
In Bezirksliga, Gruppe 6, kommt es in der traditionellen Englischen Woche vor den Ostertagen zu einem absoluten Kracher: Die Zweitvertretung von Rot-Weiss Essen ist zu Gast beim VfB Frohnhausen. Aktuell haben die Zweitplatzierten Rot-Weissen noch drei Punkte Vorsprung vor dem VfB. Sportdirektor Issam Said erwartet 500 bis 600 Zuschauer.
Wenn zwei Mannschaften mit so einer brillierenden Form Aufeinandertreffen, dann ist ein absolutes Topspiel zu erwarten. Beide Teams hat im Kalenderjahr 2026 noch keine Partie verloren – bei der Drittliga-Reserve wurde die maximale Punktzahl erspielt. Das zeigt sich auch in der Tabelle: Während sich die Spitzengruppe bus hin zum sechsten Tabellenplatz zieht, stehen die Frohnhausener auf der Vier mit 52 Zählern und RWE belegt aktuell den Relegationsplatz. Druck macht auch VfB-Sportdirektor Said: „Wir dürfen das Spiel auf gar keinen Fall verlieren. Gewinnen wir, dürfen wir umso mehr träumen. Wir hoffen auf 500 bis 600 Zuschauer und viel Unterstützung für uns“, erzählt er gegenüber RevierSport.
Und wenn du sechs Mannschaften in der Liga hast, die sich durchgehend die Punkte wegnehmen, sind gerade die direkten Duelle nicht zu unterschätzen, das weiß auch der 48-Jährige: „Es stehen Woche für Woche direkte Duelle auf dem Programm. Nach diesen Schlagerspielen wird es einige glückliche und einige enttäuschte Gesichter geben.“
Es macht auch die Runde, Rot-Weiss könne mit U19-Spielern in die heiße Phase der Saison gehen – die DFB-Nachwuchsliga-Kicker könnten dabei durchaus eine Verstärkung für RWE bedeuten. Said sieht die Sache sportlich und lädt regelrecht dazu ein: „Das ist mir so egal! Ganz ehrlich: Soll er kommen. Denn wir haben leckere Bratwürste bei uns. Von mir aus kann auch Uwe Koschinat an der Seitenlinie stehen.“ Gemeint ist dabei ein junger RWE-Schützling, der der Koschinat-Elf angehört: Nicolai Schulte-Kellinghaus. Dessen Einsatz dürfte aufgrund der zu niedrigen Ligazugehörigkeit allerdings nicht erlaubt sein.
Auf das Hinspiel an der Seumannstraße blickt der Sportdirektor gerne zurück: „Da haben wir einen Sahnetag erwischt. Und im Tor stand Marko Razic, der an diesem Tag unüberwindbar war. Am Mittwoch geht es wieder bei 0:0 los“, kommentiert Said den 4:0-Erfolg. Ob sich die Mannschaft von RWE-Coach Stefan Lorenz erneut so vorführen lässt, ist eher unwahrscheinlich – viel mehr pochen sie auf eine Revanche.
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