2026-04-16T10:11:10.190Z

Allgemeines

RWO wieder dick im Geschäft, Velbert lebt noch im Abstiegskampf

Regionalliga West: RW Oberhausen gewann knapp gegen die Sportfreunde Lotte und verkürzt auf den Tabellenführer. Die SSVg Velbert sammelte wichtige wie überraschende drei Punkte gegen den FC Schalke 04 II ein.

von Markus Becker · Heute, 16:32 Uhr · 0 Leser
RWO reichte ein Treffer für drei Punke.
RWO reichte ein Treffer für drei Punke. – Foto: IMAGO/ Funke Foto Services

RW Oberhausen nahm die Einladung des Patzers von Fortuna Köln dankend an und pirscht sich dank eines knappen wie glanzlosen 1:0-Erfolgs gegen die Sportfreunde Lotte wieder ganz oben heran. Im Duell der Tabellennachbarn erhielt der FC Gütersloh eine waschechte Packung bei den Sportfreunden Siegen, der 1. FC Bocholt setzt eine ernüchternde Spielzeit mit einer 2:3-Niederlage beim VfL Bochum II fort.

Im Tabellenkeller verpasst der SV Rödinghausen einen Befreiungsschlag, was die SSVg Velbert zu nutzen wusste. Der Aufsteiger setzte sich dank einer starken ersten Hälfte mit 3:1 gegen den FC Schalke 04 II durch. Am Sonntag könnte auch der Wuppertaler SV ans rettende Ufer heranrücken.

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Spitzenreiter schwächelt: 0:3 im Domstadt-Duell

In der Anfangsphase nahmen sich beide Seiten zunächst nicht viel. So kamen die beiden Kölner Teams trotz erster Offensivansätze auch nur selten in die entscheidenden Räume. Mit der ersten gefährlichen Aktion schlug die Geißbock-Reserve auch schon zu. Patrik Kristal schickte Youssoupha Niang mit einem öffnenden Ball auf die Reise. Dieser versuchte es mit einer scharfen Hereingabe ins Zentrum, wo David Haider das Leder unglücklich ins eigene Tor grätschte (17.). Fortuna Köln war nun eigentlich gefordert, ließ die zündenden Ideen nach vorne jedoch vermissen. So zeigten sich die Gastgeber an diesem Abend schlichtweg konsequenter. Nach einer Umschaltsituation beförderte Fynn Schenten den Ball quer durch den Strafraum auf Niang, der sich diesmal in der Rolle des Vollstreckers Erfolg fand - Lennart Winkler war noch an seinem Versuch dran, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern (38.).

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Tabellenführer gezwungenermaßen die Schlagzahl. Robin Afemefuna (54.), Hamadi Al Ghaddioui (64.) und besonders Luca Majetic (69.) näherten sich dem Anschlusstreffer an, doch es fehlte zu häufig der letzte Punch vor dem Tor. Stattdessen zeigten die Hausherren, wie es geht: Diesmal vollendete Niang auf Vorarbeit Bernie Lennemann und besorgte gleichzeitig die Vorentscheidung (78.). Sichtlich ernüchterte Gäste brachten daraufhin keine weitere Großchance zustande. Der SC Fortuna droht in der entscheidenden Saisonphase zu wackeln und bietet besonders RW Oberhausen die Chance, sich heranzurobben.

1. FC Köln II – SC Fortuna Köln 3:0
1. FC Köln II: Mikolaj Marutzki, Yannick Mausehund, Cenny Neumann (72. Marvin Ajani), Mikail Özkan, Arda Süne (62. Bernie Lennemann), Fayssal Harchaoui, Patrik Kristal (83. Ilias Elyazidi), Jonathan Friemel, Youssoupha Niang, Sargis Adamyan (83. Luca Dürholtz), Fynn Schenten (62. Safyan Touré) - Trainer: Evangelos Sbonias
SC Fortuna Köln: Lennart Winkler, Maximilian Fischer, Seymour Fünger (72. Vleron Statovci), Robin Afamefuna, David Haider, Tom Geerkens (60. Luca Majetic), Rafael Garcia (60. Enzo Wirtz), Georg Strauch, Adrian Stanilewicz, Timo Bornemann (60. Nico Thier), Hamadi Al Ghaddioui (80. Dejan Galjen) - Trainer: Matthias Mink
Schiedsrichter: Tobias Esch
Tore: 1:0 David Haider (17. Eigentor), 2:0 Youssoupha Niang (38.), 3:0 Youssoupha Niang (77.

