
Okriftel. Mit Sascha Amstätter hat der im Abstiegskampf steckende Verbandsligist, FC Germania Okriftel, die Nachfolge für Mohamed Almalqui auf dem Trainerposten gefunden, wie der Verein am Freitagmorgen in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat. Der 47-jährige Frankfurter leitete am Donnerstag bereits das erste Training mit der Mannschaft. Unterstützt wird er von Daniel Konta, der künftig als Co-Trainer fungiert und diese Rolle auch schon gemeinsam mit Amstätter bei der SG Hoechst ausübte.
Amstätter blickt auf eine lange Profikarriere zurück. Er spielte unter anderem für Eintracht Frankfurt, KFC Uerdingen 05 und SV Wehen Wiesbaden, wo er Kapitän war und in über 200 Pflichtspielen auflief. Im Anschluss an seine Spielerkarriere startete Amstätter erfolgreich als Trainer. 2016 übernahm er den SV Zeilsheim in der Gruppenliga, führte den Verein schließlich mit zwei Aufstiegen (2016 und 2020) bis in die Hessenliga.
Es folgten Trainerstationen bei der SpVgg. Oberrad, der SG 01 Hoechst und dem SV Dersim Rüsselsheim. Letzteres Kapitel beim SV Dersim endete für Amstätter eher unrühmlich, als er im Oktober diesen Jahres nach einem Sieg und Tabellenplatz drei in der Gruppenliga Darmstadt entlassen wurde. Nach der Trennung kam es zu Vorwürfen sowohl von Sascha Amstätter, als auch der Vereinsführung des SV Dersim (Alles dazu findet ihr hier).
Amstätter möchte "Qualität und Konstanz" reinbringen
„Die Aufgabe bei der Germania reizt mich sehr“, wird Neu-Coach Sascha Amstätter in der Pressemitteilung des FCO zitiert. Trotz der schwierigen sportlichen Lage wolle er „Qualität und Konstanz in die Mannschaft bringen“. "Was dann am Ende rauskommt, werden wir sehen. Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit den Spielern", betont Amstätter in der Pressemitteilung weiter. Auch der sportliche Leiter Mevlüt Yavuz zeigt sich überzeugt. „Mit Sascha und Daniel bekommen wir viel Erfahrung, Qualität und neue Impulse.“
Das erste Mal an der Seitenlinie für seinen neuen Klub wird Sascha Amstätter am Sonntag beim schwierigen Auswärtsspiel gegen den Regionalliga-Unterbau des TSV Steinbach stehen (So., 15:30.)