2026-05-15T09:36:57.455Z

Ligabericht

Reaktionen aus der Regionalliga: »Fußball ist manchmal erbarmungslos«

Die O-Töne zum 28. Spieltagrn

von Mathias Willmerdinger · 07.04.2025, 10:10 Uhr · 0 Leser
Es will noch nicht laufen für Lars Bender (li.) und den SV Wacker. Die Burghauser müssen aufpassen, nicht noch unten reinzurutschen.
Es will noch nicht laufen für Lars Bender (li.) und den SV Wacker. Die Burghauser müssen aufpassen, nicht noch unten reinzurutschen. – Foto: Sportfoto Zink / Melanie Zink

Verlinkte Inhalte

präsentiert von
ZF BKK

Der 28. Spieltag stand am Wochenende auf dem Programm. Wir haben wieder die Reaktionen zu den Partien für euch:


Alper Kayabunar (Cheftrainer Türkgücü München)
"Man hat uns deutlich die Englische Woche und das intensive Spiel am Dienstag in Hankofen angemerkt. Die Mannschaft war nicht so frisch und griffig. Bayreuth war von der ersten bis zur letzten Minute die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen."

Lukas Kling (Cheftrainer SpVgg Bayreuth)
"Riesenkompliment an meine Truppe, ein verdienter Sieg. Wir haben die richtige Reaktion gezeigt. Die fehlenden Basics, die ich zuletzt angeprangert hatte, waren heute alle da."


Leo Haas (Cheftrainer SpVgg Greuther Fürth II)
"Unterm Strich ein glücklicher Sieg für uns. Wir hatten heute echt Schwierigkeiten mit Burghausen und waren nicht so griffig. Die Offensivaktionen, die wir gemacht haben, die waren richtig gut. Aber das war heute nicht unser Sahnetag. Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn zum Schluss ein Unentschieden rausgekommen wäre."

Lars Bender (Cheftrainer SV Wacker Burghausen)
"Der Fußball ist manchmal erbarmungslos. Wir haben eine gute bis sehr gute Leistung gezeigt, letztlich ist es aber das Gleiche wie vergangene Woche, dass uns individuelle Fehler um den Erfolg bringen. Wir betreiben einen unglaublichen Aufwand, können uns aber trotz einer Vielzahl von Chancen nicht belohnen und machen halt einfach die Kisten nicht. Fürth hingegen hat aus relativ wenig viel gemacht.

Keinen Sieger gab`s im Schwabenduell zwischen dem FV Illertissen und dem TSV Schwaben Augsburg.
Keinen Sieger gab`s im Schwabenduell zwischen dem FV Illertissen und dem TSV Schwaben Augsburg. – Foto: Nikita Schleicher


Matthias Ostrzolek (Spielertrainer TSV Schwaben Augsburg)
"Vom Läuferischen und vom Kopf her waren wir in der ersten Halbzeit nicht wach genug. Da haben wir das Sommerwetter ein bisschen zu sehr angenommen. Wir sind deshalb auch verdient in Rückstand geraten. In der zweiten Halbzeit haben wir ein anders Gesicht gezeigt, sehr intensiv, sehr zweikampfstark."


Tobias Strobl (Cheftrainer FC Augsburg II)
"Wir sind unfassbar gut reingekommen und hatten zwei hundertprozentige Chancen, die wir leider nicht machen. Das 0:1 aus dem Nichts hat uns so ein wenig den Stecker gezogen. In der zweiten Hälfte hat die Energie und auch der Glaube gefehlt, die Partie unbedingt drehen zu wollen."

Josef Eibl (Cheftrainer DJK Vilzing)
"Wir haben gegen das formstärkste Team der Regionalliga Bayern gespielt, das verstärkt war mit einigen Profis, aber wir mussten im Grunde nur eine brenzlige Situation überstehen. Anschließend haben wir ein tolles Spiel gezeigt. Gegen den Ball haben wir alles reingeschmissen, mit dem Ball waren wir immer wieder gefährlich. Über 90 Minuten gesehen ein verdienter Sieg für uns."


Julian Grell (Cheftrainer TSV Aubstadt)
"Letztendlich hat die glücklichere Mannschaft gewonnen. Wir waren in der zweiten Halbzeit bemüht und haben alles in die Waagschale reingeworfen, was im Moment vom Mentalen her möglich ist. Wir schaffen es aber auch nicht, den Bock mit dem letzten Willen und ein wenig Spielglück umzustoßen."

