
TuRa Brüggen hat sich bei der Schwalmtalmeisterschaft den Titel gesichert. Im Finale setzte sich der Bezirksligist deutlich mit 5:1 gegen den SC Waldniel durch und feierte damit den ersten Turniersieg der Vereinsgeschichte.
Bereits die Vorrunde bot zahlreiche enge und torreiche Spiele. Waldniel entwickelte sich dabei zur positiven Überraschung des Turniers. Als einziger Kreisligist im Teilnehmerfeld blieb die Mannschaft ungeschlagen und zog mit vier Siegen aus vier Spielen souverän ins Endspiel ein. „Im ersten Spiel gegen Dilkrath hatten wir so ein bisschen das Glück des Tüchtigen“, sagte Trainer Klaus Ernst über den 4:3-Auftaktsieg. „Wir lagen bis kurz vor Schluss zurück und drehen das Spiel dann noch komplett. Das hat uns unfassbar geholfen.“
Weitere Erfolge in der Gruppenphase gab es für Waldniel gegen TuRa Brüggen (1:0), den SSV Grefrath (4:1) und den VSF Amern (4:2). Mit 13:6 Toren belegte Waldniel Platz eins der Vorrunde.
TuRa Brüggen kam hingegen zunächst holprig ins Turnier. Nach einem 2:1-Sieg gegen den VSF Amern folgte die Niederlage gegen Waldniel. „Die ersten beiden Spiele waren ein bisschen zäh“, sagte Hallentrainer Timo Vootz. „Gerade gegen Waldniel hatten wir viel Ballbesitz, verlieren das Spiel aber mit einem späten Gegentor.“ In den anschließenden Partien steigerte sich Brüggen jedoch deutlich und gewann gegen DJK Fortuna Dilkrath (2:0) sowie den SSV Grefrath (3:0). Im Spiel um Platz drei setzten sich schließlich die VSF Amern mit 6:5 im Neunmeterschießen gegen Fortuna Dilkrath durch.
Das Finale begann ausgeglichen. Waldniel hatte in den Anfangsminuten zwei gute Möglichkeiten, scheiterte jedoch am Abschluss. Brüggen zeigte sich anschließend äußerst effektiv und nutzte die Fehler des Gegners konsequent. Innerhalb kurzer Zeit fiel die Vorentscheidung. Die Treffer für TuRa Brüggen erzielten Robin Hürckmans (2), Christos Tsopanides, Justin Pahl und Erdem Eroglu. Den einzigen Waldnieler Treffer im Finalemarkierte Fabian Wick, der mit insgesamt sechs Toren jedoch erfolgreichster Torschütze des gesamten Turniers war.
„Die Jungs haben die Fehler gnadenlos ausgenutzt“, sagte Vootz. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und das Finale verdient gewonnen.“ Trotz der deutlichen Finalniederlage überwog bei Waldniel die Zufriedenheit. „TuRa war über das gesamte Turnier hinweg die beste Mannschaft“, sagte Ernst. „Wir haben trotzdem ein sehr gutes Turnier gespielt und viel positives Feedback bekommen.“ Beide Finalisten sind damit für das Dülkener Masters qualifiziert.
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