2024-05-24T11:28:31.627Z

Ligabericht
Lukas Käufl und der TSV Bogen standen nach 90 Minuten erneut mit leeren Händen da.
Lukas Käufl und der TSV Bogen standen nach 90 Minuten erneut mit leeren Händen da. – Foto: Dominik Adlhoch

Roding und Burglengenfeld jubeln - Frust bei Landshut und Bogen

30. Spieltag in der Landesliga Mitte - Sonntag: Landshut muss nach 2:0 Führung mit einem Punkt begnügen +++ Ketterl-Elf unterliegt in Burglengenfeld

Nur Sekunden fehlten am Sonntagnachmittag zum Dreier für die SpVgg Landshut - und das mit größten Personalproblemen und drei U19-Akteuren im Aufgebot. Doch in der 93. Minute glich der TB 03 Roding durch Alexander Schafberger nach einer Ecke doch noch zum 2:2-Ausgleich aus. Zuvor brachten Tim Justvan (42.) und Stephan König (65.) den aktuellen 13. der Landesliga Mitte in Front, ehe Rodings Torjäger Schafberger per Doppelpack in der Schlussphase die Landshuter Hoffnungen auf die volle Punktausbeute zunichte machte und den Kicker vom Esper den endgültigen Klassenerhalt sicherte.

Auch der TSV Bogen, der wie die SpVgg Landshut weiter hart um den Ligaverbleib in der Landesliga Mitte kämpft, musste die Heimreise aus Burglengenfeld mit leeren Händen antreten. Patrick Käufer erzielte in der 7. Minute den goldenen Treffer für den ASV, der am Ende zum elften Sieg in dieser Spielzeit reichte.

Die Stimmen:

David Romminger (Spielertrainer TB 03 Roding): "Eigentlich war das heute ein Spiel auf ein Tor. Wir hatten ein, zwei super Chancen, die wir einfach machen müssen. Und plötzlich haben wir vor der Pause das 0:1 bekommen und wussten nicht mal so wirklich warum. Wir hatten eine super Spielanlage, Landhut hatte keinen Zugriff auf die Partie, aber wir kriegten den Ball einfach nicht im Tor unter. Dann sind wir ein bissl zäh und träge aus der Kabine gekommen. Aus einer unglücklichen Schiedsrichterentscheidung kassierten wir dann das 0:2 und dadurch wurde es natürlich nicht leichter. Es hat dann ein wenig gedauert, bis wir zurück gefunden und uns wieder berappelt haben. Aber nach ein, zwei Torchancen hat man gemerkt: Da geht noch was. Freilich ist das 2:2 in der Nachspielzeit dann am Ende ein wenig glücklich, aber wir haben den Klassenerhalt jetzt in der Tasche. Wir sind seit sieben Spielen ungeschlagen und alles ist gut."

Andres Gotthardt (Trainer SpVgg Landshut): "In der ersten Halbzeit hatte Roding mehr vom Spiel und auch mehrere Chancen, um in Führung gehen zu können. Trotzdem haben wir bis auf die ersten 20 Minuten sehr gut gegen den Ball gearbeitet und uns dann auch mit dem Tor belohnt. In der zweiten Hälfte waren wir besser und haben auch nichts mehr zugelassen. Mit einem tollen Freistoß konnten wir auf 2:0 erhöhen. Mit zwei Standard-Gegentreffern haben wir uns dann aber noch den Sieg nehmen lassen. Bitter ist, dass wir sehr guten Konterchancen nicht fertig spielen konnten und es verpassten, den dritten Treffer zu erzielen."

Heribert Ketterl (Trainer TSV Bogen): "Es klingt schon wein wenig mühselig, wie in allen anderen Spielen auch: Wir haben eigentlich eine super Ordnung und super Struktur im Spiel gehabt, doch wir versagten wieder mal vorm gegnerischen Tor. Wir hatten erneut gute 65 Prozent Ballbesitz, aber aus irgendwelchen Gründen zweifeln wir an uns selbst vorm Tor. Der Gegner machte aus seinen wenigen Gelegenheiten den entscheidenden Treffer und wir stehen trotz eines dominanten Spiels wieder mit leeren Händen da."

Aufrufe: 021.4.2024, 20:00 Uhr
Felix PaßbergerAutor