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Zahnloser 1. FC Bocholt geht am Tag der Traumtore leer aus

Nach zunächst ausgeglichener Anfangsphase, sorgte Marvin Lorch für ein frühes Highlight. Nach Doppelpass mit Stipe Batarilo nahm er sich im Strafraum ein Herz und vollendete traumhaft per Dropkick in den Winkel (10.). Die Bocholter konnten sich daraufhin glücklich schätzen, dass nach einem rüden Einsteigen von Jeff Mensah gegen Jonathan Akaegbobi im Strafraum die Pfeife von Marten Kaufels überraschenderweise stumm bliebt (16.). Wenig später war es dann geschehen. Niklas Jahn hatte zu viel Platz legte aus knapp 20 Metern quer auf Aurel Wagbe, der die Kugel einmal kurz annahm und gefühlvoll ins linke Eck traf (19.). Die Bochumer übernahmen daraufhin zunehmend die Spielkontrolle. Schlussmann Paul Greve musste gegen Alessandro Crimaldi (29.) und Owono-Darnell Keumo (44.) eingreifen. Das ging nur noch bis kurz vor dem Halbzeitpfiff gut. Deckungsgleich zum ersten Gegentreffer überließ der FCB Jahn erneut viel Platz in der eigenen Hälfte. Dieser nahm diesmal Henri Carlo Sanchez Fernandez mit, dessen Distanzschuss abgefälscht im unteren Toreck landete (45.).

Der zweite Durchgang begann direkt mit einem ansatzlosen Lattenkracher von Charles-Jesaja Herrmann (46.), darüber hinaus kontrollierten die Hausherren jedoch das Geschehen. Nach feiner Vorarbeit von Wagbe rettete Grave mit einem hervorragenden Reflex gegen den Kopfball von Akaegbobi (52.). Als dann auch noch Stipe Batarilo sich am gegnerischen Strafraum ohne Not die zweite Gelbe Karte einholte (63.), wurde es ganz schwer für die Bocholter. Ciwan Günes sorgte daraufhin mit einem platzierten Fernschuss ins Eck für den alten Zwei-Tore-Vorsrprung (76.). Die Partie trudelte in der Folge immer mehr aus, Bochum ließ es sichtlich schleifen, wodurch der FCB auch in Unterzahl noch einmal zu Chancen kam. Zunächst war Cedric Euschens Drehschuss zu ungenau (80.). In der Nachspielzeit holte er sich dann noch seinen achten Saisontreffer (90.+1). Doch wirklich brenzlig wurde es dann nicht mehr. Somit zieht Bocholt auch im Tableau am FCB vorbei, der bis auf Tabellenplatz 14 rutscht.

VfL Bochum II – 1. FC Bocholt 3:2
VfL Bochum II: Benjamin Bußmann, Daniel Hülsenbusch, Jamil Najjar, Owono-Darnell Keumo, Mohammed Tolba (85. Luca Bernsdorf), Lars Holtkamp, Niklas Jahn (62. Ciwan Günes), Henri Carlo Sanchez Fernandez (73. Vahidin Turudija), Aurel Wagbe, Jonathan Akaegbobi (85. Nicolas Abdat), Alessandro Crimaldi (73. Luis Hartwig) - Trainer: Heiko Butscher
1. FC Bocholt: Paul Grave, Julian Riedel (58. Maximilian Jansen), Jeff Mensah (87. Maximilian Adamski), Jonas Carls, Dominik Lanius, Paul Seidel, Marlon Frey, Marvin Lorch, Cedric Euschen, Stipe Batarilo, Charles-Jesaja Herrmann (73. Patrick Kurzen) - Trainer: René Lewejohann
Schiedsrichter: Marten Kaufels (Nieukerk ) - Zuschauer: 2065
Tore: 0:1 Marvin Lorch (10.), 1:1 Aurel Wagbe (19.), 2:1 Henri Carlo Sanchez Fernandez (45.), 3:1 Ciwan Günes (76.), 3:2 Cedric Euschen (90.+1)
Gelb-Rot: Stipe Batarilo (63./1. FC Bocholt/)

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Zwei Anschlusstreffer reichen dem SVR nicht

Der Hoffnung des SVR, einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen, wurde schon früh ein Dämpfer verpasst. Tony Reitz steckte durch auf Almugera Kabar, dessen Schuss abgefälscht im Tor landete. Die Borussen legten umgehend nach. Arne Wessels behielt den Kopf oben für Benedikt Wüstenhagen, der schnörkellos ins Eck vollendete (22.).

