
Dank einer grundsoliden Defensivleistung im zweiten Durchgang und dem Treffer von Etienne-Noel Reck aus den ersten 45 Minuten, fährt der KFC Uerdingen drei für den Aufstiegskampf essentielle Punkte ein. Schon in der kommenden Woche folgt auch direkt der nächste Kracher: Es geht gegen den aktuellen Tabellenführer Ratingen 04/19, der sich am Sonntag ein kleines Polster an der Tabellenspitze erspielen könnte.
Vor überdurchschnittlich gut besuchter Kulisse in der Grotenburg nahmen beide Seiten den Kampf auf Augenhöhe an. Robust geführte Zweikämpfe bestimmten die Anfangsminuten, klare Torchancen blieben zunächst aber aus. Auf Seiten der Gäste verzeichnete Luke Kawabe den ersten Abschluss, den Jonas Holzum aber auch sicher verarbeitete (10.). Doch auch Yannic Lenze konnte sich im Hildener Tor auszeichnen, indem er den Abschluss von Etienne-Noel Reck entschärfte (12.). Der Uerdinger Angreifer stand wenig später erneut im Mittelpunkt. Die Flanke von Jan Bachmann landete auf dem Schädel des besten Uerdinger Torschützen, der sich diese Gelegenheit nicht nehmen ließ und den frühen Führungstreffer markierte (20.).
Getragen vom mitreißenden Publikum spielte der KFC weiter mutig nach vorne. Nach einer Umschaltsituation spritze Yasin-Cemal Kaya in Richtung Strafraum und wurde dabei regelwidrig zu Fall gebracht. Der Elfmeterpfiff stand außer Frage. Ebenso, wer die Verantwortung auf Seiten der Krefelder übernehmen würde. Publikumsliebling Alexander Lipinksi stand bereit, doch scheiterte an einer mustergültigen Parade von Lenze (25.). Daraufhin kühlte das Geschehen vor den Strafräumen merklich ab. Hilden konnten die Uerdinger etwas ausbremsen, kam dabei aber auch zu selten hinter die letzte Abwehrkette. Kurz vor Halbzeitpfiff begab sich Lipinski noch einmal in eine gefährliche Abschlusssituation, verfehlte das Ziel per Seitfallzieher jedoch deutlich (40.).
Nach dem Seitenwechsel ließen die Hildener weiter den Drang nach vorne vermissen. Das konnte Reck um ein Haar erneut bestrafen, verfehlte allerdings diesmal per Kopf das Gehäuse (54.). Kurz darauf versuchte es auch Kaya mal per Kopf, man merkte ihm jedoch an, dass dies nicht seine Paradedisziplin darstellt (55.).
Echter Spielfluss kam in dieser Phase nicht wirklich auf, viele Ballverluste machten es bisweilen zu einer durchaus hektischen Angelegenheit ohne nennenswerte Strafraumaktionen. Uerdingen war zunehmend darauf bedacht, die Führung zu verteidigen, Hilden fehlten die zündenden Ideen. So überstand der KFC auch die Schlussoffensive der Gäste, die zunehmend mit der Brechstange hantierten. Gegen weit vorgerückte Hildener hätte Yassin Benslaiman auch den zweiten Treffer nachlegen müssen, Uerdingen spielte es aber zu inkonsequent aus (90.+4). So ermöglicht sich der KFC das nächste Spitzenspiel gegen Ratingen 04/19 und bleibt weiter im Rennen um die Oberliga-Meisterschaft.
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