2026-05-15T09:36:57.455Z

Allgemeines

Relegation 3. Liga: Würzburger Kickers schocken Lok Leipzig

Relegation zur 3. Liga: Die Würzburger Kickers haben das Hinspiel bei Lokomotive Leipzig gewonnen und gehen daher mit einem Vorteil in ihr Heimspiel.

von André Nückel · Gestern, 22:18 Uhr · 0 Leser
Würzburg legt vor.
Würzburg legt vor. – Foto: Imago Images

Am Donnerstag und am Montag ermitteln der FC Lokomotive Leipzig und die Würzburger Kickers in der Relegation zur 3. Liga den vierten und damit letzten Aufsteiger. Welcher Regionalliga-Klub feiern darf und welche Klubs 2026/27 in der 3. Liga spielen, zeigt euch FuPa in diesem Artikel - inklusive Live-Ticker zur Relegation!

UPDATE: Der 1. FC Lokomotive Leipzig hat im Hinspiel der Aufstiegsrelegation zur 3. Liga einen Rückschlag kassiert: Vor 10.787 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion setzte sich der FC Würzburger Kickers mit 1:0 durch.

>>> So läuft die Relegation zur 3. Liga

>>> Hier geht es zum WhatsApp-Kanal der 3. Liga

So läuft die Relegation um den vierten Aufstiegsplatz

Lokomotive Leipzig wird alles daransetzen, dass sich die Geschichte aus dem Vorjahr nicht wiederholen wird. Gegen den TSV Havelse verlor Leipzig nach einem 1:1 im Hinspiel das Rückspiel klar mit 0:3 und verpasste den Aufstieg in die 3. Liga - an den exakt selben Terminen wie 2026. Dass Würzburg und nicht der 1. FC Nürnberg II an der Relegation teilnimmt, ist dem Umstand geschuldet, dass der Meister der Regionalliga Bayern auf die 3. Liga verzichtet.

Würzburg spielte zuletzt 2021/22 in der 3. Liga, stieg dann aber inklusive zweier Ausflüge in die 2. Bundesliga erstmals seit 2015 wieder ab. Traditionsverein Lokomotive Leipzig wartet derweil immer noch auf den erstmaligen Sprung in die Drittklassigkeit. Der frühere DDR-Meister spielte zwischenzeitlich mal in der Bezirks-, Landes- und Oberliga. Der Aufstieg in die 3. Liga wäre also eine Premiere.

Relegation 3. Liga: Hinspiel FC Lokomotive Leipzig - Würzburger Kickers

  • Hinspiel der Relegation zur 3. Liga: 1. FC Lokomotive Leipzig - Würzburger Kickers - Donnerstag, 28. Mai, 19 Uhr

Der 1. FC Lokomotive Leipzig muss erneut um seinen Traum von der 3. Liga zittern. Der Meister der Regionalliga Nordost verlor das Hinspiel der Relegation gegen die Würzburger Kickers mit 0:1 und steht damit vor dem Rückspiel am Montag in Würzburg unter Druck. Schon im vergangenen Jahr war Lok in der Relegation am TSV Havelse gescheitert. Nun droht dem Traditionsverein erneut eine bittere Enttäuschung, obwohl im ausverkauften Bruno-Plache-Stadion 10.787 Zuschauer für einen großen Rahmen sorgten.

Die Partie war über weite Strecken eng, intensiv und von der Bedeutung des Spiels geprägt. Leipzig versuchte, vor eigenem Publikum Druck aufzubauen, fand gegen die gut organisierte Würzburger Mannschaft aber zu selten klare Lösungen im letzten Drittel. Die Kickers blieben geduldig, standen kompakt und warteten auf ihre Umschaltmomente.

Der entscheidende Angriff fiel kurz nach der Pause. Tarsis Bonga setzte sich auf der linken Seite gegen zwei Leipziger durch, kam bis zur Grundlinie und brachte die Flanke präzise ins Zentrum. Dort lief Liam Omore ein und köpfte aus rund acht Metern ins rechte Eck ein (50.). Für Lok war dieser Treffer ein schwerer Schlag, weil Würzburg damit genau den Spielverlauf bekam, der zur eigenen Anlage passte.

Lok findet keine Antwort

Trainer Jochen Seitz reagierte im Verlauf der zweiten Halbzeit und brachte unter anderem Christoph Maier, Luc Elsner, Pasqual Verkamp und spät Rilind Kabashi. Doch trotz frischer Kräfte fehlte Lok in vielen Szenen die letzte Klarheit. Djamal Ziane, Dorian Cevis und Ayodele Adetula arbeiteten viel, kamen aber nicht konsequent genug in Abschlusspositionen.

Für Lok ist das 0:1 deshalb ärgerlich, aber noch kein endgültiger Rückschlag. Die Ausgangslage ist schwierig, jedoch nicht aussichtslos. Ein Treffer in Würzburg würde die Relegation wieder öffnen. Gleichzeitig muss Leipzig verhindern, dass die Kickers mit ihrer körperlichen Präsenz und ihrem Tempo in Umschaltmomenten erneut in Führung gehen.

Alles entscheidet sich am Montag

Für Würzburg ist der Auswärtssieg ein wichtiger Schritt in Richtung 3. Liga. Die Kickers haben nun den Vorteil, das Rückspiel vor eigenem Publikum mit einer Führung im Rücken angehen zu können. Lok dagegen muss am Montag ein anderes Gesicht zeigen: mutiger, präziser und zwingender im letzten Drittel.

Gerade die Erfahrung aus dem Vorjahr dürfte in Leipzig nachwirken. Damals blieb nach der Relegation gegen Havelse nur die Enttäuschung. Diesmal ist noch alles möglich, aber der Druck ist nach dem 0:1 deutlich größer geworden. Lok hat im Bruno-Plache-Stadion den ersten Teil der Aufgabe verpasst. Jetzt braucht der Nordost-Meister in Würzburg eine Reaktion, sonst endet auch dieser Anlauf auf die 3. Liga wieder vor dem Ziel.

>>> Liveticker FC Lokomotive Leipzig - Würzburger Kickers

____

Relegation 3. Liga: Rückspiel Würzburger Kickers - FC Lokomotive Leipzig

  • Rückspiel der Relegation zur 3. Liga: Würzburger Kickers - 1. FC Lokomotive Leipzig - Montag, 1. Juni, 19 Uhr

>>> Liveticker Würzburger Kickers - FC Lokomotive Leipzig

Das ist die 3. Liga 2026/27 nach aktuellem Stand

  1. SC Preußen Münster (Absteiger 2. Bundesliga)
  2. Fortuna Düsseldorf (Absteiger 2. Bundesliga)
  3. Rot-Weiss Essen
  4. MSV Duisburg
  5. Hansa Rostock
  6. SC Verl
  7. Alemannia Aachen
  8. TSV 1860 München
  9. SV Waldhof Mannheim
  10. SV Wehen Wiesbaden
  11. Viktoria Köln
  12. SSV Jahn Regensburg
  13. FC Ingolstadt
  14. VfB Stuttgart II
  15. 1. FC Saarbrücken
  16. TSG Hoffenheim II
  17. Fortuna Köln (Aufsteiger Regionalliga West)
  18. SV Meppen (Aufsteiger Regionalliga Nord)
  19. SG Sonnenhof Großaspach (Aufsteiger Regionalliga Südwest)
  20. Relegationssieger aus Würzburger Kickers (Vertreter Regionalliga Bayern) - Lokomotive Leipzig (Regionalliga Nordost)

>>> Zur Tabelle der 3. Liga

>>> Hier geht es zum WhatsApp-Kanal der 3. Liga