Rödinghausen kam zwar noch einmal heran - Maximilian Hippe vollendete nach einem Eckball (31.). Dabei sollte es aber nicht lange bleiben. Wüstenhagen setzte sich gegen Viktor Miftaraj durch und traf daraufhin gekonnt ins Eck (37.).

Im zweiten Durchgang keimte noch einmal Hoffnung auf. Maxim Gresler fand mit seiner Hereingabe Ansgar Kuhlmann, der unbedrängt seinen ersten Saisontreffer erzielte (70.). Ein weiterer Treffer war den Hausherren nicht mehr vergönnt, somit könnte Rödinghausen der große Verlierer des Spieltags werden. Die Augen richten sich dafür auf die Partie der Wuppertaler.

Borussia Dortmund II – SV Rödinghausen 3:2
Borussia Dortmund II: Silas Ostrzinski, Patrick Göbel, Elias Benkara (64. Kevin Mutove), Almugera Kabar, Michael Eberwein, Danylo Krevsun, Tony Reitz, Jonas Feddersen, Arne Wessels (71. Ousmane Diallo), Bennedikt Wüstenhagen (57. Babis Drakas), Joseph Boyamba (86. Leroy Kwadwo) - Trainer: Daniel Rios
SV Rödinghausen: Dennis Gorka, Maximilian Hippe, Tim Corsten (88. Niklas Burlage), Viktor Miftaraj, Manuel Reutter, Maxim Gresler, Mattis Rohlfing (79. Marco Hober), Marius Bauer, Julian Schwermann, Simon Breuer, Eduard Probst - Trainer: Lars Fleischer
Tore: 1:0 Almugera Kabar (21.), 2:0 Bennedikt Wüstenhagen (22.), 2:1 Maximilian Hippe (31.), 3:1 Bennedikt Wüstenhagen (37.), 3:2 Ansgar Kuhlmann (70.)

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Furioser Durchgang eins: Velbert lebt noch

Aus Sicht der Velberter hätte es anfangs kaum besser laufen. Die Knappen bekamen die Kugel nicht aus der eigenen Hälfte geklärt. An der Grundlinie sah Calvin Mockschan den im Zentrum einlaufenden Oguczan Büyükarslan, der freistehend ins Eck einköpfte (10). Dass an diesem Nachmittag einfach vieles bei den Gästen zusammenlief, zeigte das 2:0: Mockschan leitete einen hohen Ball instinktiv und punktgenau in den Lauf von Philipp Buczkowski, der sich die Kugel einmal kurz zurechtlag und gekonnt traf (30.). Nachdem Timo Böhm kurz vor Halbzeitpfiff auch noch das 3:0 nachlegte (40.) roch es nach Vorentscheidung zugunsten des Kellerkindes.

Doch im zweiten Durchgang wurde der Spielausgang noch einmal in Frage gestellt. Tidiane Touré verkürzte zugunsten von S04 (49.), das daraufhin auch noch einmal die Schlagzahl erhöhte. Schlussendlich hielt die Defensive der SSVg aber Stand und bringt drei eminent wichtige Punkte ins Trockene.

