
Die Debatte um die Regionalliga-Reform wird immer hitziger. Zuletzt wurde immer wieder kolportiert, das sogenannte "Kompass-Modell" würde wohl das Rennen machen und sei die favorisierte Lösung. Bislang haben sich die Verbände, inklusive des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV), mit öffentlichen Wasserstandsmeldungen zurückgehalten. Da allerdings immer mehr Gerüchte ins Kraut schießen, hat sich nun auch der BFV mit einer Klarstellung zu Wort gemeldet.
Darin heißt es: "Fakt ist, dass es bisher kein Modell gibt, dessen Inhalte und Auswirkungen sowohl auf Vor- als auch auf Nachteile abschließend untersucht worden ist."
Zudem teilt der BFV mit: "Das Kompassmodell ist – anders als behauptet – nicht die präferierte Lösung des DFB. Auf der Konferenz der Landes- und Regionalverbandspräsidenten am 9. März 2026 in Frankfurt hat DFB-Präsident Bernd Neuendorf nochmals ausdrücklich klargestellt, dass er – anders als dargestellt – bisher keine Aussage zu irgendeinem Modell getätigt hat und auch keine Präferenz hat. Daher geht auch die Behauptung, Christoph Kern (Präsident des BFV, Anm.d.Red.) sowie die Präsidenten der Regionalverbände West, Peter Frymuth, und Nord, Ralph-Uwe Schaffert, würden die Reformbewegung und/oder die Intention des DFB-Präsidenten blockieren, an der Faktenlage vorbei und ist falsch."