2024-03-01T12:31:23.136Z

Ligabericht
Der TuS WE Hirschau (in Rot) darf sich über drei am „Grünen Tisch“ errungene Punkte freuen und feiert Weihnachten nun auf Rang 6.
Der TuS WE Hirschau (in Rot) darf sich über drei am „Grünen Tisch“ errungene Punkte freuen und feiert Weihnachten nun auf Rang 6. – Foto: Creativ-Action.de

Punkte aus abgebrochenem Kirwaspiel gehen an Kaoliner

Der TuS-WE Hirschau stand auf der Löschenhöhe in Ehenfeld kurz vor einem Sieg gegen den TuS Rosenberg, ehe die Partie abgebrochen wurde – Nun fällte das Sportgericht nach umfassender Prüfung das Urteil zur Spielwertung

Es hat nun doch einige Zeit gedauert, ehe dem TuS-WE Hirschau – wie von den Kaolinstädtern erwartet – drei Punkte gutgeschrieben wurden: Das am 14. Oktober abgebrochene Kirchweihspiel in der Kreisliga Süd in Ehenfeld zwischen dem Gastgeber und dem TuS Rosenberg, welches beim Stand von 3:1 vom Schiedsrichter vorzeitig beendet wurde, wurde nun – sechs Wochen danach – vom Sportgericht für die Hirschauer gewertet.

Blicken wir zurück: Die Schlussphase in dieser Partie war angebrochen, als der eingeteilte Unparteiische in der 87. Minute das Match abbrach und die Mannschaften vorzeitig unter die Dusche schickte. Begründet wurde die Entscheidung des Schiedsrichters damit, dass von den Gästen, nachdem einem ihrer Betreuer die Rote Karte gezeigt wurde und es danach zu Diskussionen kam, der vom Schiedsrichter geforderte Name des Betreuers nicht genannt wurde. Neben der Spielwertung für Hirschau wurde gegen den TuS Rosenberg zusätzlich noch eine Geldstrafe verhängt, wie der Vorsitzende des Sportgerichts Stefan Weinberger den Oberpfalz Medien mitteilte. Die Höhe wurde von ihm nicht bekanntgegeben.

Das letztlich gefällte Urteil habe auch deshalb Zeit in Anspruch genommen, weil man auch prüfen hätte müssen, ob der Schiedsrichter alle Maßnahmen ausgeschöpft habe, um einen Spielabbruch zu vermeiden, so Weinberger weiter. Letztlich habe der Unparteiische wirklich alle ausgeschöpft. Deshalb sei die vorzeitige Beendigung der Partie regelkonform gewesen, sagte der Sportgerichtsvorsitzende abschließend.

Für die Kaolinstädter hat dieser am Grünen Tisch errungene Erfolg den positiven Aspekt, dass man die Rosenberger in der Tabelle überholt hat und mit nun 26 Punkten auf der Habenseite auf Platz sechs überwintert. Einen Platz dahinter rangieren die Hüttenstädter mit nur einem Zähler Rückstand.

Aufrufe: 030.11.2023, 07:45 Uhr
Werner SchaupertAutor