FC Schalke 04 II – SSVg Velbert 1:3
FC Schalke 04 II: Luca Podlech, Tim-Justin Dietrich, Max Hauswirth, Max Lamby, Anton Donkor (46. Tidiane Touré), Yassin Ben Balla, Edion Gashi, Andri Buzolli (46. In-gyom Jung), Max Grüger, Gerrit Wegkamp, Zaid Tchibara - Co-Trainer: Tomasz Waldoch - Trainer: Jakob Fimpel - Co-Trainer: Pierre-Michel Lasogga
SSVg Velbert: Kevin Jackmuth, Tristan Duschke, Felix Herzenbruch, Max Machtemes, Ismail Remmo (45. Max Wiese) (88. Kilian-Joel Wagenaar) (46. Max Wiese) (88. Kilian-Joel Wagenaar), Timo Böhm, Calvin Marion Mockschan, Philip Buczkowski, Artur Golubytskij, Oguzcan Büyükarslan, Robin Hilger - Trainer: Bogdan Komorowski - Co-Trainer: Niklas Bonnekessel
Schiedsrichter: Lutz Meyersieck (Erkelenz)
Tore: 0:1 Oguzcan Büyükarslan (8.), 0:2 Philip Buczkowski (30.), 0:3 Timo Böhm (40.), 1:3 Tidiane Touré (49.)

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Wiedenbrück lässt sich noch spät die Butter vom Brot nehmen

Die beiden Teams leisteten sich eine unterhaltsame Anfangsphase. Zunächst musste Elias Bördner gegen Fabio Riedel eingreifen (4.). Daraufhin verschluderte der BSC zwei dicke Möglichkeiten. Dabei traf Eray Isik nur den Querbalken (13.), wenig später klärte kurioserweise mit Bilal-Badr Ksiouar der eigene Mann auf der Linie gegen den Torschuss von Lucas Cueto (22.). Doch auch Wiedenbrück spielte wieder mutig nach vorne. Erneut war aber Bördner in höchster Not gegen Charalampos Chantzopoulos zur Stelle (34.). Ein Treffer lag allmählich in der Luft und fiel auch vor dem Halbzeitpfiff. Den Hausherren wurde unter großen Protesten des BSC ein Handelfmeter zugesprochen. Diesen übernahm Moussa Doumbouya zum 1:0 (40.).

Eine weitere Standardsituation ließt den SCW nach dem Seitenwechsel erneut jubeln. Maik Amedick vollendete eine direkten Freistoß zugunsten der Gäste (54.). Wenn Moussa Doumbouya kurz darauf auch in statt übers Tor getroffen hätte (58.), wäre vielleicht auch nichts mehr angebrannt. Doch mit dem Anschlusstreffer aus dem Nichts von Ksiouar (63.) geriet das Schlusslicht wieder in die Bredouille (63.). Zwar war Wiedenbrück daraufhin weiterhin das bessere Team, doch konnte sich nicht entscheidend absetzen. Sebastian Mai vergab freistehend auch noch die nächste große Möglichkeit (79.). Beinahe typisch klingelte es dann auch noch einmal am anderen Ende. Felix Erken vollendete für den BSC (84.), der das insgesamt glückliche Ergebnis auch über die Zeit brachte. Wiedenbrück macht damit zwar einen Punkt aufs rettende Ufer gut, wird der Gelegenheit des Befreiungsschlags wohl aber noch nachtrauern.


SC Wiedenbrück – Bonner SC 2:2
SC Wiedenbrück: Marcel Hölscher, Joel Udelhoven, Timo Kondziella, Daniel Sanchez Ruiz Diaz, Charalampos Chantzopoulos, Maik Amedick, Saban Kaptan (82. Niklas Szeleschus), Vigo Wernet, Fabio Riedl, Davud Tuma (73. Sebastian Mai), Moussa Doumbouya (76. Joschka Kroll) - Trainer: Dominik Sammer
Bonner SC: Elias Bördner, Bilal-Badr Ksiouar, Julijan Popović (48. Markus Wipperfürth), Massaman Keita, Marcel Damaschek, Maximilian Pommer (48. Tobias Peitz), Eray Isik (61. Jonas Berg), Haris Mesic (69. Felix Erken), Bogdan Shubin (62. Robin Bird), Serhat Koruk, Lucas Cueto - Trainer: Björn Mehnert
Schiedsrichter: Marc Waldbach
Tore: 1:0 Moussa Doumbouya (40. Handelfmeter), 2:0 Maik Amedick (54.), 2:1 Bilal-Badr Ksiouar (63.), 2:2 Felix Erken (84.)

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Düsseldorf II muss nur noch mit der Ersten Mannschaft zittern

Die Ostwestfalen hatten zunächst mehr Spielanteile, konnten sich daraus aber kaum zwingende Torraumszenen erspielen. Gefährlich wurde es auf der anderen Seite, als Maksym Len mit einem wuchtigen Versuch nur den Pfosten traf (21.). Direkt darauf erneut die Fortuna: Deniz Bindemann gab im Strafraum ab auf Karim Affo, der schnörkellos zur Führung traf (23.).

