Dieser Titel fehlt Bastian Lobinger noch in seiner Sammlung: Bayerischer Hallenmeister. Vor zwei Jahren schnupperte der Spielertrainer mit der SpVgg Pfreimd schon einmal am großen Wurf. Damals scheiterte man erst im Halbfinale der „Bayerischen“. Letztes Jahr in Amberg erfolgte das unglückliche Ausscheiden in der Gruppenphase. Sind aller guten Dinge drei?!
An der Motivation sollte es bei den Pfreimdern nicht scheitern. Erstens weil sie aus den letzten beiden Auflagen noch eine gewisse Portion Wut im Bauch haben. Zweitens weil ein Fanbus die Spieler nach Erlangen begleiten wird. Und drittens weil es für Lobinger selbst die definitiv letzte Chance auf die bayerische Hallenkrone mit seinem Heimatverein ist. Der 33-Jährige geht im Sommer ja zum Nachbarn FC Wernberg. Träumen ist erlaubt: Der Titel wäre das perfekte (vorgezogene) Abschiedsgeschenk.
Diese finale Chance ergibt sich am kommenden Samstag, den 25. Januar, ab 13 Uhr. Dann steigt in Erlangen der LOTTO Bayern Hallencup 2025. Austragungsort ist die nigelnagelneue Gerd-Lohwasser-Halle. Als Oberpfälzer Hallenmeister hat sich Pfreimd zum dritten Mal in Folge und zum insgesamt vierten Mal qualifiziert. Chancenlos sieht sich der Bezirksligist in dem Achterfeld nicht.
Was die Gruppenauslosung am Montag ergab: In ihrer Gruppe bekommen es die Rot-Weißen ausschließlich mit weiteren Bezirksligisten zu tun. Der SpVgg Mögeldorf 2000 aus Mittelfranken, dem FC Ergolding aus Niederbayern und dem FC Fatih Spor Ingolstadt aus Oberbayern. Mit Ergolding und Ingolstadt hat die SpVgg übrigens schon Bekanntschaft gemacht. 2023 ging es bei der „Bayerischen“ gegen beide Teams. Während Pfreimd das Spiel gegen die Niederbayern mit 2:1 gewann, unterlag man im Halbfinale dem späteren Champion Fatih Spor mit 1:4. „Das ist eine relativ ausgeglichene Gruppe“, findet Bastian Lobinger. Die Truppe von Fatih Spor könne er nicht wirklich einschätzen, „aber ich glaube schon, dass sie der Gruppenfavorit sind“.