2025-04-02T15:12:16.030Z 1743704388184

Ligavorschau
Nach zwei Auswärtsniederlagen will die SpVgg Moosbach (in Schwarz) im Kellerduell gegen "Eschawo" zurück in die Erfolgsspur.
Nach zwei Auswärtsniederlagen will die SpVgg Moosbach (in Schwarz) im Kellerduell gegen "Eschawo" zurück in die Erfolgsspur. – Foto: Dagmar Nachtigall

Schafft die Benner-Elf in Moosbach den Turnaround?

Für die SpVgg Windischeschenbach steht ein Sechs-Punkte-Spiel beim MItkonkurrenten auf dem Programm

Mehr als enttäuschend ist bislang der Saisonverlauf für den letztjährigen Vizemeister SpVgg Windischeschenbach (13./12). Vor dem 15. Spieltag der Kreisklasse Ost steht man auf dem ersten Direktabstiegsplatz, da gilt es, in der seit der letzten Woche beginnenden Rückrunde einiges zu verbessern, um die "ungemütliche Tabellenregion" zu verlassen. Ein erster Schritt soll nun am Wochenende gemacht werden, wenn die Truppe von Neu-Trainer Alex Benner beim Aufsteiger SpVgg Moosbach (10./15) antritt. Die allerdings steckt ebenfalls im Abstiegskampf und wird das Unterfangen verhindern wollen.

Das Dreigestirn an der Tabellenspitze steht am Wochenende vor so genannten Pflichtaufgaben. Dabei weiß Primus SC Luhe-Wildenau II (1./37), dass es beim TSV Pleystein (8./18) schon immer unangenehm war und immer noch ist, antreten zu müssen. Dennoch reist die Urban-Elf zum Sportplatz unter dem Kreuzberg, um nichts anderes, als den vollen Ertrag mitzunehmen. Klar in der Favoritenrolle sind die beiden Verfolger der Oberwildenauer, der FC Weiden-Ost (2./31 - gegen Altenstadt/WN) und die SpVgg Pirk (3./29 - gegen Störnstein/Wurz), für beide ist ein Heimsieg ein absolutes Muss, dabei wir man "einen Teufel tun", den jeweiligen Gegner zu unterschätzen.

Im Überblick die Matches der Runde 15 in der Kreisklasse Weiden, Gruppe Ost:

Nach dem Derbysieg gegen Pirk hat der FC aus den vergangenen vier Partien nur drei Punkte abschöpfen können, dabei stellt die Niederlage am letzten Wochenende bei Schlußlicht Störnstein/Wurz den negativen Höhepunkt dar. Gegen den eine starke Saison spielenden Gast soll nun die Rückkehr in die Erfolgsspur geschafft werden. Der ist mit dem bislang Gezeigten sehr zufrieden, kommt mit breiter Brust und will die Rückreise ins Stiftland nicht ohne Punkte im Heimgepäck antreten.

"Ein sehr wichtiges Spiel für uns. Wir haben momentan keinen guten Lauf, gerade wenn du beim Tabellenletzten 0:2 verlierst, tut das besonders weh. So stehen wir schon ein wenig unter Zugzwang. Hierzu muss ich die Mannschaft in die Pflicht nehmen, nach positiven kommen regelmässig gleich negative Ergebnisse. Deshalb ist das Ziel, drei Punkte einzufahren, koste es, was es wolle, dabei müssen wir keinen Schönheitspreis gewinnen, es heisst einfach, effektiv zu sein. Leider müssen wir nahezu jedes Wochenende auf Spieler verzichten, die nicht greifbar sind aus diversen Gründen, so kommen wir in keinen Rhythmus. Jede Woche spielt eine andere Mannschaft, einige Spieler müssen immer wieder die Position wechseln, das kommt dazu. Ich hoffe dennoch, am Wochenende eine schlagkräftige Truppe stellen zu können. Wir möchten mit einem Erfolgserlebnis eine Phase bis zur Winterpause einleiten, in der wir noch so viel punkten können, um uns aus den hinteren Regionen der Tabelle zu verabschieden. So gilt es, die letzten Ergebnisse aus den Köpfen zu bekommen und am Wochenende eine Art Befreiungsschlag zu landen", so FCL-Spielertrainer Oliver Wagner.

"Mit zehn Punkten haben wir unsere Heimspielserie fast perfekt absolviert. Nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Leistungen haben gestimmt. Wir wollen uns in den letzten Partien vor der Pause weiter behaupten. Wie fast bei jedem Team zu diesem Zeitpunkt der Saison, werden die angeschlagenen und kranken Spieler nicht weniger. Da hilft uns aber der breite Kader und die fleißige Trainingsbeteiligung unter der Saison, dass wir das auffangen können. Traditionell ist es nicht einfach, in Luhe-Markt zu gewinnen, wenn wir aber so auftreten wie zuletzt, ist alles möglich", sagt Gästetrainer Sebastian Schell.

Abstiegskampf pur verspricht das Duell der 10 gegen die 13, nur zwei Punkte trennen die beiden Kontrahenten vor dem Aufeinandertreffen am Samstag um 17 Uhr. Während der Aufsteiger zuletzt seine beiden Auswärtsspiele verloren und dabei neun Gegentore kassiert hat, konnte der Gast aus den zurückliegenden drei Matches keinen Punkt ergattern und musste elf Gegentore hinnehmen. Das Heimrecht lässt die SpVgg in die Favoritenrolle schlüpfen, denn sie gilt als heimstark, hat sie doch vier ihrer fünf Saisonsiege auf eigenem Geläuf errungen. Die Benner-Elf dagegen hat in der Fremde bislang nur wenig "Angst und Schrecken" verbreitet, nur ein Auswärtssieg - am ersten Spieltag - zu Buche, da muss der Bock umgestossen werden. Letztlich sind all diese statistischen Werte zum Anpfiff uninteressant, es wird ein jeder Zentimeter des Spielfelds beackert werden, denn es geht um lebenswichtiges Punktegut.

"Nach zuletzt zwei grottenschlechten Vorstellungen werden wir alles daran setzen, dieses wichtige Heimspiel zu gewinnen. Es wird sicher schwer, wir wollen den Gegner in der Tabelle auf Distanz halten. Die unnötige und vor allem völlig unverdiente Niederlage im Hinspiel wird zusätzlich motivieren", so Alex Prokein, Coach der Heimelf.

Aufrufe: 025.10.2024, 10:00 Uhr
Werner SchaupertAutor