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Regionalliga-Reform: BFV meldet sich mit einer Klarstellung zu Wort

Kernaussage: "Das Kompassmodell ist – anders als behauptet – nicht die präferierte Lösung des DFB."

von Mathias Willmerdinger · 12.03.2026, 11:50 Uhr · 0 Leser
Wie geht`s weiter mit der Regionalliga Bayern im Zuge der Regionalliga-Reform? Eine der spannendsten Fragen im bayerischen Fußball.
Wie geht`s weiter mit der Regionalliga Bayern im Zuge der Regionalliga-Reform? Eine der spannendsten Fragen im bayerischen Fußball. – Foto: Imago Images

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Die Debatte um die Regionalliga-Reform wird immer hitziger. Zuletzt wurde immer wieder kolportiert, das sogenannte "Kompass-Modell" würde wohl das Rennen machen und sei die favorisierte Lösung. Bislang haben sich die Verbände, inklusive des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV), mit öffentlichen Wasserstandsmeldungen zurückgehalten. Da allerdings immer mehr Gerüchte ins Kraut schießen, hat sich nun auch der BFV mit einer Klarstellung zu Wort gemeldet.

Darin heißt es: "Fakt ist, dass es bisher kein Modell gibt, dessen Inhalte und Auswirkungen sowohl auf Vor- als auch auf Nachteile abschließend untersucht worden ist."

Zudem teilt der BFV mit: "Das Kompassmodell ist – anders als behauptet – nicht die präferierte Lösung des DFB. Auf der Konferenz der Landes- und Regionalverbandspräsidenten am 9. März 2026 in Frankfurt hat DFB-Präsident Bernd Neuendorf nochmals ausdrücklich klargestellt, dass er – anders als dargestellt – bisher keine Aussage zu irgendeinem Modell getätigt hat und auch keine Präferenz hat. Daher geht auch die Behauptung, Christoph Kern (Präsident des BFV, Anm.d.Red.) sowie die Präsidenten der Regionalverbände West, Peter Frymuth, und Nord, Ralph-Uwe Schaffert, würden die Reformbewegung und/oder die Intention des DFB-Präsidenten blockieren, an der Faktenlage vorbei und ist falsch."

Auch mit einigen im Umlauf befindlichen Gerüchten räumt der BFV auf: "Es gab - entgegen der Behauptung - zu keinem Zeitpunkt eine Abstimmung oder eine Einholung eines Meinungsbildes unter den Klubvertreterinnen und -vertretern der Regionalliga Bayern - auch nicht im Online-Meeting vom 3. März 2026, an dem neben den Regionalligisten übrigens auch unsere Bayern- und Drittligisten teilgenommen haben. Soweit behauptet wird, dass die Vertreterinnen und Vertreter unserer Klubs "mit klarer Mehrheit" das Modell "Bayern-Thüringen-Sachsen" abgelehnt hätten, so ist auch dies falsch; im Gegenteil: Es gilt bis dato weiterhin die "Wendelsteiner Vorlage", die im Jahr 2023 von den bayerischen Regionalligisten nochmals bekräftigt worden ist."

Es bleibt also weiter spannend, wie sich die vierte Liga künftig zusammensetzen wird. Die AG "Regionalliga-Reform" des DFB trifft sich Ende März erneut. OB dann ein Durchbruch vermeldet werden kann?