
Die 1. Spvg Solingen-Wald 03 setzt auf dem Transfermarkt das nächste klare Zeichen und verpflichtet mit Marko Stojanović einen Spieler, der in den vergangenen Jahren reichlich Erfahrung im höherklassigen Fußball gesammelt hat. Der 1,89 Meter große Linksfuß kommt vom Wuppertaler SV und bringt annähernd 250 Einsätze in der Regionalliga mit.
Für den Klub aus der Klingenstadt ist es eine weitere Verpflichtung, die nicht nur sportlich, sondern auch vom Profil her zur eingeschlagenen Entwicklung passt. Stojanović ist defensiv variabel einsetzbar, verfügt über eine ausgeprägte Erfahrung und kennt die Regionalliga West aus mehreren Stationen. Vor seiner Zeit beim WSV spielte er unter anderem für Fortuna Köln, SC Wiedenbrück und 1. FC Bocholt.
Der Spieler selbst begründet seine Entscheidung vor allem mit dem Eindruck, den der Verein in den Gesprächen hinterlassen hat. „Ich habe mich für Solingen-Wald 03 entschieden, weil mir von Anfang an die Gespräche mit den Verantwortlichen sehr gefallen haben. Der Verein ist sehr familiär und das ist mir wichtig“, sagt Stojanović. Er wolle sein Bestes geben, „dem Team und dem Verein mit meiner Erfahrung zu helfen“.
Cheftrainer Daniele Varveri bewertet die Verpflichtung entsprechend positiv. „Mit Marco Stojanovic ist unserer sportlichen Leitung echt ein Transfercoup gelungen. Dieser Spieler ist variabel einsetzbar, verfügt über reichlich Erfahrung und passt sehr gut in unser Vereinsbild“, erklärt Varveri. Der Trainer hebt besonders die Vielseitigkeit des Zugangs hervor, der defensiv auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann.
Gerade diese Flexibilität soll Solingen-Wald 03 zusätzliche Möglichkeiten eröffnen. Varveri betont, dass Stojanović durch seine ruhige Art nicht nur sportlich, sondern auch menschlich eine Bereicherung sei. Der Klub sei überzeugt, dass sich der Spieler und seine Familie schnell ins Vereinsleben integrieren und wohlfühlen werden.
Auch Peter Resvanis, Sportlicher Leiter der 1. Sportvereinigung, kennt Stojanović schon lange. Der Kontakt reicht bis in gemeinsame Zeiten bei Fortuna Köln zurück, wo Resvanis den Spieler in der U19, der U23 und der ersten Mannschaft schätzen lernte. „Für nichts zu schade, selbst als es in der U23 in den Aufstiegsjahren zur Mittelrheinliga auf die Asche ging“, sagt Resvanis.
Für den Sportchef ist die Verpflichtung auch deshalb wichtig, weil Stojanović den Kader kennt und einschätzen kann, was ihn in Solingen erwartet. Dass die Infrastruktur im ersten Moment ein Unterschied zu seinen vergangenen Stationen sein könnte, sei dem Spieler bewusst. Gleichzeitig verweist Resvanis darauf, dass der Verein sich in guten Lösungsgesprächen befinde. Hinzu kommt ein persönlicher Faktor: Die Nähe zur Familie sei Stojanović wichtig, zudem sei der Name in der Klingenstadt kein unbekannter. Für Solingen-Wald 03 ist der Zugang damit nicht nur ein weiterer erfahrener Spieler, sondern auch ein Baustein für den nächsten Schritt in der sportlichen Entwicklung.
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