Paderborn kam nach dem Seitenwechsel zunächst wieder ins Spiel. Julius Bugenhagen erzielte den Ausgleich nach einem Steckpass (49.). Die Düsseldorfer Reserve fand allerdings die passende Antwort. Nach einem langen Ball von Leon Brodersen traf Noah Nikolaou wunderschön zur erneuten Führung (66.). Diese sollten die Fortunen auch über die Zeit bringen. Der Elf von Jens Langeneke dürfte damit der Klassenerhalt nicht mehr zu nehmen sein - solange die Erste Mannschaft nicht unter den Strich rutschen sollte.

SC Paderborn 07 II – Fortuna Düsseldorf II 1:2
SC Paderborn 07 II: Florian Pruhs, Tim Böhmer, Kerem Yalcin, Kevin Krumme, Jan Peters, Julius Bugenhagen, Medin Kojic, Bennit Bröger, Pedro Restrepo Naranjo, Lasse Eickel, Lucas Copado - Trainer: Thomas Bertels
Fortuna Düsseldorf II: Milán Czakó, Leonard Brodersen, Ben Eze (90. Leo Mirgartz), Noah Nikolaou, Noah Egouli, Moritz Montag (90. Tom Barth), Maksym Len, Andriy Honcharenko, Deniz Bindemann, Lennart Garlipp, Karim Affo - Trainer: Jens Langeneke
Schiedsrichter: Lea Bramkamp
Tore: 0:1 Karim Affo (23.), 1:1 Julius Bugenhagen (49.), 1:2 Noah Nikolaou (66.)

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Gütersloh kommt im Siegerland unter die Räder

Blitzstart für die Krönchenstädter: Eine Hereingabe wurde vor die Füße von Malik Hodroj abgewehrt, der es aus der Distanz einfach mal versuchte und sehenswert ins untere Eck traf (4.). In der Folge entwickelte sich eine Offensivschlacht. Sandro Reyes (16.) und Luis Frieling (21.) näherten sich dem Ausgleich an, dazwischen schnupperte Hodroj an seinem Doppelpack (20.). Schließlich war es erneut Siegen, das durch einen feinen Lupfer von Kevin Goden den zweiten Treffer nachlegte (27.). Damit aber nicht genug. Auch Ömer Tokac hatte mit seinem Distanzschuss Erfolg und sorgte für die nächste kalte Dusche des FCG (31.).

Die Effizienz der Siegerländer setzte sich auch im zweiten Durchgang fort. Hodroj fand mit seiner Hereingabe David Kammerbauer, der schnörkellos zum 4:0 vollendete (51.). Tatsächlich kam es auch noch dicker für den FCG. Nach Ballverlust von Keeper Jarno Peters schnürte Tokac im Strafraum noch den Doppelpack (67.). Fürs halbe Dutzend sollte es im weiteren Spielverlauf zwar nicht mehr reichen, Siegen ließ gegen konsternierte FCG-Akteure aber auch nahezu gar nichts mehr zu.


Sportfreunde Siegen – FC Gütersloh 5:0
Sportfreunde Siegen: Justin Ospelt, Florian Mayer, David Kammerbauer, Jan-Luca Rumpf, Malik Hodroj, Dennis Brock, Hamza Saghiri (80. Jannik Krämer), Arif Güclü, Ömer Tokac, Dustin Willms (57. Elsamed Ramaj), Kevin Goden - Co-Trainer: Marco Beier - Co-Trainer: Mohamed Aslan - Trainer: Boris Schommers - Co-Trainer: Sergen Yesilcay
FC Gütersloh: Jarno Peters, Jannik Borgmann, David Winke, Fynn Arkenberg, Niklas Barthel, Len Wilkesmann, Jan-Lukas Liehr (62. Kevin Hoffmeier), Hannes John, Sandro Reyes (46. Paolo Maiella), Luis Frieling, Niklas Frese (60. Julius Langfeld) - Trainer: Julian Hesse - Co-Trainer: Andre Kording - Co-Trainer: Matthias Haeder
Schiedsrichter: Selim Erk (Herne) - Zuschauer: 2141
Tore: 1:0 Malik Hodroj (5.), 2:0 Kevin Goden (27.), 3:0 Ömer Tokac (31.), 4:0 David Kammerbauer (51.), 5:0 Ömer Tokac (67.)