Martin Lanig (Cheftrainer Würzburger Kickers)
"Wir wussten, was platztechnisch auf uns zukommen würde, dementsprechend war auch der Matchplan. Das hat die Mannschaft in der ersten Halbzeit sehr gut umgesetzt. In der zweiten Halbzeit ging`s darum, Phasen zu überstehen, die wir oft in den letzten Spielen nicht überstanden haben. Am Ende des Tages haben wir auch verdient gewonnen."

Freud und Leid, dicht beisammen: Während Aschaffenburg (in grau) den Befreiungsschlag im Tabellenkeller landet, geht die SpVgg Hankofen nach der zweiten Heimpleite in Folge gegen einen direkten Konkurrenten schweren Zeiten entgegen.
Freud und Leid, dicht beisammen: Während Aschaffenburg (in grau) den Befreiungsschlag im Tabellenkeller landet, geht die SpVgg Hankofen nach der zweiten Heimpleite in Folge gegen einen direkten Konkurrenten schweren Zeiten entgegen. – Foto: Paul Hofer


Tobias Beck (Spielertrainer SpVgg Hankofen-Hailing)
"Es hört sich verrückt an: In der ersten Halbzeit haben wir eigentlich ein gutes Spiel gemacht, schaffen es aber nicht, aus unserem Aufwand einen Ertrag zu erzielen. Wir schenken dem Gegner einen Elfmeter, wo wir viel zu ungestüm hingehen. Das bricht in der Situation auch die Mannschaft. Wir schenken ihnen dann mit einem weiteren Fehler das 2:0. Am Ende des Tages stehen wir dann wieder mit null Punkten da und sind wahnsinnig enttäuscht."

Daniel Soldevilla (Co-Trainer Viktoria Aschaffenburg)
"Es war eine wilde erste Halbzeit. Hätte auch ein wenig anders aussehen können, aber wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht und hinten drin hat Max (Grün, Anm.d.Red.) wieder zwei, drei gehalten. Unterm Strich aber ein verdienter Sieg für uns."


Aleksandro Petrovic (Cheftrainer TSV Buchbach)
"Von der ersten Minute an ein munteres Spiel mit vielen Chancen, wobei ich uns schon deutlich aktiver gesehen habe. Zur Pause hätten wir deutlich höher führen können. Zweite Halbzeit haben wir dann gesehen: Wenn wir die Aktivität vermissen lassen, machen wir den Gegner stark."

Samed Bahar (Siegtorschütze TSV Buchbach)
"Ein absolut geiles Spiel von uns."

13 Spiele in Folge ungeschlagen - und in einer Spielzeit gleich zweimal die Bayern besiegt: Der TSV Buchbach schwimmt weiter auf der Erfolgswelle.
13 Spiele in Folge ungeschlagen - und in einer Spielzeit gleich zweimal die Bayern besiegt: Der TSV Buchbach schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. – Foto: Michael Buchholz


Holger Seitz (Cheftrainer FC Bayern II)
"Die Zuschauer haben von beiden Mannschaften ein gutes Spiel gesehen. Was am Ende den Unterschied gemacht hat: Buchbach war vor dem Tor einfach konsequenter. Wir haben aus klarsten Chancen nur ein Tor gemacht, und deshalb hat Buchbach am Ende auch verdient gewonnen."

Da hielt es niemanden mehr auf den Sitzen und Bänken: Bamberg und die Profireserve des Clubs lieferten sich einen wilden 4:4-Schlagabtausch.
Da hielt es niemanden mehr auf den Sitzen und Bänken: Bamberg und die Profireserve des Clubs lieferten sich einen wilden 4:4-Schlagabtausch. – Foto: Sascha Dorsch


Jan Gernlein (Cheftrainer FC Eintracht Bamberg)
"Zunächst bin ich extrem stolz auf die Mannschaft, wie sie sich nach einer schwierigen Anfangsphase, in der wir nicht gut waren, zurückgekämpft hat. Am Ende ist es ein Punkt, wir konnten uns belohnen, das ist schön, aber es wären auch drei Punkte möglich gewesen."

Überraschender Auswärtscoup: Die SpVgg Ansbach brachte Tabellenführer Schweinfurt zu Fall.
Überraschender Auswärtscoup: Die SpVgg Ansbach brachte Tabellenführer Schweinfurt zu Fall. – Foto: Julien Christ/Scheuring


Niklas Reutelhuber (Cheftrainer SpVgg Ansbach)
"Wir haben kämpferisch alles gegeben, was drin war. Wenn man hier gewinnen will, dann muss man total intensiv sein. Man muss alles raushauen, was in einem drin ist - und das hat heute jeder von der ersten bis zur 90. Minute gemacht. In den entscheidenden Momenten hatten wir auch das nötige Spielglück."