
Im Rahmen des "Finaltags der Amateure" steigt am Samstag um 17:30 Uhr das Endspiel um den Bayerischen Totopokal. Im Illertisser Vöhlinstadion stehen sich der heimische FVI und die SpVgg Unterhaching gegenüber. Der Sieger qualifiziert sich für die finanziell lukrative erster Hauptrunde des DFB-Pokals, die Mitte August ausgespielt wird.
Personalien FV Illertissen: Was den Kader für das Finale betrifft, so hat auf Illertisser Seite Trainer Holger Bachthaler nicht mehr Möglichkeiten als zuletzt, von den Langzeitverletzten steht nach wie vor keiner zur Verfügung.

Die SpVgg Unterhaching hat die Möglichkeit, nach einer miserable Saison und dem Abstieg aus der 3. Liga zumindest noch für ein versöhnliches Ende zu sorgen. Ganz zu schweigen davon, dass die klammen Hachinger die garantierten Einnahmen aus der ersten DFB-Pokalrunde sehr gut gebrauchen könnten. "Der Totopokal hat für uns natürlich eine ganz besondere Bedeutung. Wir haben uns diese Chance, in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals einziehen zu können, hart erarbeitet. Auf der anderen Seite weiß ich auch, dass das kein Selbstläufer werden wird. Illertissen ist ein bekannt unangenehmer Gegner, dem im eigenen Stadion und insbesondere im Pokal alles zuzutrauen ist", gibt Hachings Präsident Manfred Schwabl vor dem Endspiel zu Protokoll. Bislang konnten sich die Vorstädter 2008, 2012 und 2015 in die Siegerliste eintragen. Zehn Jahre nach dem letzten Triumph wäre es also mal wieder Zeit, Pokalgeschichte zu schreiben.
Personalien SpVgg Unterhaching: Die langzeitverletzten Viktor Zentrich und Timon Obermeier sind auch fürs Pokalfinale keine Optionen. Dennis Waidner hat sich krank gemeldet und fällt ebenfalls aus.