2024-04-23T13:35:06.289Z

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Pfeift als einer von vier RTK-Schiedsrichtern auf Verbandsliga-Ebene: Daniel Kamnitzer.
Pfeift als einer von vier RTK-Schiedsrichtern auf Verbandsliga-Ebene: Daniel Kamnitzer. – Foto: Pia Pfeifer - Archiv

RTK-Schiedsrichter gut aufgestellt

Rheingau-Taunus-Vereinigung mit Pool von 135 aktiven Referees – Andreas Bertram weiter Obmann

Rheingau-Taunus . Hat kaum noch einer Lust, Fußball-Schiedsrichter zu sein oder zu werden? Auf den Kreis Rheingau-Taunus gemünzt scheint das ungeachtet vom Konfliktpotenzial auf und außerhalb mancher Plätze nicht der Fall zu sein. Auf einen Pool von 135 Spielleitern verweist der innerhalb der Schiedsrichter-Vereinigung wiedergewählte Obmann Andreas Bertram, dessen Wahl noch beim Rheingau-Taunus-Fußballtag am 2. März in Heftrich bestätigt wird. Seit 37 Jahren pfeift der 56-Jährige für den FC Kiedrich. Roland Endler (FSV Oberwalluf) bleibt sein Stellvertreter, Kadirhan Eren (SV Wehen Wiesbaden) ist weiter für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Der amtierende Lehrwart Daniel Kamnitzer (Spvgg. Eltville) wird beim Fußballtag erneut für dieses Amt vorgeschlagen, um danach vom Verbandsschiedsrichter-Ausschuss bestätigt zu werden. Als Beisitzer komplettieren Torben Ebeling (Spvgg. Eltville), Yannick Mondani (FC Kiedrich), Aaron Zimmer (FC Oestrich) und Michael Hess (MFFC Wiesbaden) das Führungsteam der Schiedsrichter-Zunft.

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Mit Kamnitzer und Ebeling sowie Sven Marquardt (SG Orlen) und Devin Kakmaci (JSG Aarbergen) pfeifen vier Rheingau-Taunus-Referees auf Verbandsliga-Ebene. Dazu ist auf ganz Erfahrene wie Wolfgang „Ignaz“ Schmidt (TSV Bleidenstadt) und Jürgen Erhard (SV Walsdorf) immer Verlass. „Manchmal haben wir schwierige Zeiten. Gerade, wenn Schiedsrichter auch noch in ihren Vereinen eingebunden sind. Doch eigentlich fühlen wir uns gut aufgestellt und können fast immer alle Spiele bis in die D-Liga besetzen. Nur in ganz seltenen Fällen gelingt das nicht“, erläutert Andreas Bertram. Die Zahl der Vorfälle in der aktuellen Runde halte sich „relativ im Rahmen“, fügt er an.

Neulingslehrgang in der Brita Arena

Gelegenheit für Vereine, ihre Defizite beim Schiedsrichter-Soll auszumerzen, besteht durch die Entsendung geeigneter Anwärter zum Neulingslehrgang in den Räumlichkeiten des SV Wehen Wiesbaden in der Brita Arena (16. bis 29. April). In diesem Jahr würden bei fehlenden Schiris ausschließlich Geldstrafen verhängt, in der Saison 2024/25 aber auch Punktabzüge, gibt Bertram zu bedenken. Pro Spielzeit bilden der Besuch von fünf Pflichtsitzungen der Schiedsrichter (zwei davon online) sowie eine Leistungsprüfung die Rahmenbedingungen. Daneben gilt es, je nachdem, wie viele Mannschaften ein Verein im Spielbetrieb hat, eine gewisse Anzahl an Spielleitungen zu sammeln. Meist führten fehlende Besuche der internen Sitzungen dazu, dass ein Unparteiischer nicht auf das Soll seines Vereins angerechnet werden könne, schildert Bertram. Worauf sich aber jeder freuen kann, der die Prüfung bestanden hat: Bis einschließlich der Bundesliga haben Schiedsrichter in den Stadien und auf den Plätzen stets freien Eintritt.

Aufrufe: 031.1.2024, 12:00 Uhr
Stephan NeumannAutor