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Glanzlose drei Punkte sind Gold wert für RWO

Die Oberhausener agierten anfangs etwas fahrlässig gegen aufgeweckte Lotteraner. Ex-Oberhausener Diamant Berisha wurde nur noch von Keeper Kevin Kratzsch gestoppt (4.). Wenig später die gleichen Rollen: Nach Flanke von Luca Horn auf Berisha vereitelte Kratzsch den Kopfball des ehemaligen Teamkollegen (7.). Die Hausherren hatten in dieser Phase mehr vom Spiel, die beste Chance verbuchte allerdings der Aufstiegsanwärter. Luca Schlax wurde im Strafraum gefoult und trat zum folgenden Elfmeter selbst an. Doch sein Abschluss war zu ungenau, sodass Luca Böggemann den Rückstand verhindern konnte (15.). Daraufhin isolierten sich die beiden Seite größtenteils. So fiel der Führungstreffer ohne große Ankündigung. Lotte verschluderte die Kugel in der Vorwärtsbewegung. Matona-Glody Ngyombo gab weiter auf Timur Kesim, der es gegen die gegnerische Hintermannschaft herausragend machte, Böggemann umkurvte und ins leere Tor traf (30.).

Diese Führung hätten die Kleeblätter nach knapp über einer Stunde ausbauen können. Seok-Ju Hong gab weiter auf Burinyuy Nyuydine, der aus vielversprechender Position das Ziel klar verfehlte (63.). Zunehmend wurde es nur noch ein Abnutzungskampf, den die favorisierten Oberhausener aber auch annahmen. Lotte hängte sich noch einmal für den Ausgleichstreffer rein, blieb schlussendlich aber erfolglos, zumal RWO die letzten Minuten der Nachspielzeit mit dem Platzverweis gegen Alexander Mühling sogar in Unterzahl überstehen mussten (90.). So stand am Ende ein schmuckloser, doch enorm wichtiger Auswärtsdreier für die Kleeblätter, die damit Boden auf den Tabellenführer gutmachen.

VfL Sportfreunde Lotte – RW Oberhausen 0:1
VfL Sportfreunde Lotte: Luca Böggemann, Denis Milic, Fabian Rüth, Jonathan Riemer, Jonas Kehl, Kamer Krasniqi (59. Luca Kerkemeyer), Ben Klefisch, Shkrep Stublla (59. Kaan Kurt), Luca Horn, Leon Demaj (86. Marius Zentler), Diamant Berisha (46. Max Ritter) - Trainer: Fabian Lübbers
RW Oberhausen: Kevin Kratzsch, Simon Ludwig, Michel Niemeyer (66. Pierre Fassnacht), Eric Gueye, Luca Schlax, Matona-Glody Ngyombo, Alexander Mühling, Lucas Halangk, Burinyuy Nyuydine (66. Tim Krohn), Seok-ju Hong (78. Moritz Stoppelkamp), Timur Kesim - Trainer: Sebastian Gunkel
Schiedsrichter: Lukas Koch (Hückelhoven)
Tore: 0:1 Timur Kesim (30.)
Rot: Alexander Mühling (90./RW Oberhausen/Gestreckes Bein)
Besondere Vorkommnisse: Luca Schlax (RW Oberhausen) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Luca Böggemann (15.).

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Liveticker: Wuppertaler SV - Borussia Mönchengladbach II

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So geht es weiter

31. Spieltag
24.04.26 FC Gütersloh - VfL Sportfreunde Lotte
24.04.26 Fortuna Düsseldorf II - Sportfreunde Siegen
24.04.26 Bonner SC - SC Paderborn 07 II
25.04.26 RW Oberhausen - Wuppertaler SV
25.04.26 SC Fortuna Köln - SC Wiedenbrück
25.04.26 SSVg Velbert - 1. FC Köln II
26.04.26 SV Rödinghausen - FC Schalke 04 II
26.04.26 1. FC Bocholt - Borussia Dortmund II
27.04.26 VfL Bochum II - Borussia Mönchengladbach II

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