
Torben Müsel hat sich über die vergangenen Jahre nicht nur sportlich zu einer elementaren Säule des Erfolgs entwickelt, sondern hat sich zudem zu einem absoluten Fanliebling entwickelt. Jetzt ist seine Zeit bei Rot-Weiss Essen vorbei und womöglich auch in der Drittklassigkeit.
In der Winterpause 2022/23 von Borussia Mönchengladbachs U23 an die Hafenstraße gewechselt, blieb es für Müsel vorerst bei Kurzeinsätzen. In der Folgesaison avancierte der heute 26-Jährige zu einem wichtigen Bestandteil in Christoph Dabrowskis Mittelfeld-Achse. Unter Uwe Koschinat wurde Torben Müsel letztlich so zu einer echten Schlüsselfigur für die abgelaufenen Erfolgssaison, die mit der Relegationsniederlage ein bitteres Ende nahm. Für Rot-Weiss kommt Müsel auf 141 Einsätze, in denen 17 Treffer und zehn Vorlagen erzielt.
Marcus Steegmann, Sportdirektor der Essener, blickt auf eine gute Zeit zurück, muss allerdings die sportlichen Ziele des Mittelfeldakteurs respektieren: „Nach guten und intensiven Gesprächen mit Torben und seinem Berater, trennen sich unsere Wege in diesem Sommer. Der Spieler hat für sich sehr früh den sportlichen Wunsch formuliert, sich ab der kommenden Saison in der zweiten Liga beweisen zu wollen. Wir haben dennoch alles versucht, um Torben weiter von unserem Weg zu überzeugen. Wir respektieren seine Entscheidung, bedanken uns für seinen großen Einsatz und wünschen Torben sportlich wie privat alles Gute“, erklärt der 45-Jährige.
Laut der WAZ sei Müsel seinem Wunsch entsprechend schon in „fortgeschrittenen Gesprächen“ mit einem Zweitligisten. Welcher Verein es letztlich werden wird, stellt sich wohl in Kürze heraus. Trotz des Frusts, den einige RWE-Anhänger nun vermutlich hegen, dürfte dieser Schritt im perfekten Fußballalter durchaus verständlich sein.
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