auch Männedorf und Rüti wieder zur Spitzengruppe.
Der FC Maur hat mit dem erstmaligen Aufstieg in die 3. Liga Historisches geschafft. Für die Maurmer wird es aber eine knallharte Saison. Die stark besetzte Gruppe 6 ist eine zu grosse Herausforderung.
Auch für den anderen Aufsteiger Mönchaltorf wird es eng. «Mönchi» verfügt aber über etwas mehr Substanz. Ebenfalls in den Abstiegskampf verwickelt werden könnten zudem Stäfa II und Uster II.
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